Forum: Politik
Aufregung um US-Sanktionen: Iran und das iPad-Problem
AFP

Die Studentin Sahar Sabet aus dem US-Bundesstaat Georgia wollte mit ihrem iranischen Onkel ein iPad kaufen - doch der Verkäufer soll sich geweigert haben, ihnen ein Tablet zu übergeben. Der eigentümliche Boykott hat einen ernsten Hintergrund - den Konflikt zwischen Washington und Teheran.

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nadelix 22.06.2012, 00:56
60. Diskriminierung im Appelladen

Zitat von sampleman
... - und es wird mit Sicherheit nicht das erste Mal sein, dass sie wegen ihrer Herkunft Schmähungen erdulden musste.
Ich wusste zwar schon lange, dass es ein Gewohnheitsrecht gibt, aber dass es für Schmähungen aufgrund der Herkunft auch eine Gewohnheitspflicht gibt ?

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Andalusier 22.06.2012, 01:02
61.

Zitat von dekalb
habe mein ipad entsorgt. produkte solcher firmen habe in einem anstaendigen haus nichts verloren.
was für ein schwachsinniger Kommentar !

Wenn sie die gleichen Maßstäbe auf alle Hersteller anwenden, haben sie nahezu kein Produkt zuhause - auch nicht ihr geliebtes Android-Handy !

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tendulkar1 22.06.2012, 01:34
62. Einfach krank die...

...Amis mit ihrer allgemeinen Phobie! Apple kann da recht wenig machen, wenn der Hammer des Staates bei solchermassen unsicheren Rechtslage, jeden 'unbotmäßigen' Apple retailer treffen kann.

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tylerdurdenvolland 22.06.2012, 02:54
63. ...

Zitat von gbilow
Zitat: "Insgesamt halte ich die Export-Bestimmungen für problematisch aus völkerrechtlicher Perspektive. Es stellt ein Total-Embargo gegen Iran dar und ist als solches nicht vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen genehmigt." So und nicht anders ist es! Medikamente und medizinische Geräte fallen auch unter das Embargo...Was das mit Atomkraft zu tun ist mir scheierhaft..Diese Sanktionspolitik ist schlicht und einfach scheinheilig und schäbig!!!!
Warum fällz es ihnen so schwer sich an die reale Welt zu gewöhnen?
Es ist ALLES, ausnahmslos, eine Machtfrage, Recht, oder gar Menschenrecht sind nur leere Worte....

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mkill 22.06.2012, 04:09
64. ?

Hier geht's doch gar nicht um Apple. Das ganze hätte genauso gut ein Blackberry sein können. Das Problem ist auch nicht der Verkäufer - der macht nur seinen Job.

Das Problem ist die bescheuerte Idee, irgendeine Regierung auf der Welt lässt sich durch so einen Scheiß wie Handelsembargos beeindrucken. So ein Quatsch. Wenn Iran irgendwas haben will, und Europa oder USA verkaufts denen nicht, fragen die halt in China an. Oder Japan, das zum Beispiel immer noch 9% seines Ölbedarfs aus Iran deckt. (Und sich davon auch garantiert nicht von den USA abbringen läßt)

Embargos treffen *immer* die Zivilbevölkerung, normale Leute, die nicht mal eben nach Dubai fliegen können um sich mit iPhones einzudecken. Und eine Zivilbevölkerung, die schlechteren Zugang zu Mobiltelefonen etc. hat, kann auch schlechter aufmucken. Handelsembargos sind extrem gut dafür geeignet, Regimes wie im Iran zu stabilisieren. Aber das kapiert scheinbar keiner in unseren tollen Parlamenten.

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toledo 22.06.2012, 04:14
65.

Zitat von gbilow
Zitat: "Insgesamt halte ich die Export-Bestimmungen für problematisch aus völkerrechtlicher Perspektive. Es stellt ein Total-Embargo gegen Iran dar und ist als solches nicht vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen genehmigt." So und nicht anders ist es! Medikamente und medizinische Geräte fallen auch unter das Embargo...Was das mit Atomkraft zu tun ist mir scheierhaft..Diese Sanktionspolitik ist schlicht und einfach scheinheilig und schäbig!!!!
Nein! Sie ist politisch richtig! Und außerdem kann es ja wohl keinen Zwang geben, Geschäfte mit einem Staat zu machen, der den USA nicht paßt!
Außerdem ist Iran doch ein unabhängiger, souveräner Staat! Da werden die sich ja wohl allein versorgen können, oder?
Sollen sie doch Medikamente entwickeln anstatt eine angebliche friedliche Entwicklung der Atomkraft voranzutreiben, die hier im empörungsfreudigen Deutschland eh verpönt ist!

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Gaiwa 22.06.2012, 04:22
66.

Zitat von suum.cuique
Quellenangabe, bitte.
Quelle hab ich keine, aber das Pakete nach Iran, und viele weitere Länder (Afghanistan, China, Türkei ect) bzw. von dort gecheckt werden ist wirklich kein Geheimnis - teilweise auf beiden Seiten, da eine Ausfuhr verbietet, die andere die Einfuhr bestimmter Artikel. Oder generell, eben wegen der regulären Verzollung und Gebühren.

Wenn das nicht so wäre, könnte man Artikel ohne sie zu verzollen ja einfach mit der Post hin und her schicken anstatt in den Flieger zu nehmen (privat und geschäftlich), oder auf Medikamente/Doping-Großeinkauf in die Türkei gehen wo vieles legal erhältlich ist. Bei einigen Ziel- und Ausgangsstaaten wird das ganze halt etwas intensiver betrieben als bei anderen.

In Afghanistan und Iran ist es beispielsweise generell verboten Satellitentelefone einzuführen bzw. dahin zu exportieren, die teils normalen Handys sehr ähnlich sind.

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Bartender 22.06.2012, 04:54
67. Unsinn

Zitat von
Apple trägt also dazu bei, daß der Bevölkerung eines unterdrückten Landes ein einfacher Zugang zum Internet gewährt wird. Interessant...
Das ist natürlich Quatsch. Ein Embargo ist ein Embargo - das braucht und sollte man nicht unbedingt in Frage stellen.

Wer "Ironsky" gesehen hat, sollte sich Gedanken machen - fast wäre durch ein iPhone / iPad die Welt von Mond-Nazis unterjocht worden... Vielleicht haben auch Wissenschaftler im Iran das gesehen, und sind auf neue Ideen gekommen [das war Sarkasmus].

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eulenspiegel1234 22.06.2012, 05:03
68. Ich halte

weder von Apple noch von dem iranischen Staat. Mien Mitgefuehl gilt natuerlich den unschuldig geschaedigten iranischen Menschen.
Ansonsten finde ich es toll, wenn sich die verschiedenen neototlitaeren Grueppchen (Ueberwachunsstaatler, Mullahchisten, Firmen die die die technologische Basis fuer den Ueberwachungsstaat liefern) sich gegenseitig fetzen.

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senfdazu 22.06.2012, 05:05
69. Gähn......

Zitat von dekalb
habe mein ipad entsorgt. produkte solcher firmen habe in einem anstaendigen haus nichts verloren.
....und die islamische Rvolution findet mit Androide statt ?

Ich denke mit Androide oder Windwows basierter Hardware wird genauso verfahren...

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