Forum: Politik
Aufrüstung der Luftwaffe: Von der Leyen will Transportflugzeuge in den USA kaufen
AFP PHOTO HANDOUT- US AIR FORCE

Milliardendeal mit symbolischem Wert: Nach SPIEGEL-Informationen will die deutsche Luftwaffe sechs Transportflugzeuge eines US-Herstellers anschaffen. Präsident Trump dürfte das Geschäft freuen.

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rainer_daeschler 28.01.2017, 14:05
200.

Zitat von Grammatikfreund
Nur kaufen, wenn man von Trump dafür etwas bekommt!
Alternative wäre bei Putin nachzufragen. Die Bundesluftwaffe hat sicher noch ein paar ehemalige NVA-Piloten, die mit den kyrillischen Amaturenbeschriftungen vertraut sind.

Leider hat sich Airbus in seiner multinationalen Produktion innerhalb der EU so verzwickt, dass das Gegenteil von Schwarmintelligenz dabei herauskommt. Das nach internationaler Verantwortung gierende Deutschland, besonders wenn es militärisch etwas zu tun gibt, kann auf ein EU-Produkt nicht mehr warten.

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f_eu 28.01.2017, 14:08
201.

Zitat von walburga.46
Und noch ein Wunsch: Schafft endlich das Kriegsministerium ab!! Der Frieden ist machbar!
Und was macht man wenn um uns herum lauter "Freunde" wie Tump sitzen?

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winandy 28.01.2017, 14:08
202. A-400M vs. C-130J

In dem Artikel fehlt doch einiges:

1. Die Pläne für eine Deutsch-Französische Transportstaffel für Spezialeinsätze gibt es schon länger. Wenn die Bundesregierung das jetzt in den aktuellen politischen Kontext stellt, dann ist das ein diplomatisches Manöver, mehr aber auch nicht.

2. Die Entwicklung der C-130J war ein großes Desaster. Es gab erhebliche Verzögerungen und Budgetüberschreitungen. Dass sich daran niemand mehr erinnert ist erstaunlich. Airbus als unfähig und Lokheed als super toll dazustellen hat mit der Realität wenig zu tun. Fakt ist aber auch, dass die Super Hercules ihre erheblichen Kinderkrankheiten überwunden hat. Bei der A-400M wird das auch irgendwann soweit sein.

3. Die A-400M und C-130J unterscheiden sich erheblich in Nutzlast, Ladevolumen, Reichweite und Reisegeschwindigkeit. In allen Werten ist die A-400M deutlich besser. Insbesondere passen einige Fahrzeuge der Bundeswehr überhaupt nicht in die C-130J rein, z.B. der Puma. Deshalb ist sie kein Ersatz von die A-400M - kann es gar nicht sein. Der im Artikel erweckte Eindruck, die A-400M könne nicht auf unbefestigten Pisten landen, ist falsch. Sie kann es.

4. Die C-130J ist für Spezialeinsätze besser geeignet. Sie ist kleiner, leichter, die Anforderungen an die Landepiste sind entsprechend geringer. Zudem ist unklar ob die A-400M je für die Luftbetankung von Hubschraubern geeignet sein wird. Dafür ist sie möglicherweise zu groß. Die Verwirbelungen hinter der Triebwerken sind zu stark. Aber man kann halt nicht alles in einem Flugzeug haben.

Deshalb macht es Sinn zusätzlich zur A-400M einige C-130J zu beschaffen. Das hat weder mit den Problemen bei der A-400M noch mit DJT zu tun, sondern mit zusätzlichen Fähigkeiten für die Bundeswehr.

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faustus-von-zeuch-strasse 28.01.2017, 14:18
203. Wenn man keine Flugzeuge mehr bauen kann....

Warum wird die Xian Y-20 Kunpeng, das neue für den Militärgebrauch produzierte Flugzeug der Chinesen nicht berücksichtigt? Ist in allen Daten weit der veralteten C-160 überlegen und auch der A400M. Und soll nur 40 Mio. Dollar kosten. Statt fast 200 Mio. US-Dollar.

Wikipedia: " Das schwere Langstreckentransportflugzeug soll unter allen Wetterbedingungen bei Militäreinsätzen, Katastrophenunterstützung und humanitären Hilfeleistungen eingesetzt werden können." 61 t Nutzlast statt 20 t bei der C-160. Bei einer solchen geringen Nutzlast der C-160 wage ich nicht von "Hercules" zu sprechen. Mit 40 t Last kann die Xian Y-20 7.500 km weit fliegen, also selbst bei Katastrophen in Miami zur Hilfe eilen. Kabul ist also immer locker drin.

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rainer_daeschler 28.01.2017, 14:19
204.

Zitat von winandy
In dem Artikel fehlt doch einiges: ...
Super Ergänzung!

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Sumerer 28.01.2017, 14:22
205.

Zitat von peperoncino08
250 Tonnen Ladekapazität, zum Vergleich zum A400M der gerade mal 40 Tonnen transportieren kann. Das wäre mal ein Schritt in eine neue Richtung, der viel vernünftiger wäre und womit man die schlechten Beziehungen zu Russland verbessern könnte. Nicht nur immer nach Russland liefern, auch mal in Russland kaufen! Vielleicht würden die Russen dann wieder unsere beliebten Autos kaufen. Im Moskauer Strassenbild sieht man nur mehr die Koreanischen Fahrzeuge, das war vor ein paar Jahren noch ganz anders. Aber das wird wohl nicht möglich sein, nicht wahr liebe Frau Verteidigungsministerin?
Klar, die aus der ukrainischen Antonov geschmissenen Panzer rumpeln und ruckeln dann wie von selbst über die viel zu kurze Landebahn. Und Putin fährt demnächst wieder S-Klasse.

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Reiskornzähler 28.01.2017, 14:27
206. Noch schnell in den USA einkaufen . . .

. . . bevor Zölle auf US-Produkte erhoben werden? Mit Einfuhrzöllen würde der Deal dann vielleicht 30% teurer.

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