Forum: Politik
Aufstand gegen Präsident Kabila: Schicksalstage für den Kongo
AFP

Mehr als 50 Tote, das Land in Aufruhr: In der demokratischen Republik Kongo erhebt sich die Bevölkerung gegen Präsident Kabila. Das kann ein demokratischer Aufbruch sein - oder in ein Fiasko münden.

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MatthiasPetersbach 25.09.2016, 09:34
10.

Zitat von bernhard.geisser
Zu 99 Prozent Fiasko.
Sehe ich auch so. Das ist die "afrikanische Krankheit" - wenn der Unterdrückte an die Macht kommt, wird er Unterdrücker. Nix aus der eigenen Situation gelernt - und im ewigen Teufelskreis gefangen.

Da gehts nicht um Politik, sondern um Versorgung der Familie, des Clans, des Stammes. Auf Kosten der Restbevölkerung.

Afrika ist ein Lost Kontinent.

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tpro 25.09.2016, 09:37
11.

Zitat von thequickeningishappening
ist, dass Dieses Land als " Demokkratische Republik Kongo" bezeichnet wird! Warum nicht einfach "Zaire" oder "Kongo"? Die Deutsche Demokratische Republik war hundert mal demokratischer, wurde aber unter dem Kuerzel DDR gefuehrt!
"...Die Deutsche Demokratische Republik war hundert mal demokratischer,..."

Sie scheinen mir ein kleiner Witzbold zu sein.

Und da man sich in der DDR beim Namen wirklich sicher sein wollte, hatte man das "Demokratische" gleich doppelt im Namen. Denn eine Republik ist eigentlich schon demokratisch genug.

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allesbanane1 25.09.2016, 09:40
12. Typisch westliche Denke

Es gibt nur FIASKO oder Demokratie ....
Und wir sind der Nabel der Welt, und haben die Weisheit mit Löffeln gefressen!!

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mittelmass 25.09.2016, 09:43
13. Die Schwarzen

packen es einfach nicht ! Africa - The failed continent!

Es hilft nur die Rekolonialisation unter UN Mandat , Beseitigung der korrupten Eliten und Aufbau der Region Afrika nach westlich internationalem Masterplan .

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Dumme Fragen 25.09.2016, 09:44
14. Tunesien

Tunesien scheint aktuell das einzige Land in Afrika zu sein, dass die Demokratie halbwegs "hin bekommt", und sollte daher von uns wirtschaftlich massiv unterstützt werden. Und die EU sollte einige weitere Länder herauspicken, in denen es in die richtige Richtung geht, und die Einführung von Gewaltenteilung massiv mit Wirtschaftshilfe und Zuschüssen zu Schulen und Universitäten subventionieren. Das führt zur Etablierung von Demokratien und zu Wirtschaftsaufschwung. Win-win sozusagen!

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Palmstroem 25.09.2016, 09:54
15. Das Problem der Welt sind Diktatoren

Solange die Weltgemeinschaft Diktaturen akzeptiert, wird sich am Töten und Morden nichts ändern. Am Ende jeder Diktatur steht das Chaos, weil der Übergang zu demokratischen Strukturen ohne Hilfe von außen nur selten funktioniert.
Leider ünterstützt auch der Westen immer wieder Diktatoren.

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judas30 25.09.2016, 09:59
16. Man müsste solche Länder

tatsächlich aufteilen. Wie es im Text schon steht: Der Osten ist nicht kontrollierbar. Also mach aus dem "Osten" ein eigenes Land!

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realist4791 25.09.2016, 10:16
17. Ach,

es ist zwar pessimistisch, aber schaut euch alle afrikanischen Länder an. Egal wer als nächstes kommt, es wird wieder ein Diktator sein der es sich gutgehen lässt, teile des Volkes gegen das andere aufhetzt und es ausbeutet. Ich muss leider sagen, das wenn diese Länder Kolonien geblieben wären es den Menschen in den Ländern allgemein besser gehen würde.

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Beat.Adler 25.09.2016, 10:19
18. Die Weltgemeinschaft akeptiert keine Diktatur

Zitat von Palmstroem
Solange die Weltgemeinschaft Diktaturen akzeptiert, wird sich am Töten und Morden nichts ändern. Am Ende jeder Diktatur steht das Chaos, weil der Übergang zu demokratischen Strukturen ohne Hilfe von außen nur selten funktioniert. Leider ünterstützt auch der Westen immer wieder Diktatoren.
Die Weltgemeinschaft akeptiert keine Diktatur, es sind einzelne Vetomaechte des UNO Sicherheitsrates, die das tun: China und Russland.

Hier in der D.R.Kongo, wo ich z.Z. bin, sind es die Verantwortlichen der alleinseligmachenden, kommunistischen Einheitspartei Chinas, welche bestimmen ob Joseph Kabila an der Macht bleibt oder nicht.

Die EU, die USA haben hier nichts mehr zu sagen oder irgendeinen Einfluss irgendwelcher Art. Die Volkswirtschaft der D.R.Kongo ist vollkommen auf China ausgerichtet. Fuer China ist eine Diktatur in Afrika, siehe z.B. (Nord)Sudan viel billiger zu haben, wie eine Demokratie mit Opposition und Buergerorganisationen, die noch aufbegehren und keine Uranminen in ihrer Umgebung wollen. China unterschreibt mit dem Praesienten und seiner Familie einen Vertrag, die Sache laeuft. Eine Demokratie in einem afrikanischen Staat ist fuer China viel zu kompliziert.

Allerdings ist die D.R.Kongo von heute nicht mehr das Zaire von gestern. Viele einflussreiche Leute wollen keine Praesidentenfamilie als Diktator mehr. Es wird hier zu groesseren Unruhen kommen. Solange allerdings die Generaele der Ordnungskraefte, Armee, Polizei, Stasi, alle, einheitlich hinter dem Diktator Kabila, Praesident bis zum 19. Dez., ab 20. Dez. Diktator, stehen, bricht kein Buergerkrieg aus.
mfG Beat

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Freidenker10 25.09.2016, 10:49
19.

Gabs in Afrika schon mal ein Erfolgsmodel ( von Südafrika mal abgesehen )? Dort löst doch ein Diktator den nächsten ab und jeder fängt mit dem Versprechen an dem Volk zu dienen...

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