Forum: Politik
Aufstand im Osten: Zivilisten stellen sich ukrainischen Panzern in den Weg
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Kiews Armee soll die Ostukraine unter ihre Kontrolle bringen, doch vielerorts ist sie unerwünscht. Etliche Anwohner begegnen den Truppen misstrauisch bis feindselig. Einige setzen ihr Leben aufs Spiel, um das Militär aufzuhalten.

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spon-facebook-10000049172 16.04.2014, 16:49
1. Kann denn nicht mal bitte...

...jemand der bräsigen Frau Merkel und diesem unseligen US-Präsidenten erklären, dass sie - nicht nur - in der Ostukraine unerwünscht sind?

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hinschauen 16.04.2014, 16:50
2. Jetzt wird lächerlich

Vier Leute reichen für eine Menschenkette aus? Vier Leute sind für Spon bereits die "Zivilisten in der Ostukraine"? Und wenn eine Land innerhalb seiner eigenen Grenzen Soldaten bewegt, dann ist das ein "Feldzug"? Hiermit richte ich an die Autoren solcher Artikel den gleichen Aufruf wie an Russen und Ukrainer: Mäßigt euch!

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discipulus_neu 16.04.2014, 16:56
3. !

Zitat von hinschauen
... Hiermit richte ich an die Autoren solcher Artikel den gleichen Aufruf wie an Russen und Ukrainer: Mäßigt euch!
Manche Experten schwadronieren schon vom Weltkrieg. Oder sehnen sie diesen vielleicht eher herbei?

http://www.t-online.de/nachrichten/s...rgiessen-.html

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Spiegelkritikus 16.04.2014, 17:08
4. Ziviler Widerstand

Zitat von sysop
Kiews Armee soll die Ostukraine unter ihre Kontrolle bringen, doch vielerorts ist sie unerwünscht. Etliche Anwohner begegnen den Truppen misstrauisch bis feindselig. Einige setzen ihr Leben aufs Spiel, um das Militär aufzuhalten.
Im Zuge dieser Militäroperation wird deutlich, dass der Widerstand gegen die Kiewer rechtslastig-nationalistische Marionettenregierung der USA und EU weit in die Bevölkerung hineinreicht und sich nicht auf angeblich russlandgesteuerte "Terroristen" beschränkt. Zudem bleiben wohl die meisten Bürger aus Angst lieber fern der Truppen.

Manche hier im Forum werden nun die alte Leier anstimmen und behaupten, dass die Zivilisten, die sich den Panzern bzw. Truppen entgegen stellen, alle von Putin gekauft sind. Das ist natürlich Quatsch. In dieser heiklen Lage ist es gut, dass Russland ein scharfes, wachsames Auge auf das Geschehen wirft und im Notfall wohl zur Stelle ist, um ein Blutvergiessen zu verhindern. Durchaus möglich, dass Kiew und seine Hinterleute genau darauf spekulieren, damit man Russland endgültig diskreditieren kann.

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commentsWelcome 16.04.2014, 17:08
5.

Immer wieder dieselbe Autorin mit reisserischen, pro-russischen Artikeln im Stile von Groschenheft-Romanen. Eines solch wichtigen Leitmediums unwürdig und brandgefährlich... Bitte sachlich berichten und bei der Wahrheit bleiben, in diesen hochexplosiven Zeiten können schon einzelne Wörter wie Zunder wirken

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nicht wichtig 16.04.2014, 17:20
6. wir bekommen hier leider nichts von der Wahrheit in der Ukraine zu sehen..

Das Netz ist voll mit interessanten Videos! Rechter Sektor... Svoboda...

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Sonnestrandundmeer 16.04.2014, 17:22
7. Unabhängige Informationen

Die Menschen im Osten der Ukraine sind mehrheitlich von unabhängigen Informationen abgeschnitten und werden vom russischen Fernsehen mit Propaganda gegen ihr Land, die Ukraine, aufgehetzt (zum Beispiel mit der Desinformation, dass es Flüchtlingsströme von der Urkaine nach Rußland geben würde). Daher ist das dringendste, den Menschen im Osten unabhängige und ausgewogene Informationen zur Verfügung stellen - per Fernsehen, Radio, Zeitung, Internet, kurz über alle Medien. Wichtig ist auch, dass die neue Kiewer Regierung mit den Menschen im Osten ins Gespräch kommt und ihre Forderungen ernst nimmt. Erfreulich ist bereits, dass die ukrainischen Soldaten sowie die von Rußland geschickten "Selbstverteidigungskräfte" nicht geschossen haben. Wichtig ist nun, den schwierigen Schritt zu einem Dialog und einem echten miteinander Reden und Zuhören zu kommen - vielleicht hat dann die Ukraine die Chance eine demokratische Heimat für ukrainischsprachige und russischsprachige Ukrainer zu sein.

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Demokrator2007 16.04.2014, 17:23
8. Entsolidarisierung

Zitat von hinschauen
Vier Leute reichen für eine Menschenkette aus? Vier Leute sind für Spon bereits die "Zivilisten in der Ostukraine"? Und wenn eine Land innerhalb seiner eigenen Grenzen Soldaten bewegt, dann ist das ein "Feldzug"? Hiermit richte ich an die Autoren solcher Artikel den gleichen Aufruf wie an Russen und Ukrainer: Mäßigt euch!
Eins zeigt das Beispiel überdeutlich, überall nicht nur auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, haben die Menschen die Schnautze voll von dem weltumspannenden Globalisierungshype, weil er den Menschen weniger gebracht hat als vollmundig versprochen.
Überall wurde versucht Menschen über die Künstlichkeit des grenzenlosen Marktes auf ein bestimmtes Level anzuheben oder abzusenken.
Dabei versuchen irgendwelche Marktstrategen allen Ernstes den Kaffeebauern in Südamerika als marktpolitisch ebenbürtig mit einem weltumspannden Kaffeeröster gleichzusetzen, was zwangsläufig scheitern muß.
Diese Gleichmacherei findet in allen Bereichen menschlicher Existenz statt. Das führt dann nicht zu mehr Solidarisierung sondern im Gegenteil zu Entsolidarisierung bis hin zum offenen Rassismus. Genau das hat sich in der Ukraine jetzt Bahn gebrochen und kann sich zum Flächenbrand ausweiten wenn sich nicht alle Gemüter wieder beruhigen und an einen Tisch setzen.

Ciao
DerDemokrator

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cup01 16.04.2014, 17:29
9. Weltkrieg?

Es liegt in der Natur des Mensch Kriege zu führen. Ich gewinne auch immer mehr den Eindruck, dass die Welt friedensmüde geworden ist. Es fühlt sich an wie eine viel zu lange Hitzeperiode in einem sehr heissen Sommer. Alles warte auf das reinigende und kühlende Gewitter, obwohl jeder weiss, dass Bäume entwurzelt, Dächer abgedeckt und Menschen zu Schaden kommen können. Nur komisch, dass es vor genau einhundert Jahren schon einmal so war. Damals ahnte jedoch niemand was dann auf die Welt zukam. Heute ist es jedem bewusst und das macht das Warten nur noch unerträglicher. Täglich neue Brandherde auf der Welt und die Gebiete, die der Anarchie zum Opfer fallen werden immer grösser. Und das Klima erwärmt sich.

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