Forum: Politik
Auftritt bei der Uno: Putins Triumph
DPA/ Alexi Nikolsky/ Ria Novosti

Dieses Mal wird Russlands Präsident die Aufmerksamkeit der Welt gewiss sein, wenn er vor der Uno spricht. Wladimir Putins Position ist vor allem deshalb stark, weil die Nahost-Politik des Westens so schwach ist.

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hbirinci 28.09.2015, 14:48
1. Der Putin

als Moralapostel. Das ich das noch miterleben darf.

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Al.Ba. 28.09.2015, 14:55
2. Schwach?

Die Nah-Ostpolitik wird als "schwach" bezeichtnet. Da könnte man denken es geht in die richtige richtung aber nur nichr beherzt genug. Dabei ist sie einfach Plan los und somit nicht schwach sondern falsch.

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Msc 28.09.2015, 15:00
3.

Dass man Primakow nicht zuhören wollte, hatte nichts damit zu tun, dass er Russe war. Ausgewiesenen westlichen Experten wie Peter Scholl-Latour wollte man auch nicht zuhören. Die Politiker lebten lieber in ihrer eigenen Scheinwelt.

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Palmstroem 28.09.2015, 15:02
4. Warum Putin stark ist und der Westen schwach

Wladimir Putin setzt auf nackte militärische Gewalt, der Westen auf Gespräche. Kein Wunder, dass Putin stark ist.
Die Krise in den Arabischen Ländern eskalierte mit dem Abzug der US-Truppen, paradoxerweise sollen nun russische Soldaten diese Lücke wieder schließen.
Und gerade erleben wir in Afghanistan das gleiche absurde Spiel. Der Westen zieht seine Truppen ab und die Taliban kommen wieder. Und schon machen sich hunderttausende Afghanen aus Angst vor deren Terror auf den Weg nach Westen.
Putins Stärke ist die Angst des Westens vor militärischen Aktionen. Mit Friedensmärschen gewinnt man keinen Krieg!

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stauner 28.09.2015, 15:02
5. Guter Punkt!

Es ist eine Ironie der Geschichte, daß immer noch George Bush die Politik im Nahen Osten bestimmt. Obama hat viele Jahre alles versucht um die USA rauszuhalten und Öl in Form von Waffen ins Krisengebiet geleitet. Man sollte auch nicht so genau hiinschauen, wie die IS eigentlich entstand. Auch da kommt Barak Obama vor - und das Geld aus den konservativen Arabischen Diktaturen. Gegenüber dieser US Nahostpolitik erscheiint Putin dann schon fast vernünftig, da wird jeder Zwerg zum Riesen.

Nein. Er ist kein Moralapostel. Er hat einfach begriffen, daß man diesen Bürgerkrieg nicht beendet indem man allen Seiten gleichzeitig Waffen liefert.

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rwinter77 28.09.2015, 15:02
6. Unerträglich!?

Ist Herr Kisseljow mit Russland gleichzusetzen, wie es Herr Bidder gleich am Anfang seines Beitrages tut?
Auch Sprüche wie "Nun zwingt Putin die Welt, ihm zuzuhören." sind nur schwer erträglich. Aber sei es drum - der Beitrag schwimmt auf der gegewärtigen Welle des neuen Verständnisses für die russ. Position.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte Herr Primakow auch vor und während des Kuweit-Kriegs versucht, eine Eskalation zu vermeiden, vergeblich. Der ältere Bush hat damals eine Militäraktion zur Befreiung Kuweits angeordnet, ohne gleich den gesamten Irak "demokratisieren" zu wollen. Wir sollten uns heute hin und wieder an den Pragmatismus dieser Politikergeneration erinnern!

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H. Wenger 28.09.2015, 15:04
7. Es kann unerträglich zu sein die Realität wahrzunehmen

"15 Jahre nach Clintons Rede - eine verheerende Bilanz der US - Nahostpolitik"
So könnte die Überschrift des Artikels auch lauten.

Warum Herr Bidder setzen Sie einen Krawallmacher des russischen Fernsehens der dort einen ähnlich Ruf geniest wie hierzulande Herr Sarrazin mit Russland gleich?

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mborevi 28.09.2015, 15:11
8. Eine Zusammenarbeit ...

... mit Putin hätten die westlichen Sturköpfe schon vor Jahren haben können. Aber es fehlte halt die politische Einsicht und der Verstand. Jetzt ist es reichlich spät. Aber zum Glück hat Putin die Situation noch gerettet. Oder was hätten die USA und Merkel sonst getan, um IS in Grenzen zu halten? Eben! Sie hatten keinerlei Konzept!

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Jb_007 28.09.2015, 15:12
9. Eine Heuchelei des Westens die ihresgleichen sucht!

Ich bin weder ein Freund des Killers Assad, noch seines minderwertigkeitskomplexbeladenen Paten Putin. Aber der Satz im Artikel "Es war immer leicht, Kritik aus Russland mit Verweis auf Russlands Waffenlieferungen an brutale Regime beiseite zu schieben" spricht Baende. Als ob der Westen moralisch einwandfrei handelt bzw. Waffen nur an lupenreine Demokraten liefert. Wie z.B. an Saudi-Arabien, nicht wahr? Mein Gott, die Hybris und Verlogenheit des Westens ist nicht zu fassen! Davon abgesehen hoffe ich, dass sich Russland und der Westen zusammentun, um die Perversen des IS endlich in ihr Paradies zu befoerdern. Mit Assad wird man wohl erstmal leben muessen, denn die Russen werden den Verlust Syriens als ihre Mittelmeerbasis nicht akzeptieren. Bestenfalls wird der Westen sich mit Russland einigen koennen, dass Assad irgendwann ins Exil geht. Hauptsache der IS wird eliminiert.

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