Forum: Politik
Auftritt beim Linken-Parteitag: Oskar Lafontaine feiert sein Comeback

Das maßgeblich von ihm entworfene Grundsatzprogramm wurde abgesegnet, und auch sonst lief der Parteitag der Linken ganz nach dem Geschmack von Oskar Lafontaine: Der Saarländer ist ohne Spitzenamt die prägende Figur der Genossen - Reformer haben in der Partei einen schweren Stand.

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alter-sachse 23.10.2011, 16:37
30. Warum nur immer 'Napoleon von der Saar'

Zitat von kimba2010
Oje, der Napoleon von der Saar schon wieder, der immer vor der Verantwortung davonläuft, wenn es ernst wird. Den armen Deutschen bleibt aber auch nichts erspart.

Wenn er der wirklich wäre, dann hätte er die Brocken in der SPD nicht 1999 hingeworfen sondern darauf hingearbeitet nach Gerhard Schröder vielleicht der nächste Bundeskanzler zu werden.
Er ist damals der Verantwortung davongelaufen, das stimmt. Aber einer Verantwortung für Etwicklungen deren Resultat wir heute sehen und die mit sozialdemokratisch ja nun überhaupt nichts mehr zu tun haben.
Dafür habe ich Respekt ihm gegenüber.
Im übrigen hat er in seiner langen Laufbahn als Politiker schon mehrmals mit der seinerzeit gültigen "allgemeinen Meinung" über Kreuz gelegen. Bsp. Kosten der deutschen Einheit, die eben nicht ala Helmut Kohl aus der Portokasse bezahlt werden können.
Natürlich überzeugt mich auch nicht alles was er und die Partei die Linke so im laufe der Zeit von sich geben.
Aber ich bin froh, dass es solche Politiker überhaupt noch gibt und sie sollten sich eigentlich noch viel mehr und stärker öffentlich profilieren.
Im Übrigen denke ich immer, wenn ich den "Begriff" Reformer oder Realo höre unweigerlich an Opportunisten, woran das wohl liegen mag?

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zakajew 23.10.2011, 16:43
31. is' wichtich

Deutschland hat die LINKE bitter nötig. Allerorten Auflösungs-, Spaltungs- und Zerfallserscheinungen in der Gesellschaft. Riesiges Modernisierungsdefizit. Deutschland ist dabei, den Anschluß an die modernen Staaten West- und Nordeuropas zu verlieren. Da wird auch einer wie Lafontaine, der ein Zugpferd der LINKEN ist, dringend gebraucht. Die Grünen und die LINKEN sind die einzigen beiden Parteien, die Deutschland modernisieren können. CDU, FDP und SPD sind Dorftrottelparteien, die man nicht wählen kann als halbwegs denkender Zeitgenosse.

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colorado2007 23.10.2011, 16:45
32. Irrtum

Zitat von Sozialist
Du vertrittst eine rassitische Form der Islamophobie. Ein linker Internationalismus beruft sich hingegen auf alle lohnabhängig Werktätigen weltweit. Vollkommen unabhängig von Staatsan- und Religionszugehörigkeit. Meine internationale Solidarität besteht gegenüber dortigen demokratischen Sozialisten, Gewerkschaftern, linken Sozialdemokraten, Menschenrechtlern und Humanisten, natürlich auch in Tunesien, Saudi-Arabien, Iran usw. Eine pauschale Herabqualifizierung oder Herabwürdigung von 1,2 bis 1,6 Milliarden Menschen nur aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit, ist für einen Linken absolut unzulässig.

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Spiegelkritikus 23.10.2011, 16:45
33. Die Linke hat Zukunft

Zitat von sysop
Das maßgeblich von ihm entworfene Grundsatzprogramm wurde abgesegnet, und auch sonst lief der Parteitag der Linken ganz nach dem Geschmack von Oskar Lafontaine: Der Saarländer ist ohne Spitzenamt die prägende Figur der Genossen - Reformer haben in der Partei einen schweren Stand.
Sobald die Linke zu echter Geschlossenheit und Konsequenz findet, wird die Partei in der Wählergunst deutlich zulegen, aus dem einfachen Grund, weil ihre wichtigen Programmpunkte mehrheitsfähig sind. Lafontaine hat recht wenn er sagt, nicht die Linkspartei muss sich politisch reformieren, sondern die neolibaralen Mainstream-Parteien, die für die Verarmung weiter Bevölkerungsschichten, die ungeheure Konzentration des Volksvermögens bei kleinen Eliten, für Demokratieabbau und weltweite Kriegseinsätze verantwortlich sind. Eine Anbiederung an den etablierten Parteienblock verbietet sich beim aufgeklärten, verantwortungsvollen und zukunftsweisenden Programm der Linken. Sobald der deutsche Michel verstanden hat, dass die Linke nicht an sein Sparbuch geht und mit Kommunismus nichts am Hut hat, wird er sich für den angestrebten demokratischen Sozialismus immer mehr begeistern! Die objektiven Konflikt- und Interessenlagen in unserer Gesellschaft erheischen das geradezu!

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buergerwehrteuch2009 23.10.2011, 16:46
34. soso

Zitat von kimba2010
Oje, der Napoleon von der Saar schon wieder, der immer vor der Verantwortung davonläuft, wenn es ernst wird. Den armen Deutschen bleibt aber auch nichts erspart.
Oskar ist nicht vor der Verantwortung davongelaufen, sondern musste zurücktreten, um sein Gesicht zu wahren. Denn im Gegesatz zu "bring mir ma ne Flasche Bier"-Schröder war Oskar als Finanzminister gegen die massive Deregulierung der Finanzmärkte, er wollte das "Monster" Finanzmärkte nicht von der Leine lassen. Die Folgen dieser neoliberalen Deregulierungspolitik von Schröder und Fischer sehen Sie ja heute. Und daher war der Rücktritt nur konsequent. Ich jedenfalls hatte und habe absolute Hochachtung vor diesem Schritt. Im übrigen: Die deutschen Bürger können froh sein, wenn Oskar wieder aktiver in der Bundespolitik mitmischt. Denn er ist einer der wenigen Politiker, die wirklich für die Interessen der deutschen Bürger kämpft und nicht ausschliesslich für die der Hochfinanz.

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Der Duderich 23.10.2011, 16:52
35. Was ist eigentlich 'Sozialdemokratie'?

Zitat von kimba2010
Oje, der Napoleon von der Saar schon wieder, der immer vor der Verantwortung davonläuft, wenn es ernst wird. Den armen Deutschen bleibt aber auch nichts erspart.
Oskar Lafontaine ist nicht der Verantwortung weggelaufen, sondern er wollte nicht mehr mittragen, was die SPD an Sozialabbau betrieben hat. Er hat die Konsequenzen unter Bezugnahme seines Gewissens betrieben!

Wir bräuchten mehr Politiker wie Lafontaine, die sich ihres Gewissens und ihrer Überzeugung verantwortlich fühlen.

SIE scheinen eher einem Schröder anzuhaften, der über soziale Gerechtigkeit einen Wahlkampf gegen Kohl betrieb um dann den größten Sozialabbau Deutschlands in seiner Geschichte (Agenda 2010) zu betreiben.

Ihre Helden sind sicher Steinbrück, Steinmaier und Co. die immer zu dem Sozialabhbauu gestanden haben und somit ihre Klientel verraten haben.

Traurig!

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tw2 23.10.2011, 16:53
36. Mittelständler

Zitat von indosolar
Es erschreckt solchen Unsinn zu lesen! Wenn mittelständische Firmenbesitzer im Jahr 1 Million verdienen, davon die Hälfte anlegen ist dies nicht unbedingt sozialgefährdent.
Ach, kommen Sie doch. Ich bin doch auch nicht blind. Wieso sollte jemand 1 Mio. im Jahr verdienen, die Hälfte anlegen und dann immer noch 500.000 zum Verprassen haben? Die Hälfte tut's auch. Ein Mittelständler sollte Maßhalten können. Die Villa im Tessin muß es nun wirklich nicht sein. Nicht für Mittelständler, von denen es wahrlich genug in diesem Land gibt.

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Matze38 23.10.2011, 16:53
37. .

wenn oppermann und lindner den linken unsinn und gefährlichkeit vorwerfen, dann haben die linken alles richtig gemacht.

danke linke und viel glück mit neuem programm.

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pepe.sixfour 23.10.2011, 16:54
38. Auftritt beim Linken-Parteitag: Oskar Lafontaine feiert sein Comeback

Kein Wunder besagt ein geflügeltes Wort bei den Ostdeutschen, dass aus dem Westen nichts Gutes kommt. Sei es das Wetter, Karl Marx, Honecker oder Lafontaine. So wird das auch in den nächsten zwanzig Jahren hier nix. Und bei mittlerweile zwei Saar-Franzosen lässt das tief blicken!

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Matze38 23.10.2011, 16:57
39. .

oskar als parteichef wird die spd wieder zittern lassen, das ihr neuer schröder steinbrück die nächste wahl verliert, deswegen werden sie auch jeden scheiß über die linke unters volk bringen, den es gibt, nur um ihnen zu schaden.

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