Forum: Politik
Aus für 500 FDP-Angestellte: Eine Fraktion wird abgewickelt
DPA

Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.

Seite 10 von 42
petro001 24.09.2013, 16:42
90. Anschlussverwendung?

Ehrlich gesagt: Mir fällt es sehr schwer, Mitgefühl zu empfinden mit Apparatschiks, die nach der Schlecker-Pleite völlig emotionslos von "Anschlussverwendungen" für die Mitarbeiterinnen sprachen. Aber vielleicht kommt das noch (wenn irgendwann die AfD die FDP ersetzt).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mrkanister 24.09.2013, 16:43
91. Tschüss

Wenn ein mittelständisches Unternehmen Mitarbeiter in Krisenzeiten rausschmeißt, ist das in Ordnung schließlich ist es nur eine Reaktion auf die Märkte. Falls aber ein paar FDPler ihren Stuhl für jemanden anderes räumen müssen, geht das Geheule los.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
roxxin 24.09.2013, 16:44
92. oh, mir kommen die Tränen.

Die FDP-Mitarbeiter dürfen sich ab sofort um eine "Anschlussverwendung" bemühen. Dürfte sicherlich bei den Berufsqualifikationen der Herren viel einfacher gehen als bei den LIDL-Mitarbeiterinnen. Und gute Kräfte werden schließlich immer gesucht, gelle?

Kein Mitleid. Stichwort: Selbstverantwortung. Der freie Wettbewerb auf dem "Politikmarkt" hat entschieden. Ich hoffe, die Herren und Damen werden uns Steuerzahlern nicht als Hartz IV Empfänger auf der Tasche liegen, wäre ein wenig spätrömisch dekadent.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rido 24.09.2013, 16:45
93.

Da müssen sich die Leute eben eine Anschlussverwendung suchen.

Vielleicht im Pflegebereich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
VerHartzter 24.09.2013, 16:46
94. BGE jetzt

Ich kann irgendwie kein Mitleid empfinden.

Ist es nicht die FDP die immerer predigt, der Markt wird s schon richten und muß nicht reguliert werden?
So leid es mir persönlich um die Betroffenen tut, jetzt erreicht die Realität diejenigen, die sie immer hochhalten.
Aber die Anschlußverwendung sollte doch kein Problem sein. Fachkräfte werden doch gesucht und für diejenigen, die es in einem Jahr nicht schaffen, kommen in eine hochgelobte effektive und erfolgreiche Auffanggesellschaft. Die 500 Kunden mehr schaffen die Jobcenter doch locker und die "Schulungsunternehmen" werden sicher bis dahin überteuerte Spezialkurs im Programm haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flanke 24.09.2013, 16:47
95.

"....Ein 31-jähriger FDP-Mitarbeiter sagt, er arbeite seit zwölf Jahren für die Partei...."


Na da wird es ja höchste Zeit, dass der junge Mann mal anfängt, richtig zu arbeiten....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lesender01 24.09.2013, 16:48
96. Das wird jedem Politiker eine ...

Zitat von sysop
Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.
Lehre sein, nicht an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei zu denken. Zusätzlich sind jetzt die nachgeordneten Mitarbeiter betroffen. Schlimm.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ha.Maulwurf 24.09.2013, 16:48
97.

Zitat von sysop
Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.
Die gehören zu den wenigen Leuten, die Arbeitslosigkeit und Stigmatisierung tatsächlich verdient haben. Ich jedenfalls freue mich über jeden arbeitslosen Ex-FDP-Mitarbeiter. Hoffentlich werden auch deren Familien finaziell richtig in Mitleidenschaft gezogen. Was bei der gemeinen Bevölkerung richtig ist, kann bei den neoliberalen Menschenverachtern nicht falsch sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kannmanauchsosehen 24.09.2013, 16:48
98.

Zitat von sysop
Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.
Wenn eine Partei Flexibilität, Abschaffung von Jobsicherheit und das "Raus aus der sozialen Hängematte" gepredigt hat, dann ja wohl die FDP. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankenwagen 24.09.2013, 16:48
99. Vorbei mit den Gefälligkeiten

Zitat von
Auch bei Verbänden sei es schwierig, ohne eine zumindest halbwegs starke FDP im Rücken.
Ja dann müssen wohl auch die Leute aus der "Lobbypartei" mal lernen wie es so ist einen Job zu ergattern, ohne das man dafür Gefälligkeiten in der Politik anbieten kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 42