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Aus für 500 FDP-Angestellte: Eine Fraktion wird abgewickelt
DPA

Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.

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siegmundfreud 25.09.2013, 05:01
350. Unmöglich

Der Sarkasmus und die Schadenfreude vieler Foristen hier kotzt mich an. Aber so sind halt viele: Geistige Tiefflieger, aber grosse Klappe

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Promet 25.09.2013, 05:01
351. Strukturwandel

Die Arbeitsplätze der Angestellten der FDP fallen einem notwendigen Strukturwandel zum Opfer. So hat man anderen Arbeitnehmern den bitteren Verlust ihrer Arbeitsplätze oft genug erklärt. Aber der Arbeitsmarkt ist ja so gut wie nie, das hat ja Schwarz / Gelb so wunderbar eingerichtet. Daher muss niemand der entlassenen FDP Angestellten fürchten in der unglaublich bequemen sozialen Hängematte, auch Hartz IV genannt, als gefürchteter Sozialschmarotzer bis zu seinem 67. oder vielleicht auch 69. Lebensjahr sein Leben fristen zu müssen. Die unsichtbare Hand des Freien Marktes scheint blind gegenüber den eigenen Apologeten zu sein. Das scheint gerecht. Die soziale Evolution arbeitet sich gerade sichtbar an der FDP ab. Übrigens, so lange man keine der Großkopfeten ist, verdient man von Jobwechsel zu Jobwechsel in der Regel weniger, sofern man denn überhaupt einen Job findet. Also jetzt heißt es für viele der zukünftigen Ex FDP Angestellten erst mal selbst die bittere Medizin zu nehmen, die man anderen gerne und in großen Dosen mit viel medizinmännischem Geschwafel und Tamtam verabreicht hat. Vielleicht ist es doch nicht egal für welchen Chef, für welche Firma mit welchen Zielen man arbeitet. Zum Trost, die FDP hat beste Beziehungen in die Wirtschaft und nichts ist heute so wichtig wie Vitamin B beschönigend modern auch als Netzwerk bezeichnet. Man kennt ja auch als FDP Mitarbeiter einige Interna. Und nicht vergessen Festplatten kopieren und löschen und noch einige Wasserträger in den Ministerien befördern.

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klausbrause 25.09.2013, 05:59
352. Vielleicht

Zitat von gog-magog
Offenbar bestand diese Partei allein aus Zivilversagern, die sonst niemand haben will. "Etwas mit Öffentlichkeitsarbeit", da mußte ich dann schon herzhaft lachen. Wie wäre es mal mit der Aufnahme einer richtigen Arbeit, damit endlich mal die Erkenntnis reift, wie das Volk für 6,50 so vor sich hin malocht.
braucht ja auch der Herr Gauselmann den ein oder anderen Spielhallenaufseher. Dann wäre das berufliche Netzwerk ja doch nicht entwertet.

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joergsi 25.09.2013, 06:02
353.

Zitat von sysop
Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.
Nachdem ich von dem traurigen Schicksal der FDP Fraktion erfahren habe griff ich spontan zum Telefonhörer und habe mit dem Betriebsrat in unseren Unternehmen gesprochen.

Mein Vorschlag war, in Zusammenarbeit mit der HR, Betriebspraktika als Wiedereingliederungshilfe für diese armen Menschen anzubieten.

Fand der Kollege ganz toll, nur er wollte mir diese tolle Idee nicht wegnehmen und sollte mich selber bei der Leitung HR melden, das habe ich dann nicht verstanden.

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Alm Öhi 25.09.2013, 06:02
354. FDP und Hartz IV

Nun meine Damen und Herren.
Jetzt dürfen die FDP'ler die hohen Arbeitslosengeld I und Hartz IV ausprobieren.
Ich glaube Ihnen war die hohe 5 Euro Erhöhung ein Dorn im Auge.
Es ist einfach ein Genuss zu sehen das diese Partei jetzt selber ihren gekochten Brei aufessen muss, einfach super!
Die nächste Partei bitte!

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caroxxx 25.09.2013, 06:18
355. Hotelgewerbe

Keine Ahnung wie viele Hotels es in Deutschland gibt, aber dort sollte es doch Möglichkeiten geben die FDP`ler zu beschäftigen. Hoteliers haben doch eione Bringschuld.

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A.Kunz 25.09.2013, 06:58
356. Wer dem Schaden hat....

braucht für den Spot nicht zu sorgen. Sie haben für eine Partei gearbeitet welche die "liberale" Marktwirtschaft vertreten hat. Jetzt bekommen Sie zu schmecken was das bedeutet. Viel Spaß beim Besorgen der Unterlagen für das Arbeitsamt.

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veremont 25.09.2013, 07:08
357. Peinlich

Lächerlich was für Kommentare hier abgelassen werden.
Angestellte der FDP, Büromitarbeiter etc - das reicht von Politikwissenschaftlern über Sekretärinnen bis zu Wahlhelfern etc. Diese Leute haben nicht FDP studiert, diese Leute haben einen Job gesucht und diese Leute haben keine Politik gemacht, sie haben dort einfach gearbeitet.

Sich darüber lustig zu machen, dass die Politikwissenschaftlerin jetzt keinen Job mehr hat, die Sekretärin jetzt arbeitslos ist und der Bürohelfer seine Familie nicht mehr ernähren kann - das ist an Armseligkeit und Dummheit kaum noch zu überbieten. Natürlich geht man ein Risiko ein bei diesen befristeten Stellen aber niemand hat das Recht sich über diese Leute lustig zu machen oder über sie her zu ziehen, das zeigt einen ganz ganz schlechten Character.

Die Parteioberen werden sicherlich keine Probleme haben unter zu kommen...

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james-100 25.09.2013, 08:04
358.

Zitat von wealthofnations
Haben Sie auch Belege für diese Behauptung? Zitate bitte ...
Ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder? Wie dröhnte der Wirtschaftsminister z.B. etwas von Anschlussverwertung? Und genau das geben jetzt die Foristen hier wieder. Da reden Sie und andere auf einmal etwas von Häme. Sollte dann für beide Seiten gelten.

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Inuk 25.09.2013, 08:16
359. Legislaturperiode

Zitat von sysop
Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.
Eine Legislaturperiode in Deutschland dauert vier Jahre. Ehemalige Minister, die mindestens eine Legislaturperiode im Amt waren, erhalten ab dem 55. Lebensjahr eine Pension von mindestens 3.700 Euro. Da beispielsweise Dirk Niebel am 28.10.2009 zum Minister ernannt wurde, sollte sich Frau Merkel sputen und noch vor dem 28.10.2013 einen neuen Entwicklungshilfeminister ernennen.

Somit würde Herr Niebel den rauhen Wind der Marktwirtschaft noch deutlicher zu spüren bekommen.

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