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Aus für 500 FDP-Angestellte: Eine Fraktion wird abgewickelt
DPA

Nicht nur Parlamentarier sind vom Aus der Liberalen im Bundestag betroffen, auch Sekretärinnen, Büroleiter, Referenten. Sie alle müssen sich nach neuen Jobs umschauen. Leicht wird das nicht - wer bei der FDP gearbeitet hat, ist derzeit nicht gerade angesagt.

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k70-ingo 25.09.2013, 13:26
390.

Zitat von kugelsicher
dann müssen ja auch die FDP Trojaner aus den Wirtschaftsetagen, die sich im Wirtschaftsministerium breit gemacht haben ausziehen.
Und der nächste Entwicklungshilfe-Minister erst, was muß der alles personell ausmisten.

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k70-ingo 25.09.2013, 13:31
391.

Zitat von kugelsicher
dann müssen ja auch die FDP Trojaner aus den Wirtschaftsetagen, die sich im Wirtschaftsministerium breit gemacht haben ausziehen.
Und der nächste Entwicklungshilfe-Minister erst, was muß der alles personell ausmisten.

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k70-ingo 25.09.2013, 13:31
392.

Zitat von trackerdog
Wie selbstverständlich werden überzählige Kandidaten und unversorgte Parteibuchinhaber in Betrieben installiert.
So selbstverständlich ist das nicht. Unternehmen rechnen wirtschaftlich -bzw.sollten das tun-. Da überlegt man sich genau, wieviele gescheiterte Polit-Chargen man sich an Bord holt. Im Zweifelsfall sind das völlig unausgebildete (ungebildete z.T. auch) Fachfremde - sprich unnütze Fresser am Tisch. In die Bereiche, wo wirklich gearbeitet wird, wo es um echt Wichtiges und Wertvolles geht, läßt man die nicht. Die Gefahr ist zu groß, daß die was kaputtmachen.
Und der Bedarf an Frühstückdirektoren, Grüß-Gott-Augusten und Firmenhistorien-Aufarbeitern ist nicht sonderlich groß.

Wenn zudem solche Personal-Deals eigenmächtig von alten Gefährten eingestielt werden und Personalabteilung und Betriebsrat übergangen wurden (oder sich so fühlen), ist das auf längere Sicht noch nie gutgegangen.
Auch ein Gottvaters Liebling läßt sich weg- oder kaputtmobben.

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redwed11 25.09.2013, 13:40
393.

Zitat von Erda
Die meisten dieser fähigen Köpfe werden wieder einen Arbeitsplatz bekommen. Ich wünsche es ihnen und ihren Familien. Rotköpfe sollten ganz still sein und an Gauck denken: Die SED hatte Glück gehabt...
Ach je, wer will schon eine FDP geschädigte Politologin einstellen. Was die Angelegenheit mit Gauck und Rotschöpfen zu tun haben soll, bleibt Ihr Geheimnis. Oder sollte hier nur wieder, zwecks Mangel an Argumenten, die Kommunismus Keule geschwungen werden?
Aber warum so schnell einen Arbeitsplatz haben wollen? der EX Parteivorsitzende Westerwelle hat doch H4 als ein Leben in Saus und Braus geschildert. Dann können sich diese Leute in ihrer spätrömischen Dekadenz sonnen.

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quadraginti 25.09.2013, 13:49
394. Mappus-Affäre

Der Mappus von der Ba-Wü-CDU wurde doch auch bei einem großen Baukonzern untergebracht.
Nach knapp 'nem 1/2 Jahr flog er auch da raus: Er konnt' einfach nicht

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redwed11 25.09.2013, 13:52
395.

Zitat von malaconciencia
Vielen Dank! Viele Foristen hier zeigen durch ihre Beiträge welch Geistes Kind sie sind. Man stelle sich vor in anderen Situationen würde so auf Mitarbeiter geschimpft, die Ihren Job verloren haben. Mitleid, Menschenwürde und Sozialgewissen wird von vielen hier nicht nach Situation des Betroffenen, sondern nach Weltanschauung und Ideologie gewährt. Häme und teilweise Hass gegenüber den Geschädigten: so etwas hatten wir letztes mal glaube ich so zwischen '33 und '45. Im übrigen: die Beteiligten sind doch konsequent! Wer hat denn bislang eine Auffanggesellschaft gefordert? Kein Mensch! So leistungsbewußt sind die MA dann schon, daß sie sich einen neuen Job suchen und nicht in H4 versinken, "die Gesellschaft" für ihr Schicksal verantwortlich machen und ewig lange Proteste veranstalten! Würde jede große Entlassungwelle so vonstatten gehen würde (mal abgesehen von der Häme), wäre doch schon einmal viel gewonnen.
Das stimmt, die Gesellschaft für die Lage der FDP verantwortlich zu machen, wäre völlig falsch.
Zum Anderen ist die Häme gegenüber der FDP angebracht. Denn es war doch die FDP, die keinerlei Mitgefühl mit den Betroffenen von Massenentlassungen gezeigt hat. Für diese Leute gehört doch der Verlust von Arbeitsplätzen zum Leben und ist ein ganz normaler Vorgang. Oder sind damit immer die Anderen gemeint?
Nun sollten wir aber endlich aufhören uns über diese Splitterpartei auszulassen. Dafür ist dieser ehemalige Verein zur Interessenvertretung der Bestverdienenden zu unbedeutend in der deutschen Politik. Über andere Splitterparteien wird auch nur am Rande berichtet und die zur Entlassung anstehenden Mitarbeiter können, falls sie keinen neuen Job bekommen von H4 in Saus und Braus leben. Hat doch Westerwelle so treffend beschrieben. Oder galt das auch nur für die Anderen?

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redwed11 25.09.2013, 14:01
396.

Zitat von k70-ingo
So selbstverständlich ist das nicht. Unternehmen rechnen wirtschaftlich -bzw.sollten das tun-. Da überlegt man sich genau, wieviele gescheiterte Polit-Chargen man sich an Bord holt. Im Zweifelsfall sind das völlig unausgebildete (ungebildete z.T. auch) Fachfremde - sprich unnütze Fresser am Tisch. In die Bereiche, wo wirklich gearbeitet wird, wo es um echt Wichtiges und Wertvolles geht, läßt man die nicht. Die Gefahr ist zu groß, daß die was kaputtmachen. Und der Bedarf an Frühstückdirektoren, Grüß-Gott-Augusten und Firmenhistorien-Aufarbeitern ist nicht sonderlich groß. Wenn zudem solche Personal-Deals eigenmächtig von alten Gefährten eingestielt werden und Personalabteilung und Betriebsrat übergangen wurden (oder sich so fühlen), ist das auf längere Sicht noch nie gutgegangen. Auch ein Gottvaters Liebling läßt sich weg- oder kaputtmobben.
Einen Aspekt haben Sie noch vergessen. Ehemalige Abgeordnete werden von der Wirtschaft angestellt, da sie noch Verbindungen zu ehemaligen Kollegen aus der eigenen Partei haben und diese in gewissen nützlichen Positionen vertreten sind. Aber wer will schon ehemalige Politiker, die keine Verbindungen mehr haben da die Partei keine Leute mehr an wichtigen Schalthebeln hat. Damit ist kein Grund mehr vorhanden, diese Leute einzustellen.
Wer will schon einen ehemaligen Politiker durchfüttern, der keine Verbindungen mehr hat und einer bedeutungslosen Splitterpartei angehört.

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e-dirk 25.09.2013, 14:29
397.

Zitat von JayMAF
Kleiner Tip! Einfach mal bei den Schlecker-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern nachfragen wie Mann/Frau so etwas macht. ...
Zynisch, aber doch vergleichbar.
Wenn die "Geschäftsführung" Mist baut leiden die kleinen Angestellten.

Dirk

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schuttie 25.09.2013, 14:30
398. Ohne

Zitat von Erda
Laure Scheißkommentare, mein Gott ist das Spiegelforum primitiv geworden, wohl das neue Akademikerproletariat oder doch die Hartzler?
"Wir dürfen wohl keine eigene Meinung haben ?
Wohl noch nie von Alo betroffen?
Glück gehabt.

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Koana 25.09.2013, 15:10
399. Keinerlei Mitleid!

Zitat von kirk_dougles
Ja das ist sehr hart für die Betroffenen. Ich war immer der Meinung dass es hier entsprechende Vorkeherungen gibt die verhindern dass gestandene Mitarbeiter nach 20 Jahren plötzlich im Nichts stehen. Deren Schuld ist es ja nicht wenn die FDB als Partei versagt. Das ganz ist schon sehr tragisch und mir persönlich tun die Betroffenen sehr leid.

Sorry, wer für diese Partei gearbeitet hat, ist doch für die neoliberalen Marktmechanismen, für den dürfe es ein Leichtes sein, sich einer eigennutzenoptimierten Anschlussverwendung zuzuwenden!

Mir graut nur von den hochdotierten – zugeschanzten – Posten in den Ministerien, wo es eine wahre Inflation an jenseits des BAT vergüteten und bestens abgesicherten davon gab.
Diese Leute werden schwerlich dank ihrer Kompetenz weiter dort arbeiten dürfen, da sie wohl meist davon weniger vorweisen können als die Partei nun Prozente an Wählerstimmen gewann.
Hier wird uns die FDP noch sehr lange um den Hals hängen, aber sei es drum, ich wünsche vor allem jenen ein langes Leben, die keine lebenslangen, hohen Ansprüche haben, sondern nur hohe Übergangsgelder kassieren dürfen – und – das sind ja viele junge Extremperformer drunter, die Ruhestandsgelder gibt’s nicht schon mit 30 ;-)…. zumindest nicht für MdB´s und Minister (oder hat man da inzwischen auch schon vorgesorgt…. – da wird ja ständig gedreht – schwer auf dem aktuellen Stand zu bleiben)

Nein, mein Mitleid heb ich mir für jene Menschen auf, die um 5 Uhr Morgens aufstehen und um 22:00 nach dem dritten Minijob des Tages todmüde ins Bett fallen, dabei meist kaum mehr als fünf Euro die Stunde erhalten und dann noch bei Miete, Versicherungen etc. abgezockt werden – nur – die wählen leider teils auch die Union oder die SPD Grüne – und die sind nicht wirklich weniger schlimm als die FDP!

Wenn jetzt einer schreibt die LINKE auch nicht – hm – ich hätte keine Argumente, mit denen ich ihn widerlegen könnte.

Ergo?

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