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Aus für das G36: Von der Leyen will völlig neues Sturmgewehr
DPA

In der Affäre um das ungenau schießende G36 ist eine Entscheidung gefallen: Ursula von der Leyen will ein völlig neues Sturmgewehr für die Bundeswehr. Ab 2019 könnte es einsetzbar sein.

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tvinnefossen 08.09.2015, 11:49
1. und...?

Bin gespannt, ob der Auftrag im Land bleiben wird oder ob wir das dem großen Bruder zuschanzen...

Zumal dieser ja schon sicher protokolliert hat, was das BMVG im internen Dienstverkehr alles an Anforderungen genannt hat...

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aldo rain 08.09.2015, 11:52
2. Hunderttausende

Sturmgewehre werden also abgeschrieben und hunderttausende neue bestellt. Ist das deren Ernst? Wäre so etwas in einem der östlichen Länder passiert, Russland, z.B., würde ich von einer Korruptionsaffäre ausgehen, an der Verteidigungsminister stark beteiligt ist. Hier weiß ich noch gar nicht, ob man etwas unterstellen kann.

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moev 08.09.2015, 11:53
3.

Vielleicht das G11 Programm reaktivieren?

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Wofgang 08.09.2015, 11:53
4.

Das hätte man wesentlich einfach und ohne die ganze verbrannte Erde und den überflüssigen Imageschaden für einen deutschen Hersteller haben können!

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haviii 08.09.2015, 11:56
5. Das G27 ....

... ist kein Sturmgewehr, sondern ein DMR.

Ich sage voraus, dass das neue Sturmgewehr der Bundeswehr eines der drei Modelle (oder Variationen dieser) wird:

HK416
TAVOR TAR-21
FN SCAR 16/17s in 5.56

Jetzt gibt es wieder zwei Jahre Geldverbrennen und am Ende wird es eine dieser Waffen.

Wieso hat die BW eigentlich keine Smal Arms Experten, die die Anforderungen des neuen Sturmgewehrs innerhalb von 2h aufschreiben? Was muss denn da bis Ende des Jahres wieder für ein Blödsinn fabriziert werden?

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thunderstorm305 08.09.2015, 11:56
6. Viele offene Fragen!

Bis jetzt gibt es noch keine Antwort auf die simple Frage was denn bei der Anschaffung des Sturmgewehrs für Spezifikationen gefordert wurden? Sollte das Gewehr in der Wüste eingesetzt werden und vor allem in Dauerfeuerbetrieb? Ist solch ein Gewehr dafür überhaupt geeignet, oder sollte nicht eher ein MG dafür angeschafft werden? Hat man aus Spargründen auf solch ein MG verzichtet und die Truppe mit einem Sturmgewehr eingesetzt, das für unsere Breiten und für kurze Feuerstöße konzipiert war? Wenn dem so ist, dann trifft den Hersteller keine Schuld, denn die Truppe bekam das was man bestellt hat. Dann sollte man eher fragen warum die Verantwortlichen die Truppe nicht mit einem zusätzlichen MG ausgerüstet hat, das für Dauerfeuer und für Wüsten geeignet ist?

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hektor2 08.09.2015, 11:57
7. Exakt

Das G 36 wurde geliefert, wie bestellt. Aber wenn man natürlich Wasser bestellt und dann Champagner erwartet, dann steht man natürlich doof da.

Eine Frechheit, was sich die Beschaffung der Bundeswehr da gegenüber H & K geleistet hat.

Jeden Soldaten, den ich gesprochen habe und der auch im Einsatz mit dem G 36 gearbeitet hat, spricht von einem soliden Gewehr.

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contradictioinadiecto 08.09.2015, 11:58
8. Ich bin sehr gespannt

ob jemals herauskommen wird, was der Grund für diese hysterische Aufwallung rund um das G36 war.
Ist alles ziemlich rätselhaft...

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MitLäufer 08.09.2015, 11:58
9. Adieu Millionen und Mrd.

Was sollen den "specs" der neuen Waffe sein? Wieder das windanfällige durchschlagsschwache Klaiber 5,56, das keine großartigen Distanzfeuerkämpfe zulässt? Wieder kein mittleres Maschinengewehr, mit wenigstens einem Kaliber 7,62, um gelegentlich mal Unterdrückungsfeuer auf infanteristischer Ebene schießen zu können?

Was weiß vdl von Waffen außer, dass sie Peng! machen?

Jetzt wird wieder so ein Ding entwickelt und Kosten produziert bis sich irgendein Waffenhersteller damit vollgefressen hat.

Adieu Millionen und Mrd.

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