Forum: Politik
Ausblick auf 2017: Europas Schicksalsjahr
DPA

Die EU steht vor einem turbulenten Jahr: Die Briten treten aus, in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden wird gewählt. 2017 könnte einen Neubeginn markieren - oder der Anfang vom Ende Europas sein.

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localpatriot 29.12.2016, 18:57
50. An der Demokratie vorbei

Zitat von paulpuma
Europa hat einen Neuanfang verdient. Es ist unser wichtigstes Projekt. Unsere Sicherheit hängt von Europa ab. Die EU ist nun beschädigt, weil, um mit Gregor Gysi zu sprechen, die Regierungschefs die EU benutzt haben, um ihre Parlamente zu umgehen. Vorallem Merkel und Juncker haben die EU als Machtinstrument benutzt, um den Völkern von oben ihre Agenda aufzudrücken. Damit muss Schluss sein! Eine junge Generation muss nun ran.
Es steht ausser Zweifel dass die autokratischen Tendenzen der Kanzlerin, vom deutschen Parlament geduldet, eine EU Verwaltung ohne die breite Unterstützung der Völker hervorgerufen hat.

Die Parole 'Das schaffen wir' klingt zwar gut auf dem deutschen Einheitsfernsehen, findet jedoch ausserhalb Deutschlands bei den Völkern, keinen Wiederhall. Anstatt Deutschland als inneren Kern, sieht man Berlin als Aussenseiter mit der Tendenz den anderen EU Bürgern das Leben schwer zu machen.

Wer die Landkarten Europas von die Zeit der Roemer der Roemer einmal sorgfältig anschaut, wird schnell erkennen dass die Fliehkraft der Gemeinsamkeit um einiges stärker ist als die Schwerkraft der Gemeinsamkeit.

Frau Merkel und ihren Mitpolitikern fehlt das breitere Verständnis der Natur der Völker der EU und 2017 wird ein Jahr in dem die Fehlschritte sichtbar und in eine neue politische Dynamik verwandelt werden. Es ist kaum zu erwarten dass die verbrauchte Ideologie der Kohl und Merkel Jahre in der Lage sein wird den Karren aus dem Schlamm zu ziehen.

Aber wie immer - Hoffnung, Hoffnung, Hoffnung .......

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spmc-135322777912941 29.12.2016, 18:58
51. Oh doch

Zitat von bmehrens
scheint, dass das auch herr schulz so sieht - der Präsident geht zuerst (so schlau, hätt` ich nicht gedacht).
Bauernschläue.

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juliusjustus 29.12.2016, 18:59
52. keine chance

Die EU-Ideologen (Personifiziert in Martin Schulz und Junker) sind felsenfest überzeugt von ihrer moralischen EU-Überlegenheit. Reform, Neubeginn, Alternativen? Nie und nimmer. Träumt weiter. Honecker war auch stur bis zum Schlusd. Die Realität irrt. Diese müsse sich der überlegenen Ideologie anpassen...

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Actionscript 29.12.2016, 19:00
53. Die EU wird ueberleben.

Auch wenn in einigen Ländern wie Frankreich und Holland die Rechts-Populisten stark sind, die EU wird überleben. Und gerade wegen Rechts-Populismus wird die EU überleben. Denn Trump's Augenmerk ist auf Russland gerichtet. Für ihn sind die einzelnen EU Staaten nur Brotkrumen, die offensichtlich nicht so wichtig sind. Damit die einzelnen EU Staaten stark bleiben, muß die EU als Gemeinschaft weiter existieren und weniger zerstritten sein, auch um sich gegen die Expansierungspolitik Russlands zu schützen. Da werden insbesondere einige osteuropäischen Länder drauf pochen.

Positiv ist, dass im Vergleich zu einigen anderen Ländern die Rechtspopulisten (AFD) in Deutschland vermutlich weit unter der 20% Grenze bleiben. Ich nehme an, dass hier doch die deutsche Vergangenheit eine ganz entscheidende Rolle spielt.

Angst bereite mir nur der Aufstieg Trump's, der selbst in den ersten 100 Tagen der Amtszeit schon grossen Schaden anrichten kann. Auch wenn er nur 4 Jahre im Amt sein sollte, der Schaden in dieser Zeit kann irreparabel sein, was Wirtschaft, Verhältnis zu anderen Ländern und Umwelt angehen.

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ed_tom_bell 29.12.2016, 19:01
54. Dem verzweifelten Wortsinnierer

Zitat von vegefranz
Populisten sind gut Vom Wortsinn her vertreten diese die Meinung des Volkes. Achtung: zu unterscheiden von "Volksparteien" und Grünen, denen politische Korrektheit über alles geht (und natürlich luxusversorgte Posten)
Dieses Statement ist ebenso unsinnig wie populistisch. Populisten vertreten keineswegs die Meinung des Volkes, was auch schwierig wäre, denn ein Volk hat für gewöhnlich Meinung, denn es besteht aus vielen Individuen. Es kann allenfalls eine Mehrheitsmeinung geben. Die wird aber z.B. von den aktuellen Populisten nicht vertreten. Diese versuchen lediglich mit rhetorischen Tricks einer Minderheit nach dem Mund zu reden, die lautstark das Attribut "das Volk" für sich in Anspruch nimmt. Wozu sie übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit von Populisten gebracht wurde. Populisten versuchen dem Volk ihre Meinung und Ziele unterzujubeln indem sie sich volksnah geben, obwohl sie alles andere als das sind. Darum sind sie im Netz so überproportional aktiv und aufdringlich und schrecken auch vor dem Einsatz von Bots nicht zurück (siehe AfD). Der charakteristischste Teil des Wortes "Populist" ist "List". Das ist der Wortsinn von "Populismus". Schlagen Sie nochmal nach.

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danieldurchschnitt 29.12.2016, 19:02
55. wir schaffen das auch ohne Euch

Wir haben in Europa schlechte Politiker, aber auch hervorragende Wissenschaftler.
Einer davon ist Hans-Werner Sinn und er hat dieser Tage einen Super Vortrag gehalten. Darin behandelt er viele der Probleme, soweit es sein Fachgbiet anbelangt, und zeigt Lösungen und Alternativen auf. Ich würde ihn sofort wählen, wenn nicht zum Bundeskanzler, dann doch zumindest zum Finanzminister:
https://www.youtube.com/watch?v=kRNX09IrjiU

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localpatriot 29.12.2016, 19:03
56. Volksfeindliche UK Regierungen sind das Britische Problem

Zitat von bpsmk
Free people movement is fantastic for big business as it keeps wages low and saves the UK from spending money training their own people - look at the UK hospitals!! Particularly for UK its a problem as everybody in Europe is learning English, especially the young! Another problem is the changing culture of some UK towns and cities due to the 300,000 net migration mostly end up in the same towns and other people from that culture. Many people voted Brexit as the were annoyed at being called racists when they were concerned about dramatic and quick cultural change. The last 2 Governors of the Bank of England voted for Brexit - does that make them racist? The political elite of Europe have a big shock coming in 2017!!!
Man kann der EU vieles nachsagen, aber gerade in GB liegt das Problem in den Händen der zerstörerischen Politik der eigenen Regierungen welche seit der Thatcher Zeit den Kahlschlag der produktiven Wirtschaft forcieren.

London als Zentrum der Finanzmanipulation ist und bleibt die treibende Kraft und sollte diese Industrie wirklich das UK verlassen, dann könnten sich allen ausserhalb der Metropole riesig freuen.

EU ist eine Sache, wirtschaftliche Selbstverstümmelung ist eine andere.

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weltbetrachter 29.12.2016, 19:04
57. zwei Varianten ...

Wenn ich an EUROPA denke dann kommen mir zwei Varianten in den Sinn: Zwei Standorte " STRAßBURG und BRÜSSEL " verbunden mit einem Wanderzirkus für Akten usw. sind doch langsam nicht mehr hinnehmbar. Zudem muß es auch möglich sein, diesen Verwaltungsapparat schlanker und effektiver zu machen. Gelingt das nicht, werden die Bürokraten der EU-Institutionen gleichzeitig " Totengräber einer guten Idee ". Hoffe nur, das vorher einige Politiker mit Einsicht uns davor bewahren.

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schmidthomas 29.12.2016, 19:06
58. Oh Mann,....

wenn in der Headline schon vom Ende "EUROPAS" schwadroniert wird und der Autor damit durchblicken lässt, dass er noch nicht einmal willens ist, die simple Differenzierung zwischen EU und EUROPA zu erbringen, ja dann..... steht uns wohl eine journalistische Sternstunde ins Haus.

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kaltwasser 29.12.2016, 19:07
59. 2017

ist ein Schicksalsjahr für Deutschland. Europa ist nichts als die Wahnvorstellung einer verantwortungslosen Elite, die einen Kultur- und Klassenkampf gegen das eigene Volk führt. Der Kampf gegen den islamischen Terror und seine Träger in unseren Städten hat im Vordergrund zu stehen. Die Erneuerung der Nation und nicht die der EU steht auf der Agenda an erster Stelle.

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