Forum: Politik
Ausländische Presse zur Flüchtlingskrise: Vorbild Deutschland
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Comeback des guten Deutschen? Wurden in der Euro-Krise noch Nazi-Vergleiche gezogen, loben ausländische Kommentatoren nun den Umgang mit Flüchtlingen. Die Merkel-Regierung zeige vorbildhafte Menschlichkeit.

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bolzenbrecher 01.09.2015, 22:02
30. Hurra! Hurra!

Ich bin begeistert von der deutschen "Willkommenskultur". Ich wohne jetzt in Österreich, und sehe die vollgepfropften Flüchtlings-Züge der ÖBB hier nur so durchrauschen...alle auf dem Weg nach nach Deutschland :) Da, wo die Goldbeeren an den Bäumen wachsen, und die Milchseen sprudeln.
Bitte weiter so! Die Willkommenskultur für die ganzen "Fachkräfte" (*LOL*) gereicht uns in Österreich direkt zum Vorteil. So bleibt keiner von denen hier...

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aux 01.09.2015, 22:02
31.

Wieso habe ich (seit ich in Deutschland bin) immer den Eindruck gehabt, dass nichts wichtiger ist als einen guten Ruf in der Welt zu haben? Zuviel Selbstbewusstsein ist nie gut, aber davon ist man hier meilenweit entfernt. Wäre Deutschland eine Person, dann müsste man ihr fast zum Gang zum Psychologen raten.

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noonecares 01.09.2015, 22:03
32. der letzte Satz...

...ist bemerkenswert. Welches "neue" Deutschland? Wurde Deutschland das Nazi-Image erst seit Merkels Rede los? Bemerkenswert ist außerdem, dass mmal wieder Merkels nuchtssagende Worte ohne die konkrete Nennung von Maßnahmen ein so großes Echo findet. Bemetkenswert ist auch, dass das Ausland diese Rolle Deutschlands würdigt und als Vorbild darstellt, ist es doch bei dem Vergleich mit anderen europäischen Ländern ein Reiches,

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HeisseLuft 01.09.2015, 22:03
33. Hä?

Zitat von PowlPoods
Minsk 2 erleben wir eine andere Kanzlerin. Offenbar hat sie endlich einmal gründlich über die Geopolitik nachgedacht und ihren Kurs korrigiert. Das das nur langsam und maßvoll passieren kann, sollte jedem klar sein. Auch hier ist ein Attentat möglich. Wenn sie ihre neue Konzeptionelle neue Richtung beibehält, werde ich meine Meinung ändern und ihr doch einen Platz in der Geschichte einräumen. An die Adresse von SPON und den anderen USA- Fanboys in unsere Presselandschaft möchte ich nur richten: Seht her, es geht auch ohne die Möchtegernweltmacht.
Dass es ohne die Möchtegernweltmacht Russland geht, darin stimme ich gerne zu.

Aber ich habe irgendwie den Verdacht, dass sie sich im Forum geirrt haben.

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hotgorn 01.09.2015, 22:03
34.

Sonnenkanzlerin

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sotomajor 01.09.2015, 22:03
35. keiner hat Mut

Es hat keiner unserer Politiker den Mut der Kanzlerin die Meinung zu sagen, alle stützen sie diese dumme gefühlsduselige Politik. So sind die Menschen geradezu aufgefordert und es werden immer mehr. Man kann schon den absichtlichen Sozialabbau unterstellen, denn unser Sozialsystem muss so kollabieren. Mit dieser Europapolitik haben sich unsere Politiker ein "Perpetuum mobile" gebastelt. Der Kurs die halbe Welt zu retten geht bis zum Exodus des eigenen Landes. Klare Worte und Taten wären angebracht, schon den armen Menschen gegenüber. So steht der Winter an und die Dramen werden immer größer. Was für ein Wahnsinn und was für schlechte Politik !
Wir brauchen Neuwahlen und vorher den Misstrauensantrag, das ist schon lange überfällig. Dazu hat keiner Eier in der Hose. Vielleicht bekommen sie die dann erst, wenn die Dramen noch größer werden und die Schuld offensichtlich wird. Oder wenn die ersten Terroranschläge durch die IS Zuwanderer erfolgen. Was für eine dumme Politik im Deutschland des Jahres 2015. Keine Mahnungen auch zu der Gebetsmühlenartigen Presse, die vom Kanzleramt gesteuert wird um die öffentliche Meinung manipulieren zu können. Demokratie und Grundgesetz ausser Kraft und nur noch politisch in eine Richtung heisst Faschismus. Den geben sie vor aber bekämpfen zu wollen ! Politik ad absurdum.

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tomrobert 01.09.2015, 22:04
36. Sie sollen führen Frau Merkel!

Das tun Sie aber nicht! Sich feiern lassen löst die Probleme nicht.Die Menschen wollen wissen warum ihr Finanzminister so auf die Spaarbremse drückt, wollen wissen was Sie gegen die steigende Armut bei den Flüchtlingen und den eigenen Bürgern unternehmen wollen? Viele Bürger denken - und es werden immer mehr- das die Politiker darauf keine Antwort geben können und wollen. Deshalb sollten Sie und ihr Kabinett geschlossen schnell zurück treten bevor es die EU sprengt und Rechte sich durchsetzen! Das wäre dann für die Armen und die Flüchtlinge fatal.

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stefan_sts 01.09.2015, 22:04
37. Zu dem Thema darf man sich sowieso nicht

vorbehaltlos äußern , ohne sofort in die böse Ecke gestellt zu werden , leider ist auch die Gleichschaltung der Medien eine nicht ganz erwartete Aktion , aber das hatten wir ja schon einmal . Der heutige im Beitrag in Spon von Herrn Fleischhauer hat mich dann aber schon ein wenig positiv überrascht , evtl. gibt es noch Hoffnung am Tunnelausgang , aber das Thema Vereinsamung der Gesellschaft mit dem Flüchtlingsthema zu verbinden ist neu und nicht von der Hand zu weisen ..Respekt !!

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lilioceris 01.09.2015, 22:05
38. Ganz, ganz schwach

insbesondere unser Herr Innenminister ! Die meisten Behörden wurschteln vor sich hin. Jeder duckt sich und drückt sich, schiebt die Verantwortung weit von sich. So schön Föderalismus auch in friedlichen Zeiten sein mag: in Notzeiten, wo schnelles und vor allen Dingen unbürokratisches Handeln erforderlich ist, geht es nicht ohne einen zentralarbeitenden Stab. Wie immer müssen es die letzten in der Hierarchie ausbaden und die Arbeit machen. Und es gibt immer mehr Häuptlinge, immer weniger Indianer ! Absolut erbärmlich, diese Regierung. Konzeptionslos, voller Hasch, Alkohol und Kokain. Ja, ich weiß, dass die Zensur diesen Beitrag nicht durchlässt, aber das mußte ich mir von der Seele schreiben ...

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wecan 01.09.2015, 22:06
39.

Noch NIE hat ein Staat seine Grenzen freiwillig geöffnet UND zusätzlich die komplette Versorgung aller Ankommenden dauerhaft übernommen. Das gab es noch NIE. Nirgendwo!

Deutschland 1945? Ein lächerlicher Vergleich! Es waren Deutsche, die innerhalb ihres eigenen Landes umsiedeln mussten.

Die Migration in die USA? Da wurden nicht wenige Menschen knallhart abgewiesen (dazu bitte mal den Artikel "Ellis Island" auf Wikipedia lesen). Desweiteren musste sich jeder Einwanderer dann in den riesigen USA selber seine Lebensgrundlage erarbeiten und wer das nicht schaffte, der hatte Pech und nichts mehr vom dortigen Staat zu erwarten.

Der Libanon? Ja, dort halten sich sehr viele (eine Million) Flüchtlinge auf. In Zeltstädten, die zum größten Teil von internationalen Organisationen finanziert werden. Dort gibt es keinerlei Ansatz diese Flüchtlinge in die libanesischen Gesellschaft zu integrieren.

Ich frage mich, wie realitätsverweigernd man sein muss, um immer wieder diese Beispiele mit unserer aktuellen Situation gleichsetzen zu wollen.

Ein Land, das jeden aufnimmt und jedem dazu noch dauerhafte Versorgung garantiert, gab es bislang nicht! Aus gutem Grund! Weil das nämlich kein Land der Welt langfristig leisten kann. Aber im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern der Welt, werden wir das jetzt mal versuchen.

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