Forum: Politik
Auslandseinsätze: Bundeswehr-Soldaten bekommen zu wenig Pause
REUTERS

Eigentlich sollen Bundeswehrsoldaten genügend Zeit haben, sich zwischen Auslandseinsätzen zu erholen - 20 Monate sind Vorschrift. Nach SPIEGEL-Informationen wird aber jeder zweite Soldat früher wieder entsendet. Die Folgen für die Betroffenen können gravierend sein.

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lebenslang 10.03.2013, 12:22
1. macht endlich schluss

deutschland sollte die bundeswehr vollständig auflösen, der dienst an der waffe scheint nichts für deutsche befindlichkeiten mehr zu sein, alle scheinen überfordert, soldaten, volk und politik.

es ist ein trauerspiel das schleunigst beendet werden sollte.

wenn es ernst werden sollte können wir die franzosen und briten fragen - gegen entsprechendes entgeld - ob sie uns nicht raushauen können.

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sfk15021958 10.03.2013, 12:28
2. Am besten 38,5 h-Woche...

...und in Watte packen!?!? Führen wir da nicht das "Soldatenhandwerk" ad absurdum? Soll da nicht eine gewisse Belastbarkeit antrainiert werden? Mir hat die BW auch nicht gefallen - die Wehrpflicht betrug damals 18 Monate!

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pacificwanderer 10.03.2013, 12:40
3. Die Bundeswehr sollte ein Spiegel der Gesellschaft sein, .

nach ihren Gruendungsstatuten. Nun beklagt sich die Gesellschaft ueber ihren Spiegel?
Ausserdem ist den meisten soldant nicht klar zu machen, dass und wie sie das 'Recht und die Freiheit des deutschen Volkes' am Hindukush oder am Horn von Afrika verteidigen.
Die Bw braucht eine geistige und inhaltliche Reform und eine Neuausrichting die dem Deutschland des 21. Jhdt entspricht.

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kulinux 10.03.2013, 12:44
4. "Die Folgen für die Betroffenen können gravierend sein."

Na, und wie wohl erst die Folgen für die von den Geschossen dieser armen, armen Soldaten "Getroffenen" sein mögen? Schusswunden ohne Krankenversicherung? Tod ohne Hinterbliebenen- und Waisenrente?? Mir kommen echt die Tränen, dass sich unsere Soldaten von diesem mörderischen (!) Job nicht länger erholen können, wirklich!

Es wird Zeit, dass wieder Rot/Grün an die Macht kommt: Dann können die Grünen den Soldaten für die Heimatfront "PickelMÜTZEN" (Rösler) stricken, und die SPD ihnen einreden, dass sie doch nur zum Brunnen- und Schulbau ins Ausland müssen. Also quasi auf Sozialarbeiterurlaub. Dann braucht man auch nicht soviel Urlaub zuhause zwischendurch –*und schon ist das Problem gelöst!

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Mach999 10.03.2013, 12:49
5.

Zitat von sfk15021958
...und in Watte packen!?!? Führen wir da nicht das "Soldatenhandwerk" ad absurdum? Soll da nicht eine gewisse Belastbarkeit antrainiert werden? Mir hat die BW auch nicht gefallen - die Wehrpflicht betrug damals 18 Monate!
Vielleicht haben Sie doch eine etwas altertümliche Vorstellung von "Soldatenhandwerk". Wenn wir schon eine Armee haben (worüber man sicherlich diskutieren kann), dann soll sie leistungsfähig sein und nicht ausgepowert. Eine Armee ist nicht dazu da, Soldaten zu schinden, sondern Aufträge zu erfüllen. Dass dazu Training und Drill gehören, ist klar - aber nicht als Selbstzweck.

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Owlyard 10.03.2013, 12:49
6. berechtigt

Ich empfehle den Artikel noch einmal zu lesen, es geht darum, das der Soldat nach einem Einsatz eine gewisse Zeit zu Hause Dienst tut. Im Einsatz will keiner eine 38,5h Woche. Und Wehrdienst in Friedenszeiten ist nicht wirklich vergleichbar mit zweimal Hindukusch in zwei Jahren

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schlachtzeile 10.03.2013, 12:53
7. Lesen will gelernt sein

An meine beiden "vorschreiber". Sie sollten den Artikel nochmals lesen. Es geht einzig und allein um die Gewährung von Pausenzeiten nach Einsätzen. Ob es da wirklich 20 Monate sein müssen bleibt zu diskutieren, aber wenn dieser Anspruch besteht muss sich der Dienstherr an diesen halten.
@lebenslang natürlich sind die Soldaten überfordert. Die Truppe muss mit immer weniger Leuten und immer schlechteren Material immer mehr Einsätze bewältigen. Irgendwann ist die Grenze nunmal erreicht.
@sfk15021958 und in wievielen und welchen Einsätzen waren Sie während ihre Dienstzeit?

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eubuerger 10.03.2013, 12:54
8. Urlaub?

Die Bundeswehr scheint immer mehr zu einem "Kuschelverein" zu verkommen! 20 Monate Urlaub - bevor es wieder ins "böse Ausland" geht - da träumt mancher Außendienstler von!

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Hans58 10.03.2013, 12:54
9.

Zitat von sfk15021958
Am besten 38,5 h-Woche... ...und in Watte packen!?!? Führen wir da nicht das "Soldatenhandwerk" ad absurdum? Soll da nicht eine gewisse Belastbarkeit antrainiert werden? Mir hat die BW auch nicht gefallen - die Wehrpflicht betrug damals 18 Monate!
Ich würde es begrüßen, wenn Sie den Artikel und dessen Hintergrund verstanden hätten.

Es geht eben nicht um eine geregelte Wochenarbeitszeit, sondern um eine bestimmte Zeit zwischen der Teilnahme an Auslandseinsätzen.

Das BMVg würde gut daran tun, klar zu sagen, warum in vielen Fällen die 20-monatige Einsatzpause individuell nicht eingehalten werden kann.

Gründe hierfür sind insbesondere beim geschlossenen Einsatz von Einheiten und Verbänden, dass zwar die Einheiten und Verbände eine Pause haben, nicht aber der einzelne Soldat.

Soldat X kommt vom Auslandseinsatz zurück und wird 3 Monate später zu einem anderen Verband versetzt, der schon mehr als 20 Monate nicht im Auslandseinsatz war. Der neue Verband marschiert 6 Monate nach Zuversetzung des Soldaten X in den Einsatz. Somit hat Soldat X keine „Einsatzpause“ von 20 Monaten, sondern von lediglich von 9 Monaten.

Es gibt aber auch – besonders im Sanitätsdienst und in der Luftwaffe – Spezialisten, die 4-6 Wochen (und keine 3 Monate) in den Auslandseinsatz kommandiert werden. Auch diese Soldaten haben meist keine 20-monatige Pause, wobei zu konstatieren ist, dass die Belastungen eines Kurzeinsatzes nicht vergleichbar sind mit einem Einsatz von 3 oder mehrmonatiger Dauer.

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