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Ausrüstung für Elitekämpfer: KSK muss noch Jahre auf neue Helikopter warten
DPA

Schnell, lautlos und überraschend soll das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr hinter feindlichen Linien kämpfen. Dringend nötige neue Hubschrauber stehen aber erst in frühestens drei Jahren zur Verfügung. Dem Verteidigungsministerium droht deshalb Zoff mit der FDP.

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meging 22.08.2012, 11:10
1.

Zitat von sysop
Schnell, lautlos und überraschend soll das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr hinter feindlichen Linien kämpfen. Dringend nötige neue Hubschrauber stehen aber erst in frühestens drei Jahren zur Verfügung. Dem Verteidigungsministerium droht deshalb Zoff mit der FDP.
Mir ist nicht ganz klar, wie man in einem asymetrischem Krieg "hinter feindlichen Linien" operiert?!

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ziegenzuechter 22.08.2012, 11:12
2. wie

wir vor kurzem gelernt haben, liegt die zukunft, der bundeswehr im innern. in deutschland ist es nicht so heiss wie in afghanistan. also brauchen wir auch keine speziellen hubschrauber. schon wieder geld gespart.

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Der Meyer Klaus 22.08.2012, 11:12
3.

Zitat von meging
Mir ist nicht ganz klar, wie man in einem asymetrischem Krieg "hinter feindlichen Linien" operiert?!
Soll wohl meinen: "In ungesichertem Gebiet".

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jh72 22.08.2012, 11:17
4.

Vielleicht etwas weniger bellizistische Propaganda unreflektiert abschreiben.

Dass es nicht an fehlenden Waffent(rägern) liegt, wenn ein sinnloser Krieg nach dem anderen nur bluttriefendes Dauerchaos produziert, sieht man doch an "unseren Verbündeten" mehr als deutlich.

Krieg spielen könnt Ihr Waffennarren auch am PC. Das genügt vollkommen.

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tea-rex 22.08.2012, 11:18
5. Ec635

Der funktioniert wenigstens - aber bitte vorher die Personaldecke für die Abnahme und Erprobung bereitstellen - sonst landet der nächste Tiger als Bettvorleger.

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MaxMütze 22.08.2012, 11:22
6. optional

Zum Versagen der Regierung, wenn es um den Schutz unserer Soldaten im Einsatz geht, empfehle ich das Schwarzbuch der Bundeswehr. Erschreckend, wie bei Rüstungsprojekten Lokalpolitik vor gesunden Menschenverstand geht.

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mindcrime 22.08.2012, 11:24
7. Ganz oder gar nicht

Zitat von meging
Mir ist nicht ganz klar, wie man in einem asymetrischem Krieg "hinter feindlichen Linien" operiert?!
Das ist vermutlich die offizielle Sprachgebrauch für Regionen, die offiziell befriedet sind, de facto jedoch unter der Kontrolle von Aufständischen liegen...

Ich empfinde es als Unding, dass Soldaten irgendwo eingesetzt werden, ohne selbst die Fähigkeit zu haben, diese im Zweifelsfall auch wieder aus dem Einsatzgebiet holen zu können. Entweder will man das "Global Playerchen" geben, dann muss man auch die Kosten dafür aufwenden (d.h. in meinen Augen insbesondere eine vernünftige Lufttransportkapazität und die Fähigkeit, diese vor Ort zu bringen und zu schützen - nun reden wir über einen Flugzeugträgerverband oder zumindest einen Hubschrauberträgerverband).

Oder noch besser: Man verzichtet auf das offensive Krieg spielen, passt seine Armee den hiesigen Gegebenheiten an und plant für eine - derzeit extrem unwahrscheinliche - Landesverteidigung. Dafür braucht man nicht einmal zu schweres Gerät wie die asymmetrischen Konflikte seit geraumer Zeit lehren. Man benötigt nur ein Bevölkerung, die sich im fall der Fälle wehren will ...

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Bundeskanzler20XX 22.08.2012, 11:26
8. Opfer des Sparprogramms?

Zitat von sysop
Schnell, lautlos und überraschend soll das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr hinter feindlichen Linien kämpfen. Dringend nötige neue Hubschrauber stehen aber erst in frühestens drei Jahren zur Verfügung. Dem Verteidigungsministerium droht deshalb Zoff mit der FDP.
DIe KSK ist in der heutigen Zeit die Truppe die am meisten Sinn macht und die Politikerpappenheimer versäumen es diese Spezialisten fachgerecht mit Equipment zu versorgen.
Eine Lachnummer hoch 10.

Aber dem Demizerer..dingsbums wir nennen ihm Verteidigungsminister passt der Kauf neuer Helis wohl nicht ins Sparprogramm und so muss der Kauf hinausgezögert werden.

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midrange 22.08.2012, 11:28
9. Titel kann man kaufen

Für alle, die in Soldaten nur Killer und sonstige Verbrecher sehen, ist diese Meldung nur gut ihr einfältiges, kleinstdenkerisches Weltbild zu verbreiten.
Für die anderen zeigt sie, wie wenig die aufgeplusterte Bundeswehrverwaltung taugt, denjenigen, die ihren Arsch einsetzen um was für dieses Land zu tun, die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Also, erstmal die Häfte der Seeselfurzer in der Verwaltung feuern und von dem gesparten Geld einen soliden Projektplan für die Ausrüstung der aktiven Soldaten erstellen. Stichwort Projektmanagement, das überall funktioniert, ausser im öffentlichen Dienst.

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