Forum: Politik
Ausrüstungsprobleme: Bundeswehr muss noch lange auf moderne "Leopard"-Panzer warten
DPA

Für viel Geld lässt Ursula von der Leyen die schwächelnde Panzer-Flotte der Bundeswehr modernisieren. Nach SPIEGEL-Informationen wird es aber Jahre dauern, bis die ersten Kampfgeräte zur Verfügung stehen.

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stefan.seis 24.02.2018, 22:36
110. 2025

Im Jahr 2025 ist auch eine modernisierte Version des Leopard 2 wahrscheinlich komplett veraltet. Warum werden hier nicht Nägel mit Köpfen gemacht und ein Nachfolgemodell bestellt? Dem Vernehmen nach liegen die Pläne des Leopard 3 (oder wie immer er dereinst heißen mag) schon in den Schubladen.
7 Jahre sollten lange genug sein, um das Nachfolgemodell produktionsreif zu bekommen.
Stattdessen werden die alten Panzer aus den 80ern für teuer Geld aufgewertet, um dann doch in absehbarer Zeit ausgemustert zu werden. Das muss man wohl nicht verstehen. Ich frage mich, wie lange die russischen Hersteller für die Entwicklung und Produktionsreife der Armata-Familie gebraucht haben...

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pit.duerr 25.02.2018, 08:45
111. Da ich jetzt ne Menge

Beiträge durchgelesen habe und vor allem bei den letzten Beiträgen feststellen muß, das das Problem unserer Bundeswehr in Sachen Aus- ,Auf-, Nach-, Neurüstung, wohl größer ist als gedacht, unsere Politiker und Waffenindustrie sich wohl nie einig werden in Sachen richtiger Bestellung, komme ich zu einem alternativen Vorschlag. Was haltet Ihr davon, das wir uns bei der Schweiz bewerben, um Anschluß als neuer Kanton in deren neutralem Gebiet. Geld haben wir ja angeblich genug.

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wiersbin.p 25.02.2018, 09:45
112.

Zitat von volkerrachow
Ich möchte daran erinnern, das die Bundeswehr bis in die 90er Jahre über 2500 Kampfpanzer verfügte. Heute sind es weniger als 10% der damaligen Anzahl. Eingeleitet von den Sonnenscheinstrategen ohne Bundeswehrhintergrund zu Guttenberg und de Maiziere. Von der Einsatzbereitschaft der lachhaften 225 Panzer ganz zu schweigen. Lass bloss nicht die Russen kommen.
Nun, die ach so bösen Russen haben nach dem zweiten Weltkrieg brav an der Grenze der BRD gestanden und sind nicht darüber hinaus. Überhaupt haben die ach so bösen Russen noch nie einen Krieg gegen das westliche Europa begonnen. Umgekehrt war das schon einige male der Fall.

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wiersbin.p 25.02.2018, 10:19
113.

Zitat von wahrsager26
Dank für Antwort- und schon beginnt der Widerspruch! Wenn Sie für alle Eventualitäten gerüstet sein wollen, müssen Sie auch Panzer besitzen.Nebenbei gefragt: Glauben Sie an den ewigen Frieden? Lassen Sie mal den geschmähten Amerikaner im pazifischen Raum gebunden sein.....es könnten Gelüste im Osten entstehen.Ein anderer Forist schrieb mir, dass das GG die Landesverteidigung beschreibt...und richtig,nur wenn Sie mein Szenario weiter oben besehen, was ist dann? (Abgesehen davon hätten wir unter selbigem Gesetz ca4000 Panzer.Ich mahne bei allem was ich hier bisher gelesen habe, mehr Realismus an.Wir Deutschen haben mit uns selbst ein Problem,was dazu führt, dass wir im Wolkenkukucksheim leben .....Jeden Tag wird über Syrien gejammert und wer zieht die Fäden? Da möchte sich jemand mit seiner Marine einnisten-um jeden Preis! Danke
Nun, die Fäden zum Beginn des Schlachtens in Syrien haben in erster Linie die USA, Saudi Arabien und die EU gezogen um den unerwünschten, aber rechtlich legitimierten Machthaber Assad in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Schon zu Beginn des inneren Konfliktes in Syrien haben die Russen davor gewarnt sich ein zu mischen. Die westlichen Aggressoren wollten aber nicht hören und haben radikal religiöse "Freiheitskämpfer" aufgerüstet und deren Vertreter voreilig als Exilregierung anerkannt. Der einzige außer syrische Staat der nicht Völkerrechtswidrig in Syrien tätig ist sind die Russen. Diese wurden von der legitim im Amt befindlichen Regierung um Beistand gebeten. Was das einnisten eine Marinestützpunktes betrifft, Tatrus war schon vor dem Bürgerkrieg ein russischer Marinestützpunkt. Basierend auf Verträge mit der legitimen Regierung Syrien. Mit der ach der Westen, als man Assad noch brauchte, zusammen gearbeitet hat.

Das heißt nicht das Assad und seine Leute wahre Menschenfreund sind. Auch diese Machthaber haben Dreck am Stecken. Wie die Amis auch. Wobei deren Stecken so mit Dreck belastet ist das er schon bricht.

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Neandiausdemtal 25.02.2018, 19:27
114. Danke dafür!

Zitat von wiersbin.p
Nun, die Fäden zum Beginn des Schlachtens in Syrien haben in erster Linie die USA, Saudi Arabien und die EU gezogen um den unerwünschten, aber rechtlich legitimierten Machthaber Assad in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Schon zu Beginn des inneren Konfliktes in Syrien haben die Russen davor gewarnt sich ein zu mischen. Die westlichen Aggressoren wollten aber nicht hören und haben radikal religiöse "Freiheitskämpfer" aufgerüstet und deren Vertreter voreilig als Exilregierung anerkannt. Der einzige außer syrische Staat der nicht Völkerrechtswidrig in Syrien tätig ist sind die Russen. Diese wurden von der legitim im Amt befindlichen Regierung um Beistand gebeten. Was das einnisten eine Marinestützpunktes betrifft, Tatrus war schon vor dem Bürgerkrieg ein russischer Marinestützpunkt. Basierend auf Verträge mit der legitimen Regierung Syrien. Mit der ach der Westen, als man Assad noch brauchte, zusammen gearbeitet hat. Das heißt nicht das Assad und seine Leute wahre Menschenfreund sind. Auch diese Machthaber haben Dreck am Stecken. Wie die Amis auch. Wobei deren Stecken so mit Dreck belastet ist das er schon bricht.
So brauche ich dem Mitforisten wahrsager26 nicht mehr Antworten.
Eine kleine Ergänzung gestatte ich mir allerdings noch. Nämlich dass der Bürgerkrieg in Syrien von den USA und dem Restwesten angeschoben wurde um eben genau diese russischen Marinestützpunkt dort los zu werden. Natürlich ohne Rücksicht auf Verluste. Insbesondere ohne Rücksicht auf Verluste bei der unschuldigen Zivilbevölkerung. Das ist spätestens seit Vietnam leider schon Tradition.

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freenetspacken 27.02.2018, 16:42
115. Bedingt abwehrbereit?

Nein, gar nicht abwehrbereit. Und wer hat's verbockt? Ganz einfach Die letzten zwei Kanzler und ihre Verteidigungsminister.
Aber sagen wir so, wenn uns aktuell jemand angriffe, stürben deren Soldaten und Soldatinnen reihenweise... vor Lachen. Auch eine Form von Vorneverteidigung.
Wenn es nicht so lächerlich wäre, könnte man lachen, dass der technische Bereitschaftsgrad heute auf dem der DDR in deren Endstadium liegt.

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freenetspacken 27.02.2018, 16:52
116. @10. lies.das

Zitat von lies.das
Der Bau und Kauf neuer Leoparden wurde viele Jahre lang von der friedensbewegten Mehrheit im Bundestag blockiert. Jetzt stellen diese politischen Träumer fest, das war offenbar eine nachhaltige Fehlentscheidung und kritisieren jetzt ausgerechnet ihre Verteidigungsministerin, dass "diese Frau" kaum noch Panzer hat. Friedenspolitik ist Risikopolitik.
Bei allem Verständnis, Frau vdL ist jetzt vier Jahre Ministerin. Wenn in dieser Zeit nichts, aber auch gar nichts in der Beschaffung verbessert wurde, Panzer und deren Ersatzteile, die schon Jahre auf dem Markt sind, nicht beschafft werden können, dann ist das momentane Chaos in der Truppe und das zutiefst marode Beschaffungswesen einzig der Frau vdL anzulasten. Punkt aus.

Hersteller einbestellen. Aufträge erteilen. Verträge mit heftigen Verzugsstrafen versehen (wie im Schiffsbau üblich) und mit Funktionsstrafen, wenn die Technik ohne Kampfeinsatz in den ersten zwei Jahren eine Einsatzbereitschaft von unter 90 % erreicht. Abschaffung des Bundesamtes für Wehrbeschaffung, Soldaten erstellen die Pflichtenhefte (was soll die Technik können), nicht Verwaltungsbeamte. Und den Beamten des Verteidigungsministeriums Feuer machen, notfalls mit exzessiver Anwendung von dienstrechtlichen Maßnahmen.

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