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Ausrüstungsprobleme: Bundeswehr muss noch lange auf moderne "Leopard"-Panzer warten
DPA

Für viel Geld lässt Ursula von der Leyen die schwächelnde Panzer-Flotte der Bundeswehr modernisieren. Nach SPIEGEL-Informationen wird es aber Jahre dauern, bis die ersten Kampfgeräte zur Verfügung stehen.

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Markus Landgraf 24.02.2018, 09:57
20. Das ist Verschwendung

Zitat von eunegin
.... eben auch der Bundeswehr gespart wird ...
Bei 37 Milliarden Euro pro Jahr???? Wenn das "sparen" genannt wird, würde ich gerne wissen, was dann "Verschwendung" ist. In den Forschungsinstituten im Land gehen die Wissenschaftler mit dem Klingelbeutel rum und verkaufen sich meistbietend an die Industrie. Gleichzeitig fordern die Generäle (mit Rückenwind aus dem Trump'schen Weissen Haus) immer mehr Geld. Das muss aufhören.

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mucschwabe 24.02.2018, 10:07
21.

Jetzt wird an allen Ecken und Enden sichtbar, dass wir in den letzten Jahren eben keine schwarze Null erreicht haben. Bundeswehr, Breitbandausbau, Straßen und Brückensanierungen und und und.... überall wurden wichtige Investitionen nicht gemacht um einen ausgeglichenen Haushalt den Wählern vorzugaukeln.

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Mesi0013 24.02.2018, 10:07
22. Ganz einfach

Zitat von zitzewitz
Vor allem stellt sich die Frage, warum immer noch massenhaft einsatzfähige Kampffahrzeuge verschrottet werden, wenn gleichzeitig die Hälfte des Restbestandes nicht mehr einsatzfähig ist.
Weil sonst der Rubel in der Industrie nicht rollt...Haben Sie mal daran gedacht, wieviele SaZ (Soldaten auf Zeit) danach in die Wehrindustrie wechseln, die Stellenausschreibungen genau auf solche Bewerber ausgerichtet sind? Das ist der militärisch-industrielle Komplex, der gut funktioniert und uns Steuerzahlern das Geld aus der Tasche zieht, währendessen es in anderen Bereichen dringenst benötigt würde. Wenigstens eine Karenzzeit wäre bei solchen beruflichen Engagements -im Anschluß an die Dienstzeit- sehr angebracht..

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el__cid 24.02.2018, 10:11
23. Kampfpanzer sind ohne bewegliche Flugabwehr wertlos

Und genau die existiert nicht mehr. Alle Fla-Panzer Gepard sind seit Jahren außer Dienst gestellt. Damit hat man nicht nur die Ausrüstung verloren. Die Bundeswehr verfügt auch über kein Personal mehr, dass mit den Verfahren im Einsatz vertraut - auch auf Seiten der Kampfpanzer. Was unsere Politiker in den letzten Jahrzehnten mit der Bundeswehr gemacht haben, ist nicht weniger als ein Verbrechen. Die Bundeswehr ist zur Landesverteidigung nicht einmal mehr im Ansatz fähig. Da noch von "bedingt einsatzbereit" zu sprechen, hat mit der Realität nichts mehr zu tun!

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Trevor Philips 24.02.2018, 10:15
24.

Zitat von ttvtt
"deren Kauf und anschließende Modernisierung" heißt es im Artikel. Warum kauft man nicht gleich moderne Waffen, frage ich mich ganz naiv. Kauft die ganzen Welt bei der deutschen Rüstungsindustrie auch nur Ramsch?
Weil der Neubau noch einiges länger dauern und mehr kosten würde. Also kauft man einige der A4 und Fahrgestelle, die man damals in fast neuwertiger Kondition an die Hersteller für wenig Geld verschacherte, für viel Geld zurück. Dann kommt der schwierige Teil die Aufrüstung auf den Leopard A7V die nicht trivial sondern extrem zeitaufwändig ist.

Ohne die Hersteller frei sprechen zu wollen ist das Ramsch-Problem zum guten nein überwiegenden Teil auch bei der Bundeswehr hausgemacht.

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volkerrachow 24.02.2018, 10:22
25. Wo sind die Kampfpanzer geblieben?

Ich möchte daran erinnern, das die Bundeswehr bis in die 90er Jahre über 2500 Kampfpanzer verfügte. Heute sind es weniger als 10% der damaligen Anzahl. Eingeleitet von den Sonnenscheinstrategen ohne Bundeswehrhintergrund zu Guttenberg und de Maiziere. Von der Einsatzbereitschaft der lachhaften 225 Panzer ganz zu schweigen. Lass bloss nicht die Russen kommen.

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demokrat2 24.02.2018, 10:22
26. Ausrüstung = Aufrüsting = mehr Kriegsgefahr?

Das ganze Gejammer von der Leryens dient doch nur einem Zweck: Der Rüstungsindustrie sollen möglichst viel Aufträge erteilt werden. Um die Notwendigkeit für diese Aufrüstung publik zu machen und mehr Geld raus zu schlagen, wird in allen Gazetten geworben und nur noch über Mängel berichtet. Das sind aber nur Mängel am Material, als ob ein Soldat mehr leisten könnte, wenn er ein neues Sturmgewehr besitzt. Er soll ja auch nicht stürmen, sondern bestenfalls verteidigen. Aber darum geht es heute gar nicht mehr in erster Linie. Sondern mit einer gewaltigen militärischen Übermacht wird Politik gemacht. Amerika, einst unser Befreier, fordert heute eine andere Partnerschaft ein, als früher. Welchen Einfluss hat heute Deutschland in der Nato? Soll und kann es es dem aggressiven Kurs der Natoländer Amerika und der Türkei guten Gewissens folgen? Wo landen denn die Rüstungsgüter, die in Deutschland produziert werden? Mit deutschen Waffen sollen auf der ganzen Welt Konflikte gelöst werden. Es werden aber immer mehr.

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Luna-lucia 24.02.2018, 10:27
27. wir sehen das Problem

eher in den Arbeitszeiten der Werkstätten, Serviceeinheiten und der Materialbeschaffungsdienststellen begründet. Für so wichtige Aufgaben müsste in den zuständigen Werkstätten im Dreischichtdienst - übergangslos - (6 - 14 Uhr, 14 bis 22 Uhr, und 22 Uhr bis 6 Uhr früh) gearbeitet werden. Zudem, Ausbildung und Dienst am Einsatzgerät, müssten streng getrennt werden. Hier liegt eine ganz große Fehlerquelle, wenn Auszubildende direkt am Einsatzgerät "herumbasteln" dürfen. Und das ist leider in vielen Fällen der Fall! Am Geld allein, liegt es bestimmt nicht.

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olivervöl 24.02.2018, 10:30
28. „Dringend benötigt“?

wer braucht denn dringend Panzer, und zu welchem Zweck gegen wen? Bei Kosten von 760 Millionen Euro wird man ja mal fragen dürfen.

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adal_ 24.02.2018, 10:31
29. Traum der deutschen Linken : Bundeswehr kann abgewrackt werden. :-)

Zitat von Markus Landgraf
Das ist Verschwendung Bei 37 Milliarden Euro pro Jahr????
Fakt ist: Die Bundeswehr ist nur noch bedingt einsatzbereit.
Stichworte: Panzer und Flugzeuge außer Betrieb, weil die Ersatzteile fehlen, kein Transportflugzeug, fehlende Schutzwesten, Eurohawk-Debakel, BW-Hubschrauberpiloten absolvieren ihre Flugstunden auf ADAC-Hubschraubern, Neuer Marinehubschrauber darf Meer nicht überfliegen, die Sanitätshubschrauber aus den Sechzigern müssen bis 2020 durchhalten, alle sechs U-Boote nicht einsatzbereit...und....und...

Sicherheitsberater Erich Vad: Bei einem Nato-Einsatz vor drei Jahren war es schon so, dass man für ein verstärktes Bataillon von 700 Mann mehr als 10.000 Ausrüstungsgegenstände aus verschiedenen Standorten zusammengesucht hat.
[Cicero:]Und die Standorte leiden dann darunter?
[Erich Vad:]Ja, ein Großteil der deutschen Kasernen ist gar nicht mehr bewohnbar...

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