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Ausrüstungsprobleme: Bundeswehr muss noch lange auf moderne "Leopard"-Panzer warten
DPA

Für viel Geld lässt Ursula von der Leyen die schwächelnde Panzer-Flotte der Bundeswehr modernisieren. Nach SPIEGEL-Informationen wird es aber Jahre dauern, bis die ersten Kampfgeräte zur Verfügung stehen.

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Peter M. Lublewski 24.02.2018, 11:05
40.

Zitat von volkerrachow
Lass bloss nicht die Russen kommen.
Die kommen nicht. Ich habe bereits 1981/82 als Angehöriger der Fernmeldeausbildungskompanie 5/I (aufgelöst) in der Lüneburger Heide auf die Russen gewartet. Ist keiner gekommen.

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ulisoz 24.02.2018, 11:10
41. Die Bundeswehr ist ein Papiertiger

Truppenstärken und Stückzahlen von funktionstüchtigem Hightech- Gerät ergeben noch keine Einsatzbereitschaft. Die Bundeswehr hat in über 25 Jahren einsatzwichtige militärische Fähigkeiten verloren. Sie wiederzuerlangen wird Jahre dauern. Die Bundeswehr wird ein (teurer) Papiertiger bleiben, wenn man nicht endlich begreift, dass sie Führung braucht. Mit Management allein wird man sie zugrunde richten.

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wydy1 24.02.2018, 11:11
42. Bei der Schlacht von Alesia 52 v. Christus

hat Juilius Cäsar gerade mal 5 Wochen gebraucht um ca 15km lange Verteidigungsstellungen von Hand um Alesia zu bauen. Ohne Maschinen, ohne maschinelle Technik. Nur bei uns dauert alles Jahre - frage mich warum. Unsere Abnehmer im Ausland warten doch auch nicht so lang auf "modernes" Gerät - Sie würden wohl kaum bei uns kaufen, wenn es veraltet wäre.
Wie so vieles in diesem Staat - es läuft für die hier geborenen Menschen sehr vieles in die falsche Richtung

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flixlux 24.02.2018, 11:19
43. Ist doch gut so

Deutsche Rüstungsunternehmen setzen den Staat BRD in der Prioritätenliste gaaaanz nach hinten, damit Sultans und Diktaturen ordentliche Qualität bekommen. Der klägliche Ausschuss kann dann bei der BW verrotten.

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joG 24.02.2018, 11:21
44. Man kann nicht von einem....

...Trittbrettfahrer von Jahrzehnten erwarten, das er aus eigener Kraft plötzlich viel leisten kann. Er weiss ja nicht einmal wie. Wie auch? Er ist ja seit 30 Jahren damit beschäftigt gewesen sich und der Welt zu erklären, warum es gut ist, nichts zu tun und diejenigen zu kritisieren, die den Wagen auf der Schiene hielten. Natürlich fehlen sinnvolle Waffen aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist das Selbstverständnis und die tief sitzenden Glaubensinhaĺte, die man entwickelte um die grundlegend unsolidarische Lebensweise zu rechtfertigen.

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Hajojunge 24.02.2018, 11:21
45. Die Bundeswehr vor 50 Jahren

Ich war seinerzeit als Externer in Sachen Funkgeräte an verschiedenen Standorten tätig. Es gab schon damals ein geflügeltes Wort: Wenn der Russe freitagabends angreift, bleiben 50 % der Kampfwagen bereits auf dem Kasernengelände liegen, der Rest steckt im Stau der ins Wochenende heimfahrenden Soldaten.
Mir scheint, es hat sich seither nicht viel geändert.

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yossariania 24.02.2018, 11:21
46. Der

Zitat von el__cid
Und genau die existiert nicht mehr. Alle Fla-Panzer Gepard sind seit Jahren außer Dienst gestellt. Damit hat man nicht nur die Ausrüstung verloren. Die Bundeswehr verfügt auch über kein Personal mehr, dass mit den Verfahren im Einsatz vertraut - auch auf Seiten der Kampfpanzer. Was unsere Politiker in den letzten Jahrzehnten mit der Bundeswehr gemacht haben, ist nicht weniger als ein Verbrechen. Die Bundeswehr ist zur Landesverteidigung nicht einmal mehr im Ansatz fähig. Da noch von "bedingt einsatzbereit" zu sprechen, hat mit der Realität nichts mehr zu tun!
Verlust der Geparden ist ja noch zu verschmerzen, da sie ihren Gefechtswert weitgehend eingebüßt haben. Mit der einführung von Abstandswaffen auch bei den Russen handeln Luftziele außerhalb der Reichweite des Gepard. Denkbar wäre ein erfolgreicher Einsatz unter Umständen noch gegen Kampfhubschrauber, wenn der Gegner durch das Gelände gezwungen wird, sich sehr weit anzunähern.
Zum Kampf gegen Lenkflugkörper und ballistische Ziele (Granaten usw.) ist der Gepard denkbar ungeeignet, das geben Radar, Feuerleitrechner und Waffenanlage nicht her.
Schmerzlicher ist da schon der Verlust der Kompetenz im Bereich der mobilen bodengebundenen Flugabwehr.

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zitzewitz 24.02.2018, 11:31
47.

Zitat von wydy1
hat Juilius Cäsar gerade mal 5 Wochen gebraucht um ca 15km lange Verteidigungsstellungen von Hand um Alesia zu bauen. Ohne Maschinen, ohne maschinelle Technik. Nur bei uns dauert alles Jahre - frage mich warum.
Der gute alte Cäsar hatte es eben nicht mit einer gewaltigen und trägen Beschaffungsbürokratie zu tun, ansonsten wären seine Stellungen in 5 Jahren nicht gebaut worden, da wäre man noch in der Ausschreibungsphase gewesen.

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Liberalitärer 24.02.2018, 11:33
48. Ramsch?

Zitat von ttvtt
"deren Kauf und anschließende Modernisierung" heißt es im Artikel. Warum kauft man nicht gleich moderne Waffen, frage ich mich ganz naiv. Kauft die ganzen Welt bei der deutschen Rüstungsindustrie auch nur Ramsch?
Weitgehend. Es ist schon klar, dass man mit modernen ATGMs diesem Großgerät leicht die Luft ausgehen lassen kann, sei es mit russischen Kornets wie in Syrien oder noch effektiver US Javelins, wie sie die Ukraine bekommt. Das steht aber nicht in den Hochglanzprospekten der Hersteller. Es ist natürlich immer auch das Rennen Hase gegen Igel und Militärs sind sehr konservativ und eben meist auch Männer, mit einer gewissen Vorliebe für viel Stahl und PS.

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citizen_k 24.02.2018, 11:36
49. Die Agenda 2010 wird hinweggefegt

Diese Auftragsarbeit, gegen den Mitgliederwillen von neoliberalen Netzwerkern um Gerhard Schröder ausgeführt, wird auf dem Müllhaufen sozialdemokratischer Geschichte landen. Sehr demokratisch, wenn die mit Schimpf und Schande 2006 abgewählten Berserker diese Agenda nicht nur für Legislaturperioden sondern tausendjährig als unantastbar betrachten.
Nachfolgende Generationen bestimmen ihr Leben selbst und werden sich nicht um das Erbe einer rotzlöffeligen Politik scheren.

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