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Aussagen zur Flüchtlingspolitik: Wut der Linken auf Wagenknecht wächst
DPA

Bei der Linken haben Wagenknecht-Kritiker mehr als hundert Unterschriften gegen die Fraktionschefin gesammelt. Die verteidigt sich im SPIEGEL: Es sei "nicht links, Probleme zu verschweigen".

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minando 29.07.2016, 14:06
50. Weil nicht sein kann...

...was nicht sein darf. Das ist das Problem mit Ideologien: sie verstellen oft die Sicht auf die Wirklichkeit.

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karl-felix 29.07.2016, 14:08
51. Nein

Zitat von zick-zack
Die Frau hat ein Mal was vernünftiges gesagt! Ich hatte schon gehofft, hier kommt jemand zur Vernunft. Pustekuchen!
Frau Wagenknecht hat eine Binse losgelassen und eine Unterstellung hinterhergeschoben als ob irgendjemand auf dieser Welt gesagt habe, es werde leicht so vielen Menschen zu helfen .

Die Verbindung von Merkels Flüchtlingspolitik zum IS-Terrorismus konstruieren zu wollen war schlichtweg töricht .

Ein Terrorist ist kein Flüchtling . Im Gegenteil, der Terrorist zwingt Menschen zur Flucht.

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Trockenfisch 29.07.2016, 14:11
52.

Zitat von hei-nun
dass Wagenknecht vor allem die Zustimmung der gleichen Leute hat, die auch bei Pegida oder AfD mitmischen. Das sind halt die, die gerne auf Populisten hören ! Es war schon immer klar, dass die linken und rechten Extreme mit fast den gleichen Argumenten kommen. Bei Wagenknecht wird das durch das Flüchtlings-Thema noch klarer. Einem Thema, beim dem sich die Linken ideologisch eher der Merkel-Richtung anschließen wollen. Es wird jetzt spannend, wenn Linke und AfD sich um die gleichen Wähler bemühen ...
Was für ein Schmarrn, es gibt nun einmal Passagen, auch bei Pegida, die richtig sind. Das sind Populisten und die bekommen eine Menge "normaler" Leute nur dann auf die Straße wenn sie auch Warheiten sagen. Das es falsch war Flüchtlige aufzunehmen darüber muss man diskutieren. Aber das es falsch war mindestens eine Million -UNKONTROLLIERT- ins Land zu lassen, darüber gibt es sicher keine vernünftige Diskussion. Nur da das keine von den regierenden Parteien und die Linke und die Grüne zugaben mussten die alleingelassenen Leute zwangsläufig zu Pegida gehen.
Zurück zu Frau Wagenknecht. Sie hat einfach die Warheit ausgesprochen und keine Rücksicht darauf genommen das diese Worte schon mal die Damen und Herren der AfD im Mund hatten. Das nehmen ihr die Kritiker übel. Aber Warheit ist nun mal nicht an die Parteizugehörigkeit gebunden, also:
"gut gemacht Frau Wagenknecht".

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wasdenn123 29.07.2016, 14:13
53. Eine Petition

unter change.org hat über 1200 Unterstützer schon nach einem Tag, die andere nur knapp über 100 nach 3 Tagen

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Krittler 29.07.2016, 14:22
54. Das hat Frau Wagenknecht nicht verdient!

Frau Sahra Wagenknecht hatte doch recht und was man dann in ihren Aussagen rein interpretierte, ist doch teilweise absurd. Geschürt und "gefüttert" wurde dieser innerparteiliche "Aufstand" von den Medien. Teile der Linken tappten prompt in diese Fallen. Anstatt sich um die von Frau Wagenknecht angeprangerte Verharmlosigkeitspolitik der Merkel zu kümmern, hacken sie nun auf die Frau Wagenknecht herum. Das hat sie wirklich nicht verdient. Der rechte Flügel der Linken, die "Realos", waren immer gegen die linke Sahra, das kommt denen jetzt grad recht. Wenn sich die Linke nun selbst aufgrund von Pressemeldungen und Realos zerfleischt, wird sie wohl noch tiefer in den Prozentpunkten landen. Das wäre schade.

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DerBlicker 29.07.2016, 14:25
55. und wo sind die Lösungen?

Zitat von silenced
Frau Wagenknecht hat doch vollkommen Recht mit ihrer Aussage. Man darf auch als Linke Politiker nicht mit der Rosaroten Brille durch die Welt gehen und alles Schönreden wie es die Grünen gern machen. Kommt mal alle wieder in der Realität an, damit wäre schon SEHR viel geholfen. Probleme Ansprechen, nicht Totschweigen!
Ein Politiker wie Frau Wagenknecht muss Lösungen anbieten oder einfordern, aber nicht die Probleme nur ansprechen, um Stimmung wie die AfD zu machen. Das wirft man ihr zurecht vor. Warum schlägt Frau Wagenknecht keine Lösungen vor? Weil die Geld kosten und sie sagen müsste, wo das Geld her kommt, oder sie müsste sagen, wir wollen weniger Flüchtlinge aufnehmen, um besser zu integrieren. Dafür will sie aber nicht gerade stehen.

Nein Frau Wagenknecht will billig am rechten Rand fischen, und das ist in der Tat verwerflich.

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DerBlicker 29.07.2016, 14:29
56. nein darüber darf mnan gar nicht diskutieren

Zitat von Trockenfisch
Was für ein Schmarrn, es gibt nun einmal Passagen, auch bei Pegida, die richtig sind. Das sind Populisten und die bekommen eine Menge "normaler" Leute nur dann auf die Straße wenn sie auch Warheiten sagen. Das es falsch war Flüchtlige aufzunehmen darüber muss man diskutieren.
Da wo Pegida groß ist, da gibt es keine Ausländer. Pegida steht für Fremdenfeindlichkeit par Excellence und sonst nichts!

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ofelas 29.07.2016, 14:30
57.

Zitat von sag-geschwind
Meine Unterschrift für Wagenknecht. Und mein Vorschlag, sich von den Pseudolinken Karrieristen zu trennen.
Keine Angst, einfach mal auf Wagenknechts Facebook page gehen. Die Zustimmung ueberwiegt bei weitem!

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skeptikerjörg 29.07.2016, 14:31
58. Thema verfehlt

Sorry, aber mindestens 80% der Foristen argumentieren am Thema vorbei!
Es geht gar nicht um die Frage, ob Sahra Wagenknecht mit ihrem Statement "Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges 'Wir schaffen das' uns im letzten Herbst einreden wollte" falsch lag oder nicht. Mit den 'Ereignissen der letzten Tage' bezog sie sich auf München und Ansbach, in beiden Fällen hatten die Täter nichts mit Merkels Flüchtlingspolitik des Herbst 2015 und dem 'Wir schaffen das' zu tun: Der eine war Deutscher, in Deutschland geboren, der andere war bereits 2014 als Flüchtling gekommen und von beiden war das war zum Zeitpunkt von Wagenknechts Aussage bekannt, den konstruierten Zusammenhang hab es also nicht. Und deshalb liegt es nahe, dass sie bewusst rechte Sentiments bedient hat, was bei der massiven Wählerabwanderung von den LINKEN zur AfD, insbesondere im Osten, verständlich ist, zumal alle Trends für die anstehenden Landtagswahlen im September in MeckPom und in Berlin diese Abwanderung fortschreiben. Und Sahra Wagenknecht ist viel zu klever, als dass sie das unbewusst getan hätte. Und die Methode ist Gauland-Petry-von Storck: Statement und dann, so habe man es nicht gemeint, man sein missverstanden worden.
Deshalb auch der Vorwurf, man könne nicht Fraktionsvorsitzende der LINKEN sein und von rechts argumentieren.

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Romara 29.07.2016, 14:31
59. Lebenslügen

Im Gegensatz zu Frau Wagenknecht ist festzustellen, dass es eine ausgesprochen linke Gepflogenheit ist, die "Probleme zu verschweigen". Dies hat nach aller Erfahrung damit zu tun, die eigene Ideologie und Weltanschauung nur ungern am Prüfstand der Lebenswirklichkeit real lebender Menschen mit all ihren guten und schlechten Seiten messen zu wollen. Aus gutem Grund: Die eigenen Vorstellungen wären damit nämlich oftmals und sehr schnell ad absurdum geführt. Die Kritik aus den eigenen Reihen für ihre zugegeben ungewohnte Offenheit bestätigt lediglich, dass sich die Linke insofern kräfitg in die eigene Tasche lügt.

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