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Ausschreitungen in Frankfurt: Scharfe Kritik an Blockupy-Organisatoren
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Autos und Barrikaden brannten, Steine flogen auf eine Polizeiwache, mehr als 200 Menschen wurden verletzt. Nach dem Blockupy-Protest in Frankfurt geraten die Organisatoren in die Kritik.

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fridolingehaus 19.03.2015, 07:07
1.

"Der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel sieht eine Mitschuld bei den Organisatoren. "Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Organisatoren klar von Gewalt distanzieren. Das haben sie leider nicht getan"
- ich hätte mir gewünscht, dass die SPD sich klar von Hartz IV, Sozialabbau und Mehrwertsteuererhöhungen distanziert, hat sie leider nicht!

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LDaniel 19.03.2015, 07:09
2. haftung

Haftet nicht der Veranstalter eine Demo für etwaige Schäden. Würde es sehr begrüßen, dem Kerl mal eine Rechnung zukommen zu lassen. Und die Leute die gegen die Feuerwehr voegehen sollte mal sich gut merken. Dann kann man auf einen Einsatz verzichten, wenn es bei denen oder ihren Familien mal brennt

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Mister Stone 19.03.2015, 07:11
3.

Doch was im Gedächtnis bleiben wird, sind die Bilder der Zerstörung durch Randalierer.

Das hätten viel gerne? Aber es ist nicht die Wahrheit. Im Gedächtnis bleiben wird die berechtigte Wut der Menschen in Europa, die unter den kapitalistischen Würgegriffen der EZB und ihrern benachbarten Eliten leiden müssen.

Die Gewalt ist kein zulässiges Mittel, und die einzelnen Gewalttäter müssen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Ohne wenn und aber.

Warum zeigen die Medien keine Bilder vom pompösen "Festakt" mit Herrn Draghi und seinen Freunden? Wir möchten sehen, wer drinnen mitfeiert, wer dazu gehört. Wer scherzt und lächelt, während draußen berechtige Wut herrscht. Wir möchten ihre Gesichter sehen.

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WernerT 19.03.2015, 07:18
4. Interessant am Ablauf war

Dass BEVOR die eigentlichen Demonstranten da waren (siehe Focus, FAZ mit dem Berichten aus dem Zug) die Frankfurter Polizeiwache angegriffen wurde und dort keine Maßnahmen zur Festnahme ergriffen wurden. Waren das die Kollegen aus Niedersachsen, so wie damals in Erfurt? Nur ging es dort schief, und die lokale Polizei fasste mehrere 'Gewalttäter', verletzte andere und das folgende Gerichtsverfahren zeigte, dass der harte Kern Polizisten aus Niedersachsen waren, genau wie bei den Krawallen am Rande von Legida, mehrere Randalierer wurden von den Kollegen aus Sachsen-Anhalt erkannt - als Kollegen aus dem westlichen Bundesland.
Auch interessant war in Frankfurt, als die interne Weisung ausgegeben wurde, Randalierer auf jeden Fall festzunehmen, koste es was es wolle, die Randalle schlagartig aufhörten.

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eule_neu 19.03.2015, 07:19
5. Verwundert über die Gewalt?

War Politik und Polizei auf die Gewaltexzesse richtig vorbereitet? Im Grinde eigentlich nicht. Bis auf den Zeitpunkt des frühen Morgens war eigentlich zu erwarten, dass die Veranstaltung ausartet. Die EZB in Gestalt von Draghi oder des neuen Gebäudes sind Hassobjekte der Linken und Extremlinken (Autonome), so dass das Auftreten dieser Gewalttäter zu erwarten war. Zudem kamen viele Gewalttäter aus dem Ausland, um unter vorgeschobenen Gründen ihre Zerstörungswut ausleben zu können. Die in Frankfurt angewandte Polizeitaktik ist zu hinterfragen. In Berlin ist man ja erfahren, was diese Leute anrichten können (1. Mai Demos). Man muss sich auch fragen, ob die Ausrüstung der Polizei ausreichend ist, man braucht keine tödlichen Schusswaffen, sondern Geräte, die diese Leute stoppen oder für einige Zeit schachmatt setzen kann, ansonsten wird der Rechtsstaat verlieren. Demonstrationen müssen gewaltfrei ablaufen können. Die Politik muss Antworten hierzu suchen ...

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vwl_marlene 19.03.2015, 07:19
6. Man fragt sich:

Wer waren die Randalierer, die schon am fruehen Morgen vor 7:00 Uhr sich durch Sachbeschaedigung hervorgetan haben?
So frueh am Morgen waren doch sicher noch nicht so viele andere Demonstranten da, dass man die Personen nicht voneinander unterscheiden kann.

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leopold.schuller 19.03.2015, 07:20
7. Gewaltaktionen waren erwartbar und sind verständlich

Angesichts des ungeheuren, exzessiven Ausmaßes der Anleihen-Rückkauf-Aktion durch die EZB, das jeglichen Rahmen sprengt, waren heftige Demonstrationen bis hin zu Gewalttaten zu erwarten. Ich befürworte diese Übegriffe nicht, kann sie aber auch verstehen und halte die Empörung seitens der Politiker, die sowieso schon jegliche Bodenhaftung zu "normalen Menschen" verloren haben, für geradezu heuchlerisch. Hier tun sich schon - übrigens in ganz Europa - seit längerem große Abgründe auf, die auch bei uns im ansonsten eher von Demonstrationen bislang eher verschonten Deutschland noch zu heftigen Auseinandersetzungen führen werden, dass uns noch Hören und Sehen vergehen wird. Das war zu erwarten und ist hausgemacht!

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anenal 19.03.2015, 07:21
8. Scharfe Kritik...

ist zu milde ausgedrückt!!
Die Organisatoren müssen ganz klar für die zerstörerische Wut zur Verantwortung gezogen werden!!
Wenn eine Partei zu weit Rechts ist wird sie verboten,
wenn eine Partei konservativ ist gilt sie als Fundamentalistisch, ABER nach Links sind keine Schranken gesetzt!!?
Ich frage mich woher diese Leute Zeit haben und wer Finaziert sie? Die sehen für mich alle so aus als hätten sie in ihrem Leben noch nie was gearbeitet...

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Nabob 19.03.2015, 07:26
9. Der Staat ignoriert die Interessen des Steuerzahlers.

Die Unzufriedenheit wächst.

Der Staat lässt Unzufriedenheit als Extremismus diffamieren.

Die Unzufriedenheit wächst weiter und überschreitet die Grenze zu strafbaren Handlungen.

Der Staat blickt nicht auf die Ursachen, nur auf die Folgen.

Was will der Staat?

Dass alle Menschen zahlen und schweigen?

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