Forum: Politik
Ausschreitungen in Hamburg : Scholz' Schuld?
DPA

Nach den brutalen Ausschreitungen in Hamburg steht Bürgermeister Scholz heftig in der Kritik. Hat er die Gefahr unterschätzt? Und welche Rolle spielt die Kanzlerin? Hamburg wird auch Folgen für den Bundestagswahlkampf haben.

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cih 09.07.2017, 18:50
130. die Polizei

hat nicht öfter eingegriffen weil man die Polizisten schützen wollte? Und was können die doofen Hamburger Bürger dafür das sie nicht geschützt werden werter Herr Scholz? sie sollten ihre Aussage mal überdenken

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bux64 09.07.2017, 18:50
131. Gipfel des Gipfels

Fragt sich mal jemand warum ein Gericht das Protestcamp ablehnt und ein anderes die Ablehnung aufhebt? Nicht Scholz, nicht die Polizei sind die Sündenböcke. Und die Klugscheißern, die sich fragen warum die Polizei solange zugesehen hat, die möchte ich mal fragen, wo sie waren, als das Schanzenviertel brannte. Man sollte all diese Chaoten in einen Steinbruch sperren und Steine klopfen lassen wie in alten Zeiten. Da können sie ihr Mütchen kühlen!

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schmidt herbert 09.07.2017, 18:50
132. Fragen

Ich stelle mir seit Freitag Nacht aufgrund persönlicher Eindrücke mehrere Fragen:
Woher kommt die Wut und die Agression der jungen Menschen aus Europa, die solch enormen Werte bedenkenlos zerstören?
Welche positiven Schlüsse für eine langfristige Zukunft ziehen die Regierungen aus den Geschehnissen?
Was gedenkt die Politik abgesehen von der Fassung und Verurteilung der Täter dagegen zu tun, dass sich so etwas nicht wiederholt (und ich denke dabei nicht an weitere Polizeipräsenz, sondern um langfristige Veränderungen in der Gesellschaft)?
Fällt den Selbstdartsellern vor der kommenden Bundestagswahl mehr ein als bloße Schuldzuweisungen an den politischen Gegner (mit dem man aktuell immerhin eine große Koalition im Bund bildet)?
Wie kann es sein, dass direkt neben einer Hundertschaft Polizisten aus einem bereits verwüsteten Supermarkt weiterhin Waren gestohlen werden können?
Welches Konzept stand hinter den Polizeieinsätzen im Schulterblatt? Schlichtes Auseinandertreiben der Randalierer oder Festnahmen derselben?
Warum wird ausgerechnet der politisch am weitesten links stehende Straßenzug Hamburgs verwüstet?

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kleinbürger 09.07.2017, 18:50
133. scholz

Zitat von sa7ra9
Merkel wollte den Gipfel in HH (CDU) u. Scholz soll jetzt, der Prügelknabe sein weil nicht alles glatt lief (SPD) - so funktioniert das. Die Merkel hat immer Glück - unfassbar. Na ja vlt. war ja, die Hafengeburtstag Äußerung auch ein bisschen zu optimistisch.
egal was frau merkel wollte, der amtierende oberbürgermeister eines stadtstaates hat zu entscheiden.

der oberbürgermeister heißt scholz !

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10tel 09.07.2017, 18:51
134.

Proteste gegen Veranstaltungen dieser Art wird es immer geben. Das diese Proteste zunehmend gewalttiger werden, liegt aber durchaus in der Verantwortung der Politik.

Demonstrationen und Proteste friedlicher Bürger wurden auch in Deutschland in der jüngeren Vergangenheit vielfach mit unangemessener Gewalt seitens der Polizei beantwortet. Als Beispiel dafür könnte man die Proteste um Stuttgard21 nennen, aber auch der Umgang mit den Demonstranten schon im Vorfeld des G20 in Hamburg reiht sich da nahtlos ein.

Demonstration ist das Recht der Bürger und das muss von Staat und Polizei unterstützt werden. Macht man das nicht, hat man eben bei Demonstrationen immer weniger friedliche Bürger dabei.

Ich warte schon auf den Ruf nach der Zivilgesellschaft seitens der Politik. Das wären dann Krokodilstränen von politischen Angsthasen, die jahrelang keine Scheu hatten, dem Normalbürger das Demonstrieren mit Wasserwerfer und Pfefferspray auszutreiben.

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cerberus99 09.07.2017, 18:51
135.

Zitat von Renée Bürgler
Aber er ist der regierende Bürgermeister und damit zuständig für die Sicherheit der Bürger in seiner Stadt.
Als Bürger dieser Stadt habe ich mich stets sehr sicher gefühlt und war es auch.

Rund 500 Personen sind direkt betroffen/geschädigt worden. Denen muss solidarisch geholfen werden.

Das werden die 1.8 Mi. Hamburgerinnen und Hamburger, die sicher waren und sicher sind, ebenso sicher schaffen .

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GerdW 09.07.2017, 18:52
136. Provokation

Klar sind wir hinterher immer schlauer. Aber das die Randale kommen wird, wusste man tatsächlich vorher. Da war es sicher nicht hilfreich, dass dieser Dubbe meinte, er müsste diese Einzeller im Vorfeld noch so richtig provozieren. Der konnte ja vor Kraft kaum laufen. Im Fazit sieht das Ganze dann eher erbärmlich aus. 20.000 Polizisten - was für ein Aufmarsch - und kein richtiges Einsatzkonzept, sieht man mal davon ab, dass man in der Elbphilharmonie in Ruhe speisen konnte. Manchmal ist Deeskalation sicher vernünftiger, als "null Toleranz"; der Klügere gibt nach.
Da kocht nun die CDU ihr Süppchen draus (Innere Sicherheit = CDU, ist ja klar) und sorgt dafür, dass Scholz den Segen abbekommt. Teflon-Merkel sieht wieder gut aus. Widerlich.
Wenn es denn solche Treffen überhaupt braucht, dann besser am A***h der Welt. In Bayern oder so.

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waswuerdeflassbecksagen 09.07.2017, 18:52
137. Wo soll Scholz´s Verantwortung liegen?

Scholz für diese Tage des Chaos in Verantwortung zu setzen, zeigt wieder wie billig deutsche Politik und Presse zusammenwirken.

Viel schwerer als Scholz Verantwortung wiegt die Tatsache, dass sich ein nicht vom Volk gewählter Bundespräsident vor laufende Kameras stellt und das Wort "schämen" in den Mund nimmt.

Ich würde den Initiator von Hartz IV gern als Interviewer der beteiligten Personen an die Front schicken, wie viele von den Beteiligten in Hartz IV aufgewachsen sind und sich damit Bildungschancen haben entgehen lassen müssen....

Die Verantwortung Scholz in die Schuhe zu schieben ist einfach nur billig - die Schuld liegt in einem sich seit dem Jahr 2002 vollkommen kollarbierenden System des Auseinanderfallens der Gesellschaft, indem immer mehr Menschen in Armut geraten! Wenn die Politik nicht endgültig dem etwas Handfestes und damit Soziale Gerechtigkeit entgegensetzt, waren diese Hamburg-Tage erst der Anfang - es graut mir vor der Zukunft meines Deutschlands

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schmidthappens 09.07.2017, 18:52
138. Natürlich hat ER nicht randaliert...

Zitat von Chris11
Ich finde es erschuetternd, wenn man jetzt Herrn Scholz als Suendenbock hinzustellen versucht. Wer hat denn randaliert? Wer hat das Eigentum anderer mutwillig und absolut sinnbefreit zerstoert? Herr Scholz nicht. Findet die Verbrecher und urteilt sie ab. Olaf Scholz hat keine Schuld.
...aber dafür, dass so randaliert werden konnte, dafür trägt er die POLITISCHE Verantwortung und das kann nicht "schön" geredet werden!

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kleinsteminderheit 09.07.2017, 18:53
139. An der Inneren Sicherheit kann sich nun kein Politiker vorbeimogeln.

Gut, dass Martin Schulz klare Worte fand. Es ist müßig, nun auf Olaf Scholz einzudreschen. Er hat nicht alles richtig gemacht, aber auch nicht viel falsch. Wichtig ist der Blick in die Zukunft. Es muss aufhören, dass Politiker die Gewalt bestimmter Gruppen relativieren und wir brauchen auch nicht die Bedenkenträger, die nach mehr Sozialarbeitern rufen. Wer meine Stimme haben will, muss. das Gewaltmonopol des Staates wieder durchsetzen. Ohne Schutzräume und No Go Areas und ohne Nachsicht für Minderheiten, die ihre Position mit Gewalt durchsetzen wollen. Mit welcher Berechtigung tritt man Reichsbürgern die Türen ein, lässt aber die Autonomen in der Rigaer Straße ihren Staat im Staat leben?
Olaf Scholz kann morgen schon anfangen die Sache besser zu machen , indem er die Rote Flora schließt und sich eine friedliche Nachnutzung der Immobilie ausdenkt.

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