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Ausschreitungen in Hamburg : Scholz' Schuld?
DPA

Nach den brutalen Ausschreitungen in Hamburg steht Bürgermeister Scholz heftig in der Kritik. Hat er die Gefahr unterschätzt? Und welche Rolle spielt die Kanzlerin? Hamburg wird auch Folgen für den Bundestagswahlkampf haben.

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panzerknacker 51 09.07.2017, 21:10
330. Quatsch mit Sauce

Warum findet sowas nicht auf einem Flugzeugträger statt? Dann kann man sich dieses ganze Gesülze um Sicherheit und Chaoten ersparen.

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die-metapha 09.07.2017, 21:12
331.

Zitat von carlitom
Es würde schon reichen, wenn er dafür sorgt, dass Gesetze ihre Anwendung oder Durchsetzung finden (Stichwort: autonome Szene, Rote Flora, Schanze und Co.).
Scholz ist nicht "das Gesetz" und als erster Bürgermeister nicht der einzige, welcher dort für die Einhaltung von Gesetzen sorge zu tragen hat.
Es is mühselig und ich habe weder Lust noch Zeit jemandem zu erklären, das Hamburg nicht alleine von einer "Person" regiert wird.
Wenn bei Ihnen allerdings Zweifel an der juristischen Behandlung von "Rote Zora, Schanze & Co" bestehen sollten so können Sie jederzeit zivilrechtlich dagegen vorgehen. Wir leben in einem Land, in welchem das geht!

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ceasar56 09.07.2017, 21:13
332. Olaf Scholz und die Hamburger Regierung trifft auf alle Fälle keine ..

Zitat von hamish1966
Die Bilder aus Hamburg haben nur wenige Transparente mit Forderungen gezeigt, dafür die Krawalltouristen, die sich in Hamburg eine Schlacht mit der Polizei geleistet haben. Schade! Sinnfreie Zerstörung und Supermarktplünderungen kennen wir aus Hannover - dieses Jahr also in Hamburg. Welche Stadt bietet nächstes Jahr einen vorgeschobenen Grund für die reale Umsetzung von 'The Purge'? Olaf Scholz und die Hamburger Regierung trifft auf alle Fälle keine Schuld.
... Schuld. Scholz hätte einfach "Nein" sagen können mit Hinweis auf Genua. Durch sein "Ja" trägt er die Verantwortung. Und sein jetziges Abstreiten der Verantwortung zeigt, dass er noch nicht einmal jetzt Charakter zeigt. Widerlich. Und da wundert ihr euch, dass die AFD jetzt wieder zulegen wird?

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carlitom 09.07.2017, 21:13
333.

Zitat von Meckerameise
Ist das wieder so ein Fall, wo man einer Einzelperson den Schwarzen Peter zuschieben möchte?
Das nennt sich Verantwortung. Und die hatte Scholz eindeutig. Dafür hat er sich wählen lassen und nun muss er sie tragen.

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denker_2 09.07.2017, 21:14
334.

Zitat von ein-berliner
Sorry, der Digitalfunk der Sondereinheiten ist von keinem Vermummten abhörbar.
Der Digitalfunk der Sondereinheiten kann aber leider häufig auch von den Sonderheinheiten nicht genutzt werden, weil er weder die Abdeckung, Reichweite noch die Zuverlässigkeit des Mobilfunks hat.

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verbal_akrobat 09.07.2017, 21:14
335. Austragungsort

Freund von mir sachte, alle auf ein Schiff dann ist Ruh, ich sachte, dann brauchen sie es gar nicht mehr zu machen.
Das nennt man dann "zivilisierte Welt", aha, na denn...

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carlitom 09.07.2017, 21:14
336.

Zitat von GSYBE
Wieso wollte Scholz diesen Gipfel? Wann soll er das gesagt haben???
Er wurde gefragt und hat freudig zugesagt, total sorglos und überheblich kommentierend, wie wenig das ein Problem sein würde. Wie deuten Sie das sonst?

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Thaddaeus 09.07.2017, 21:15
337. Augen zu und durch.

"Hat er die Gefahr unterschätzt?"

An wen stellen Sie diese Frage? An die Leser? Nachdem schon klar war, dass zwischen 4.000 und 8.000 linke Chaoten am Anmarschieren sind, hat Scholz und seine Mannschaft versucht, das Problem zu ignorieren.

Wenn man 20.000 Mann ausgebildeter Truppen gegen 4.000 Steinwerfer zur Verfügung hat, scheint mir das kein sonderliches Problem zu sein. Aber wenn man denen Polizisten sagt, dass sie die Gewalttäter nicht festsetzen dürfen, weil die Anarcho-Zelle "Rote Flora" geschützt werden muss (weil dort SPD und die Grünen mitarbeiten), kommt es zu solchen Vorfällen.

2001 wurde in Pisa gegen die angereisten Chaoten bei einem ähnlichen Gipfel strikt durchgegriffen und die festgesetzt. Das Gejammer dazu in den deutschen Medien war gewaltig. Wenn man wegen der Presse -diesen Sympathisanten von Kriminalität und Gewalt- nicht mehr wagt, das Recht durchzusetzen, dann kommt es zu solchen Vorkommnissen wie jetzt in Hamburg.

Das ist in Hamburg kein Einzelfall. Schon bei der Erstürmung des Hamburger Hauptbahnhofs am 12.9.2015 hat die Polizei nach Meinung von Augenzeugen mit den Schwarzhemden paktiert. Schon damals wurde kein einziger Straftäter verhaftet, obwohl schwerer Landfriedensbruch und Sabotage des Bahnverkehrs vorlag. Die Politiker gehen nicht gegen ihre "Kinder" von der "Roten Flora" vor. Selbst dann nicht, wenn die ihnen die Autos anzünden.

Wenn Kampftruppen durch die Rothenbaumchausee marschieren, Autos abfackeln und die Polizei -trotz 20.000 Kräften in der Stadt zusätzlich- versteckt sich, ist das Unterstützung dieser Kriminalität.

P.S.
Die Vorgehensweise war bekannt. Siehe auch Frankfurt zur EZB-Eröffnung am 18.03.2015.

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Nordbayer 09.07.2017, 21:16
338. Und wieder einmal schafft ...

... es mit Hilfe der Presse unsere verschlagene Kanzlerin, dass die Verantwortung für eigenes Versagen andere zu tragen haben. Sie wollte doch unbedingt in ihrer Geburtsstadt Hamburg diese schwachsinnige Veranstaltung abhalten, natürlich mit dem Hintergedanken: Passiert etwas gibt man dem SPD-Oberbürgermeister Scholz die Schuld und die Sozis stehen im Wahlkampf als Versager da. So macht sie das immer, Entscheidungen werden nur getroffen wenn die Mehrheit dafür steht (aktuell z.B. die Ehe für alle) oder wenn der politische oder persönliche Gegner größtmöglichen Schaden erleiden kann. Mir ist das ein Rätsel wie die Mehrheit der Deutschen der Meinung ist, diese politische Null mache ihre Arbeit gut, furchtbar!

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madmax02021954 09.07.2017, 21:18
339. Zu Palisander , 17.47 Uhr

Die Einsatzleitung hatte anscheinend keine oder nicht genug freie Kräfte vorgesehen, die die "Stadt" schützen sollten und sich hauptsächlich auf G20 Tagungsort, die Zufahrtswege, Hotels, etc. und erwartete Demonstrationsverläufe konzentriert. Die Einsatzlogistik ist in der Regel kompliziert und komplex und kann nicht schnell umgestellt werden, da dann andere Sicherheitsdefizite entstehen. Der Aufruf an die Polizeien der Länder und des Bundes während des G20 Gipfels schnell Verstärkung zur Verfügung zu stellen ist ja ein Hinweis auf dieses Planungsdefizit. Man hatte sich auf die Abläufe, die gestört werden könnten konzentriert und nicht das Ausweichen der Störer auf andere Schauplätze erwartet. Die Polizei ist von dieser Lageänderung wohl regelrecht "überrascht" worden und konnte mangels Kräfte nicht schnell genug reagieren. Herr Dudde nahm dazu auch in der Pressekonferenz von heute kurz Stellung.

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