Forum: Politik
Außenminister contra EU: Steinmeier warnt vor schärferen Russland-Sanktionen
AFP

Die EU will im Konflikt mit Moskau nicht nachgeben, doch Außenminister Steinmeier warnt im Interview mit dem SPIEGEL vor einer weiteren Verschärfung der Sanktionen. Russland werde sich wirtschaftlich nicht in die Knie zwingen lassen.

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brüderlich 19.12.2014, 15:27
10. Putins

bedeutet doch:
- Ukraine ohne Krim, denn die ist jetz (und war eigentlich schon immer) russisch
- Ukraine ohne Donetsk und Lugansk, denn die sind ja fast schon legale Volksrepubliken
- Ukraine ohne... warten wir's ab.

Außerdem: "Lawrow fordert..."
Ich kann verstehen, dass es Russland nicht gefällt, wenn die Länder an russischen Grenzen in die Nato streben, aber ich kann auch die Länder verstehen. Hätte ich Russen im Land und eine Grenze zu Russland, würde ich auch versuchen, mich vor Russland zu schützen. Ich glaube nicht an einen neutralen Status an den grenzen von Russland.
Die gesamte Ukraine-Krise hat nur eines bewirkt: Russland wird nicht mehr vertraut, es wird die Verteidigungsstrategie überdacht (= aufgerüstet), und die betroffenen Länder streben noch intensiver in die Nato.

Wir wollen hoffen, dass die EU eine Lösung findet, die zum einen Russland nicht so provoziert, dass es sein "urrussisches Recht auf vorbeugende Existenzerhaltung" ausübt und gleichzeitig Sicherheit für diese Länder bedeutet. In den USA denkt man ja - wohl auch wegen der fehlenden Grenze zu Russland - kriegslüsterner.

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schwarz-weiss-grün 19.12.2014, 15:28
11.

Zitat von martus1789
Wie lange soll die Sanktioniererei denn noch gehen? Bis Russland die Krim zurück gibt? Darauf können die Bonzen in der EU und in Deutschland lange warten. Im übrigen hat die EU mit ihrer imperialistischen Art der Osterweiterung Schlimmeres getan als Russland mit der Aufnahme der Krim nach deren Sezession von der Ukraine.
Fragen sie mal die alten UDSSR'ler, bis wann man Sanktionen aufrecht erhalten kann. Das Ergebnis wird das selbe sein und die Welt zu mindest kurzfristig besser. Wann genau hat die EU einen Staat gegen seinen Willen und ohne seinen ausdrücklichen Wunsch in die EU aufgenommen? Ich kann mich nicht daran erinnern, wann die EU sich das letzte mal so armselig verhalten hat, wie der kleine Putin jetzt.

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Ersttäter 19.12.2014, 15:28
12. Der reuige Außenminister.

Der reuige Außenminister. Erst die Ukraine "befreien" helfen, dann den Überblick verlieren und zum Schluss die eigenen Konsequenzen fürchten. Na besser so als anders, denn es bleibt schließlich dabei dass die EU und NATO als erste via Ukraine Rußland provoziert haben.

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geht-es-noch 19.12.2014, 15:32
13. Steinmeier hat das auch beim Gespräch erfahren

Führende ukrainische Politiker hatten zuletzt mehrfach von einer Bereitschaft des Landes zu einem Krieg mit dem Nachbarn Russland gesprochen. Die proeuropäische Führung in Kiew hofft dabei auf Militärhilfen aus dem Westen.
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5888054/frank-walter-steinmeier-zu-gespraechen-in-kiew.html

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jewiberg 19.12.2014, 15:32
14. Dieser Mann ist als Außenminister untragbar!

Am besten er gibt die Stelle als Außenminister auf und dient sich wie sein Kumpel Schröder dem Putin an. Den scheint er ja gut zu finden.

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böseronkel 19.12.2014, 15:33
15.

Zitat von atheistenrealist
Wann begreift Herr Steinmeier endlich, dass seine weichgespülte rücksichtsvolle Art bei einem Mann wie Putin nur eines bewirkt: Häme und Spott. Ein ums andere mal spielt unser Außenminister der russischen Propaganda in die Hände, die dies nun wieder genüßlich ausschlachten wird. Wer glaubt, dass Putin einen Rückzieher machen wird, weil man die Sanktionen lockert, der lebt in einer naiven Parallelwelt und gehört nicht in das Amt des Außenministers.
Wer glaubt, dass Putin einen Rückzieher machen wird, weil man die Sanktionen nicht lockert, der lebt in einer naiven Parallelwelt und gehört nicht in ein politisches Amt.

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Newspeak 19.12.2014, 15:33
16. ...

Zitat von martus1789
Wie lange soll die Sanktioniererei denn noch gehen? Bis Russland die Krim zurück gibt? Darauf können die Bonzen in der EU und in Deutschland lange warten. Im übrigen hat die EU mit ihrer imperialistischen Art der Osterweiterung Schlimmeres getan als Russland mit der Aufnahme der Krim nach deren Sezession von der Ukraine.
Russland hat die Krim annektiert. Die Krim war kein souveräner Staat.

Die Staaten Osteuropas sind freiwillig der EU beigetreten, als souveräne Staaten. Und zwar wegen Russland und seinen Drohungen.

Wer diesen Unterschied nicht zur Kenntnis nehmen will, ist einfach nur dumm.

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scratchpatch 19.12.2014, 15:34
17. Nationalismus macht Angst

Es ist gut, dass wir Steinmeier haben. Fast hat man den Verdacht, dass die Politiker beleidigt sind, weil angeblich Russland mit der EU nicht auf Augenhöhe verhandeln wollte. Wollen sie nun ihre Macht zeigen? Wie soll die Ukraine, die doch wirtschaftlich eng mit Russland verbunden ist, je von ihrer Staatspleite weg kommen, wenn das so weiter geht? Man hat den Eindruck, dass das gar nicht das vorrangig Ziel der Ukraine ist. Man beschäftigt sich damit, den blockfreien Status abzulegen (und damit Russland weiter zu provozieren), jedoch nicht mit wirtschaftlichen Reformen. Stattdessen fordert man Geld von der EU und setzt darauf, dass Putin kräftig mithelfen wird, das Geld zu bekommen.
Ich habe Angst vor zunehmendem Nationalismus in Russland und in der Ukraine. Die Sanktionen und die Kriegssprache werden sicher nichts zur Entschärfung beitragen.
Ich hoffe auf den besonnenen Politiker Steinmeier.

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rudig 19.12.2014, 15:34
18. Gott sei Dank

scheint Steinmeier vernünftiger zu sein als Merkel und
andere.
Diese Sanktionen helfen niemanden, schaden aber
dem russischen Volk, das schon genug unter uns
Deutsche gelitten hat.

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kuac 19.12.2014, 15:35
19.

Zitat von harald_haraldson
Bald ist es soweit! Russland wird ins Chaos stürzen, nachdem der "Westen" Putin gestürzt hat. Irgendein Verrückter wird den roten Knopf drücken und Europa versinkt in Schutt und Asche! Dann kann die Ukraine auch NATO Mitglied werden und die Krim zurückbekommen. Und vielleicht gibt es dann auf dieser Welt noch irgendwen, den das interessiert.
Diese Gefahr sehe ich nicht. Was aber nicht auszuschliessen ist: dass das Nukleararsenal in die falsche Hände geraten kann und dann passiert das, was Sie geschrieben haben.

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