Forum: Politik
Außenminister Gabriel: An Statur gewonnen
DPA

Schlanker, seriöser, populärer: Sigmar Gabriel ist als Außenminister so beliebt wie noch nie. Dem SPD-Politiker macht sein Job erkennbar Spaß - soviel, dass Kanzlerkandidat Schulz Mühe hat, überhaupt noch wahrgenommen zu werden.

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Informationsskeptiker 26.08.2017, 13:56
150. Für mich ist das unseriöse Rabiatdiplomatie

Was soll das mit den NICHT OFFIZIELLEN Reisewarnungen Richtung Türkei. Entweder man macht eine offizielle Reisewarnung mit allen Konsequenzen -oder man hält den Mund. Sich als (braungebrannter) urlaubsmoralapostel der Deutschen aufzuspielen hat viel Oeinlichkeit in sich. Nach Dubai, Marokko, Vietnam, Ägypten dürfen wir fahren--in die Türkei nicht? ausserdem ist es doch kindisch: die Türkei verzeichnete im heurigen Juli ein plus 50% zum Juli 2016 an Touristenankünften. Die Russen sind zurück. machen 15% aus--aber die Deutschen auch 11% als zweitstärkste Gruppe.
All die diplomatischen Fettnäpfchen in die Gabriel schon getappst ist,sind wohl vergessen: Iran, China etc etc . Das ist keine seriöse und sinnvolle Aussenpolitik--das ist Innenpolitik und Wahlkampf auf tiefem populistischem Niveau-die allerdings Deutschland nachhaltigen Schaden einbringt. Einmal hatte er ja (gemeinsam mit dem österreichischen Bundeskanzler Kern) Sinnvolles gesagt: das Sanktionsgesetz der USA darf die Energievorsorgung ( nort stream etc) nicht geährden--aber da ist Herr Gabriel extrem ruhig geworden......

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worlorn 26.08.2017, 21:11
151.

Zitat von mwroer
Es ist schade um die SPD aber die nächsten 4 Jahre brechen der alten Dame vermutlich das Genick. Ich bin nur froh das Willy Brandt das nicht mehr erleben muss.
So dramatisch sehe ich es nicht, aber es wird vielleicht zu einer Spaltung der Partei kommen, in die Befürworter der Agenda 2010 und deren Gegner, die zurück wollen zu den sozialdemokratischen Wurzeln. Zwischen beiden Lagern herrscht doch Sprachlosigkeit. Was verbindet die überhaupt noch? Wohl nur das SPD-Parteibuch.

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chefin401 27.08.2017, 10:01
152. Vetterles-Wirtschaft

Ich war immer begeisterte SPD-Wählerin. Seitdem jedoch die SPD sich gegenseitig die Posten zuschiebt (Außenministerium, Familienministerium etc.), wähle ich diese Mal eine andere Partei. Das entspricht nicht meinen Vorstellungen einer transparenten Politik. Und unsere Politiker sind nun wahrhaftig keine Multitalente.

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kuestenvogel 27.08.2017, 10:15
153. Foto oder gezeichnetes Bild?

Ich mochte den Herrn nie, als Außenminister, so scheint mir, ist er endlich auf s e i n e m Posten angekommen, wobei doof: Sollte in vier Jahren die SPD mit Schulz den Kanzler stellen, kann er nicht Außenminister sein...

Bei dem Portraitfoto war ich mir gestern nicht sicher, ob das ein Foto ist oder ein Gemälde. Erschreckend, wo kommen denn so schnell all die Falten her? Andererseits sieht er wirklich gut aus, interessantes Foto, danke an den mir unbekannten Fotografen!

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c.j.oewi 27.08.2017, 13:09
154. An Statur gewonnen

Man kann zu allen Themen sehr viel schreiben. Bei Gabriel reicht
jedoch sehr wenig.

Er hat durch sein ewiges „Grinsen“ neben Frau Merkel dem Ruf der SPD sehr geschadet.
Das war wie die Inszenierung in einem Schmierentheater und sollte jetzt auch das Ende der GROKO sein!!!

Indem er als Außenminister eine neue Show abzieht, schadet er Schulz, da dieser von der Presse kaum mehr wahrgenommen wird.

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heinrich.revermann 05.12.2017, 20:43
155. Endlich ein realistischer, selbstbewusster europäischer Außenminister

Endlich mal ein realistischer, selbstbewusster europäischer Außenminister. Europa muss selbst seine eignen Interessen und Potentiale erkennen und vertreten. Vor allem aber in der intensiven Entwicklung der technologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit Polen, Ungarn, Tschechien, Türkei, Ukraine und Russland und der Entwicklung der von China geplanten "Seidenstraße" liegen große Potentiale für die Verbesserung des Wohlstands und der Demokratie. Gemeinsam könnten diese Länder auch eine wirksame Entwicklungspolitik für Indien, Pakistan die arabischen Länder und Afrika entwickeln. Die USA könnten sich statt eine Mauer gegen Zuwanderer zu bauen, um den Umbau ihrer Rüstungsindustrie auf zivile Produkte und Diensteislungen, eine fruchtbare wirtschaftliche Kooperation mit Ihren südlichen Nachbarn und um den Abbau der wahnwitzigen Atomwaffenarsenale kümmern.
US-amerikanische Interessen und die Ziele der Wallstreet sind jedenfalls keineswegs automatisch deckungsgleich mit den Interessen und Zielen Deutschlands und Europas.

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heinrich.revermann 05.12.2017, 20:58
156. Endlich ein realistischer, selbstbewusster europäischer Außenminister

Endlich mal ein realistischer, selbstbewusster europäischer Außenminister. Europa muss selbst seine eignen Interessen und Potentiale erkennen und vertreten. Vor allem aber in der intensiven Entwicklung der technologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit Polen, Ungarn, Tschechien, Türkei, Ukraine und Russland und der Entwicklung der von China geplanten "Seidenstraße" liegen große Potentiale für die Verbesserung des Wohlstands und der Demokratie. Gemeinsam könnten diese Länder auch eine wirksame Entwicklungspolitik für Indien, Pakistan die arabischen Länder und Afrika entwickeln. Die USA könnten sich statt eine Mauer gegen Zuwanderer zu bauen, um den Umbau ihrer Rüstungsindustrie auf zivile Produkte und Diensteislungen, eine fruchtbare wirtschaftliche Kooperation mit Ihren südlichen Nachbarn und um den Abbau der wahnwitzigen Atomwaffenarsenale kümmern.
US-amerikanische Interessen und die Ziele der Wallstreet sind jedenfalls keineswegs automatisch deckungsgleich mit den Interessen und Zielen Deutschlands und Europas.

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