Forum: Politik
Außenminister Maas im Iran-Konflikt: Zu wenig, zu spät
Ebrahim Noroozi/ AP

Die Reise von Außenminister Maas nach Teheran ist gescheitert. Kein Wunder: Sein Besuch war Diplomatie auf Sparflamme. Deutschland braucht endlich eine zupackende Außenpolitik, die Europas Interessen vertritt.

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macarthur996 11.06.2019, 21:11
1. Deutschland-Iran

Bravo, das ist ein klarer Kommentar von Christiane Hoffmann

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probstheida 11.06.2019, 21:17
2.

Kommt selten vor, daß ich einem SPON-Kommentar zustimme, aber so ist es!

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man 11.06.2019, 21:22
3. Ich finde Frau Hoffmann

schreibt hier aus sehr pesrsönlicher Sichtweise pro Iran und lässt jegliche Fakten außen vor. Ist das investigativer Journalismus, SPON?

- - - - - -Wir weisen an dieser Stelle gerne nochmal darauf hin, dass es sich um einen Kommentar von Frau Hoffmann handelt... MfG Redaktion Forum

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steuerzahler1972 11.06.2019, 21:23
4. Fast richtig...

Deutschland braucht endlich einen zupackenden Außenminister! Bitte Herrn Maas aus der Außenpolitik entfernen. Vielleicht gibt es einen Job für ihn als SPD-Chef? Dann ist die Partei wirklich am Ende. Aber immer noch besser eine Partei die am Ende ist als eine Außenpolitik, von der man nicht gemerkt hat, dass sie jemals angefangen hat!

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brooklyner 11.06.2019, 21:25
5.

Deutschland und Europa braucht vor allem dogmabefreite Thinktanks bestückt mit Humanisten, die jahrelang in den USA gearbeitet haben und deren Geschäftsgebaren aus dem FF beherrschen, anstelle dieser Warmduscher und Transatlantiker. Ich würde mich sofort anbieten und hätte da so Einiges einzubringen und ein guter Networker bin ich obendrein. Wer noch nicht erkannt hat, dass seit einiger Zeit ein amerikanischer Wirtschaftskrieg vollumfänglich im Gange ist, dem ist wirklich nicht zu helfen. Es wäre gar zu schade, alles für was wir in unserer Jugend und in den folgenden Jahren gekämpft haben, durch irgendwelche Irrlichter vernichten zu lassen. Europa hätte so viel Potential, wenn man nur wollen würde und nicht auf die Schwätzer hören würde.

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itzenflitz 11.06.2019, 21:26
6. Ich glaube,

Frau Hoffmann überschätzt das Gewicht Deutschlands in der Weltpolitik deutlich.

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quark2@mailinator.com 11.06.2019, 21:30
7.

Ich weiß, ich mach hier wieder den Deppen, aber Deutschlands Außenpolitik sollte Deutschlands Interessen vertreten. Für die Interessen der EU haben wir Frau Mongherini. Aber das Problem ist eben, daß Deutschland genau das Eine nicht tut, was es tun müßte, um glaubhaft zu sein, nämlich sich gerade neben die Siegermächte des 2. Weltkriegs zu stellen zu ihnen im Zweifelsfall auch hart zu widersprechen. Wenn wir zu klein dazu sind, dann sollten wir uns nicht mit an den Tisch setzen. Im Fall des Iran hat DE sich entschieden, mit am Tisch sitzen zu wollen. Als dann die USA ausstiegen, war es an Deutschland, klar Position zu beziehen. Und zwar nicht durch Versuche, irgendwie einen Finanzierungsweg für den Iran zu finden, sondern indem man den USA eine klare Ansage macht: Wenn Ihr eine deutsche Firma, die mit dem Iran legal handelt, sanktioniert, dann werten wir das als illegalen Eingriff in unsere Souveränität und wir werden reagieren, indem wir alles das tun, was Ihr nicht wollt, bis zum Austritt aus der NATO, bis zum Verweis der US-Truppen aus Deutschland, egal was es kostet. Wenn wir uns das nicht trauen, sollten wir einfach bei solchen Verträgen nicht mit unterschreiben.

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DjavidKhayam 11.06.2019, 21:30
8. EU ist zahnlos, machtlos, blutlos

man geht mit leeren taschen und erwartet einen wunder ?
Iran wird seinen nuke program wieder aufnehmen und erweitern, und warten auf eine US regierung
nach Trump , dann kann auch besser verhandeln.

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quark2@mailinator.com 11.06.2019, 21:32
9.

Zitat von itzenflitz
Frau Hoffmann überschätzt das Gewicht Deutschlands in der Weltpolitik deutlich.
Eine Bevölkerung von 80 Mio. ist in Relation zur US-Bevölkerung von 320 Mio. schon nicht ganz unter der Wahrnehmungsschwelle. Kommt Frankreich noch dazu, wird es fühlbar. Die USA können sich parallel zu China und Russland nicht auch noch ein echtes Problem mit DE und FR leisten. Es käme nur darauf an, daß die Drohung endlich mal glaubhaft ist.

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