Forum: Politik
Außenminister Maas in Iran: Zwischen erfolglos und fassungslos
Michael Fischer/DPA

Mit seinem Teheran-Besuch wollte Außenminister Maas Bewegung in den Streit ums Atom-Abkommen bringen. Heraus kam nicht mehr als ein harter Schlagabtausch, der mit wüsten Drohungen Irans endete.

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AxelSchudak 10.06.2019, 16:16
60.

Zitat von probstheida
Aber eines würde mich ja jetzt doch mal interessieren: WELCHER "Journalist" hat denn da ernsthaft diese "Frage zum Existenzrecht Israels" an den iranischen Außenminister gestellt? Könnte das Spiegel bitte mal aufklären?
Meinen Sie, die Frage darf nicht gestellt werden?

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xjd 10.06.2019, 16:16
61. Ohnmacht

Die restliche Welt laesst diesem Psycho im Weissen Haus gewaehren. Keiner hat Rueckgrad, Amerika first, heisst Amerika isoliert. Das ist die richtige Antwort!

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James Blönd 10.06.2019, 16:17
62.

Zitat von Freidenker10
Heraus kommt ein Heiko der wie ein Schuljunge neben einem Typen steht der den Untergang Israels propagiert.
Und zurück zu meinem Kommentar #34.

Sehr lustig, die Foristen, die Herrn Maas schon entlassen sehen. Kleine Empfehlung von einem Kommunikationsexperten:

Ich würde es nicht so auffällig machen, wird sonst sehr schnell peinlich.

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totalausfall 10.06.2019, 16:18
63. .....

Zitat von probstheida
Maas macht sich zum Volltrottel Trumps und alle applaudieren! Mal ernsthaft. WAS hatte sich Maas denn von diesem Besuch erhofft? Die USA haben den Vertrag gebrochen und überziehen Iran mit harten Sanktionen - an die sich die "Verbündeten" der USA - Deutschland inklusive - auch bereitwillig halten - Vertragserfüllung hin oder her. Und da fährt Maas nach Teheran "um zu vermitteln"??? WAS denn? Daß der Iran die Sanktionen hinzunehmen hätte, "auch wenn man nicht glücklich darüber wäre"? Aber eines würde mich ja jetzt doch mal interessieren: WELCHER "Journalist" hat denn da ernsthaft diese "Frage zum Existenzrecht Israels" an den iranischen Außenminister gestellt? Könnte das Spiegel bitte mal aufklären?
Guter Mann,

zum Volltrottel machen sich Iran-Versteher , die hier immer noch von den vertragstreuen, friedlichen Mullas salbadern.
Wahrscheinlich gibts auch eine große Schnittmenge aus Iran-Verstehern und Kim Jong Un -Verstehern.

Lachhaft.

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Emil Peisker 10.06.2019, 16:19
64. Signaturstaaten des JCPA...

Zitat von mesteiner
Warum begreift Maas und unsere Regierung nicht endlich, dass die EU mit dem Iran verhandeln muss und nicht ein einzelnes Land der EU. Das sollte auch Merkel klar sein. Stattdessen reist die Dame in Nahost und Afrika herum und verteilt deutsche Steuergelder, um die illegale Migration nach Europa einzudämmen. Geld das dringend in D benötigt wird.
Sie sind einfach nur schlecht informiert.

Deutschland war einer der der Signaturstaaten des Vertrages mit dem Iran, genau so wie die USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien.

Die EU war nicht an den Vertragsverhandlungen beteiligt.
Ihr Beitrag ist einfach nur das übliche Gekläffe ohne irgendeinen Schimmer der Fakten.

Zur Weiterbildung:
https://www.welt.de/politik/ausland/article168893309/Die-fuenf-wichtigsten-Fakten-zum-Atomdeal-mit-dem-Iran.html

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probstheida 10.06.2019, 16:24
65.

Zitat von gankuhr
Maaß hat sich völlig richtig verhalten. Nüchtern und sachlich die Position Europas klar gemacht. Am Deal festhalten, aber nicht die Position der USA kompensieren. Ich verstehe meine Vorredner hier 0.
Sie widersprechen sich!

"Am Deal festzuhalten" hieße, die Sanktionen gegen den Iran zu beenden. Also volle wirtschaftliche Kontakte, Handel und Zugang zu den Finanzmärkten. - und "Fuck the USA"! - die haben ohnehin keinen Handel mit Iran. Also aus den Sanktionen auch keine Nachteile.

Tatsächlich sind es also die westlichen Staaten und da vor allem die EU-Staaten, die US-Sanktionen in die Tat umsetzen. Das ist das genaue Gegenteil von "Festhalten am Deal". Das ist Vertragsbruch. Und genau das mahnt der Iran seit über einem Jahr an. Und seitens der EU wurde auch halbherzig versprochen, Wege zu finden, die Sanktionen zu umgehen. Man hat das Versprechen gebrochen.

Und jetzt hammwer den Salat! Denn jetzt hat der Iran laut Vertrag jedes Recht, sein abgebrochenes Atomprogramm wiederaufzunehmen. Und schaut man sich die Bedrohung durch die Atommacht Israel an, kann man sogar so etwas wie Verständnis für die iranische Position aufbringen, "die Bombe" haben zu wollen.

Das ist nicht verlockend, aber das ist nun mal die Konsequenz westlichen "Ver"-Handelns in Sachen Iran und Naher Osten. .

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Beat Adler 10.06.2019, 16:24
66. Sogar Taube Zarif wird aggresiv! Das ist hoechst bedenklich!

Sogar Taube Zarif wird aggresiv! Das ist hoechst bedenklich!

Es war Zarif mit Rohani, welche das Iran-Atom-Abkommen gegenueber den iranischen Falken vorantrieben und durchsetzten. Sie argumentierten mit Wirtschaftswachstum, Steigerung des Wohlstandes fuer die gesamte Bevoelkerung, nach Aufhebung aller Sanktionen, so wie es im Abkommen versprochen und vorgesehen ist.

Trump unter Einfluss der AIPAC machte dem einen dicken Strich durch die Rechnung! Er drueckt mit dem linken Unterarm den Iran mit dem Ruecken zur Wand und greift mit der Rechten an seine Gurgel.

Dieser Wuergegriff des trumpschen Amerikas zeigt solche Wirkung, dass nun sogar die Taube Zarif nicht mehr ein und aus weiss.

Das ist eine ganz gefaehrliche Entwicklung, wenn innerhalb des Irans niemand mehr die Falken in Schach halten will, kann oder wird.

Sobald der Iran gar nichts mehr zu verlieren hat, unternimmt er den Versuch, direkt oder durch seine Proxies, die Strasse von Hormuz zu schliessen. Der Erdoel -und Erdgaspreis explodiert und die Weltwirtschaft geht in die Knie. Danke an Trump/Bolton/Pompeo.
mfG Beat

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markus_wienken 10.06.2019, 16:24
67.

Zitat von maress
Was hat er sich durch die Iran Reise erhofft oder wollte er nur testen, ob die Einsatzmaschine der Bundeswehr noch funktioniert?
Es ist immer gut miteinander zu reden und im Gespräch zu bleiben...auch wenn man aktuell nichts erreicht kann sich das künftig immer noch ändern.
Selbst wenn man heute aus den bekannten Gründen keine konkreten Angebote machen kann und nur wohlgemeinte Worte hat, ist es wichtig die noch vorhandene Vertrauensbasis nicht sinnlos aufs Spiel zu setzen.
Diplomatie ist oftmals sehr frustrierend und langwierig.

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Dr. Kilad 10.06.2019, 16:25
68. Was heißt hier vermitteln?

Die USA hatte schon 2003 mit ihrem völkerrechtswidrigen gegen den Irak jene Katastrophe erzeugt, die die Welt heute immer noch ausbaden muss. Vermittlungen erfordern die Bereitschaft aller Seite zu Kompromissen. Dies betrifft auch Israel. Das Recht auf Selbstbestimmung umfasst auch den Iran. Dies erfordert auch ein Stopp für Trumps Erpressungsversuche.

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werimmer 10.06.2019, 16:25
69. Falsche Adresse

"In den kommenden Wochen will Maas mit seinen Diplomaten zwar weiter nach Möglichkeiten suchen, mit Teheran zu verhandeln."

Verhandeln muss er nur mit den Hasardeuren in Washington. Aber da fehlen Maas die Eier und wohl auch der Auftrag.

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