Forum: Politik
Außenminister Maas in Iran: Zwischen erfolglos und fassungslos
Michael Fischer/DPA

Mit seinem Teheran-Besuch wollte Außenminister Maas Bewegung in den Streit ums Atom-Abkommen bringen. Heraus kam nicht mehr als ein harter Schlagabtausch, der mit wüsten Drohungen Irans endete.

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johannes-kh 10.06.2019, 16:27
70. Die beiden mögen sich...

das sieht man an den Blicken. Wenn Ahmedinedschad noch Chef wäre, hätte Maas wenigstens auf Augenhöhe verhandeln können.

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deraushh 10.06.2019, 16:28
71. ja ja

viele machen sich das zu einfach. Es gibt nicht die Bösen und die Guten. Die Mullahs im Iran ist an dieser Situation ebenso schuld wie Trump. Maas versucht es zumindest, aber Deutschland hat das nicht in der Hand. Hätte er nichts gemacht, dann wäre dafür auch kritisiert worden. Und was die Groko mit der dortigen Krise damit zutun hat erschließt sich mir auch nicht. Kritisch sein OK, rummeckern bei diesem komplexen Thema ist Blödsinn. Ich schließe mich einem Vorredner hier an. Die Welt wird zZ wieder von Nationalisten, Egoisten, Verrückten wie Putin, Trump, Erdogan, Ping, den Mullahs, Prinzen und die Leute in Europa nicht zu vergessen gelenkt. Und zu guter Letzt, die ganzen Menschen die diesen "Leader" glauben und mitmachen.

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licht_und_schatten 10.06.2019, 16:29
72.

Zitat von mairhanss
Ich verstehe den Iran. Wenn Trump, der keine Ahnung hat, solche Geschütze auffährt, kann er die Suppe auch auslöffeln..der Iran ist kein Vasallenstaat..
Ich verstehe Israel. Ich könnte keine einzige Nacht mehr in Israel ruhig schlafen wenn ich wüsste, dass der Iran atomar bestückte Raketen besitzt. Indem der Iran eine solch aggressive Position gegenüber Israel einnimmt und mit der Auslöschung dieses Staates droht, kann er nicht unsere Akzeptanz bezüglich einer atomaren Bewaffnung erwarten.
Es ist so schade, dass die Iraner von Ihren Mullahs mehr oder weniger auf die Schlachtbank geführt werden. Wenn Sie mit der Urananreicherung weitermachen sollten, wird ein Krieg unausweichlich sein. Danach wird sich der Iran höchstwahrscheinlich im Mittelalter wiederfinden.

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Bernhard.R 10.06.2019, 16:30
73. Die falsche Richtung

Nicht der Iran hat den Vertrag gekündigt, sondern die USA. Mit klaren Forderungen zur Aufhebung der Sanktionen und der Vertragskündigung könnte Europa ein Zeichen setzen. Wenn die EU hier keine Einigkeit demonstriert ist sie das Geld nicht wert, das wir dafür aufwenden.

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Pfaffenwinkel 10.06.2019, 16:31
74. Trump ist ein Zerstörer

Da ist auch Maas machtlos.

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abc-xyz 10.06.2019, 16:31
75. Mullah Regime ein Feind

Das ständige Bemühen der Europäer um ein Appeasement mit dem Iran ist nur noch peinlich. Dass es erst den Stümper und OBertroll Trump braucht um dieses elendige Abkommen zu Fall zu bringen, wird als Treppenwitz in die Geschichte eingehen. Man muss einfach nur die Mehrzahl der hier in Deutschland lebenden Iraner fragen, was sie von diesem Regime oder dem Abkommen halten.

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Palmstroem 10.06.2019, 16:32
76. Aufrüstung statt Verbesserung des Lebens

Die iranischen Ajatollahs haben das Atomabkommen und die damit verbundenen wirtschaftlichen und finanziellen Erleichterungen nicht für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung genutzt, sondern für die Aufrüstung ihrer Milizen im Irak, Jemen und in Syrien. Tausende Raketen wurden im syrischen Grenzgebiet zu Israel stationiert. Zum anderen werden Unsummen für ballistische Raketen ausgegeben .
Und auch am 40.Jahrestag der Islamischen Revolution wurde wieder die Zerstörung Israels beschworen.

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pavel1100 10.06.2019, 16:32
77. Orientierungsverlust

Zitat von salkum
Warum müssen wir den USA permanent in den Hintern kriechen? Wir sollten uns neu ausrichten und uns an China und Russland orientieren.
Wer will sich denn hier ernsthaft an einem autokratischen Staat orientieren, der gerade einen blutigen Krieg mitten in Europa führt oder einem totalitären Staat, der bald mehr Überwachungskameras hat als Einwohner?

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Farhad 10.06.2019, 16:33
78. Warum verbreitet der SPON Journalist Unwahrheiten?

Kommt eine Entschuldigung/Korrektur?
Im Artikel steht: "Auf die Frage nach dem Existenzrecht Israels holte Sarif zu einem hasserfüllten Sermon gegen den Erzfeind in der Region aus und drohte indirekt mit einem Krieg gegen Israel."
Der Iranische Außenminister hat in keiner Weise, weder heute noch irgendwann früher, Israel mit Anfangskrieg gedroht - weder direkt noch indirekt. Den Wortlaut gibt es übrigens auf Deutsch Herr Journalist:
"Sie müssen das Regime mit Atomwaffen fragen, dass Herr Netanjahu am Standort des Atomwaffenbaus in Dimona steht und sich so äußert, dass wir( Israel) den Iran vernichten müssen. Er muss zur Frage gestellt werden."
Wird sich nun SPON oder der Journalist dazu äußern? Oder lässt man den im Artikel erwähnten Eintrag als eine Lüge stehen?

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GP1 10.06.2019, 16:33
79. Unglaublich

wie sich "Kommentatoren" versteigen, in dem sie meinen, den Außenminister Maas und natürlich auch die SPD in schon schamloser Weise anmachen. Das hat mit Kritik oder anderer Meinung nicht mehr zu tun. Ist schlicht würdelos. Aber was kann man schon von Trollen erwarten. Schade das SPON denen eine Plattform gibt.

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