Forum: Politik
Außenpolitik: "Die EU wird außenpolitisch zum Zwerg"
AP

Offen für Mehrheitsentscheidungen: Im Streit um eine einheitliche EU-Politik in der Welt hat der luxemburgische Außenminister Asselborn zu Geschlossenheit gemahnt.

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gedu49 30.05.2018, 17:49
50. Warum übertreiben ?

Zitat von CancunMM
Und wir machen natürlich nur Politik, die ganz Europa zu Gute kommt. Warum nur sehen es viele Länder Europas anders ? Nordstream ist ein gutes Beispiel. Bedenken wegen der Abhängigkeit von Russland werden weggewischt und natürlich geht es den gierigen Polen nur um die Durchleitungsgebühren. Und diese bösen Wischegradstaaten, die einfach keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, die sie ja auch nicht reingelassen haben. All das haben CDU, FDP und SPD in den letzten 20 Jahren zu verantworten. Und nein, ich wähle nicht AfD und gehe nicht zu Pegida !
Norstream wäre UNSERE Abhängikkeit von ZUVERLÄSSIGEN russischen Lieferungen, würde aber Flüssiggasterminals in anderen Ländern um ihre Auslastung bringen.
Die Auffteilung der Flüchtlinge ist ein Beschluss der EU, leider hat man ihn nicht so weit gefasst, dass pro Flüchtling Mittel aus Brüssel fließen, die den Haushalt für sonstige Zahlungen eben verringern.

Man muss nicht die AfD wählen um gegen "Deutschland als Zahlmeister Europas" zu sein

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gedu49 30.05.2018, 18:15
51. Es gibt den Königsweg

Zitat von Atheist_Crusader
Da hat er Recht. Einstimmigkeit ist utopisch und wäre schon mit nur fünf Parteien schwer zu erreichen. Aber mit über zwanzig - von denen viele anscheinend nur wegen der wirtschaftlichen Vorteile in der EU sind - ist es schlicht nicht praktikabel. Also entweder macht man es möglich die ewigen Blockierer zu überstimmen... oder man muss sich von ihnen trennen.
Es wäre doch möglich innerhalb der EU den politischen und später wirtschaftlichen Zusammenschluss zweier vereinigungswilliger Länder zu über Jahre /Jahrzehne einzuleiten. Diese vereinigte wirtschaftliche und politische Macht hätte dann langfristig die Möglichkeit weitere Länder in diese Vereinigung aufzunehmen wenn sie sich anpassen. Ein solches Schwergewicht innerhalb Europas könnte allein durch seinen Binnenhandel stabilität gegen die Einflussnahme andere Staaten gewinnen. Das würde allerdings bedeuten, dass man dann einen echte zentralen Regierungssitz in Brüssel hätte, der VERBINDLICHE Beschlüsse fasst (mit einfacher Mehrheit .)

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volker.trimkowski 30.05.2018, 19:30
52. Die Notwendigkeit weiterer Integration

wurde von einem Foristen bezweifelt, es gäbe dafür keinen Beleg. Wie wär's mit einem Blick auf den Globus? Die engen Grenzen sprechen doch beredt von Marginalisierung.

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epiktet2000 30.05.2018, 19:46
53. Schön wäre es!

„Europa“ hat den kleinen Mann in allen Ländern klein gemacht. Es war ein Europa der Konzerne und wurde eins der Oligarchen.

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so_nicht 31.05.2018, 06:39
54. Verzwergung

Ich sehe zwei Spezies, die Verzwergung Europas betreiben (für die Humorlosen und Berufsempörten: das ist überspitzt):
die, die mit 57 in Rente gehen will (der Süden).
die, die nicht akzeptieren, dass die Welt immer noch ein gefährlicher Ort ist, in dem es ohne Keulen-Schwingen nicht abgeht (wir).
Da wir uns keine wirksamen Keulen anschaffen wollen, sondern nur Umstandskleider für die Keulenschwingerinnen, lächelt man uns vorne anerkennend an und zeigt uns hinter dem Rücken den Vogel. Und sucht auf Google Bilder von aufgeblasenen impotenten deutschen Gartenzwergen.

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sir_henry 31.05.2018, 13:26
55. Die EU war schon immer der Appendix anderer Maechte

Hat der luxemburgische SPD - Mann Angst um seine Briefkastefirmen, die nebst EU-Institutionen Luxemburg vor dem Staatsbankrott bewahren?
Wieso hat dieser SPD - Mann dies nicht schon vor 7 Jahren beklagt, als man noch stramm nach Obamas Pfeife tanzte?

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