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Außenpolitik: Gauck warnt vor pauschalem Nein zu Militär-Einsätzen
DPA

Joachim Gauck bekräftigt seine Forderung, Deutschland solle international mehr Verantwortung übernehmen. Im Kampf für Menschenrechte sei es manchmal erforderlich "auch zu den Waffen zu greifen", sagte der Bundespräsident in Norwegen.

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flaviussilva 14.06.2014, 11:38
1. Da hofft...

Zitat von sysop
Joachim Gauck bekräftigt seine Forderung, Deutschland solle international mehr Verantwortung übernehmen. Im Kampf für Menschenrechte sei es manchmal erforderlich "auch zu den Waffen zu greifen", sagte der Bundespräsident in Norwegen.
....wohl einer drauf das die Bundeswehr demnächst gegen
ISIS kämpfen wird !

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Zaphod 14.06.2014, 11:41
2. Wir sind die Guten

Deutsche sollen Menschen töten, damit andere Menschen nicht getötet werden? Warum sollen deutsche Soldaten zu Tätern werden? Warum soll Deutschland die Rolle eines Weltpolizisten übernehmen?

Die Menschenrechte sind genauso eine Ideologie wie viele andere Ideologien auch. Wir glauben, dass sie universell gelten, aber allein die Tatsache, dass viele Länder dies anders sehen, zeigt, dass die Menschenrechte nicht "natürlich" sind, sondern lediglich ein, wenn auch schönes, Gedankenkonstrukt.

Viel klarer als die Menschenrechte ist dagegen das Gebot, überhaupt niemanden zu töten. Deutschland sollte sich zurück halten und in keinster Weise eine "wichtige Rolle" in der Welt anstreben. Derartige Großmannssucht führt stets ins Verderben!

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StörMeinung 14.06.2014, 11:42
3.

Zitat von sysop
Joachim Gauck bekräftigt seine Forderung, Deutschland solle international mehr Verantwortung übernehmen. Im Kampf für Menschenrechte sei es manchmal erforderlich "auch zu den Waffen zu greifen", sagte der Bundespräsident in Norwegen.
Herr Gauck, es gibt ein Grundgesetz, ... auch SIE dürfen da mal reinschauen.

Natürlich dürfen Sie darauf hinarbeiten, dieses Grundgesetz zu ändern - das dürfte mit den Stimmen von CDU/SPD/Grünen ja auch zu machen sein, und irgendein dunkles Gefühl sagt mir, dies ist der Teil des Koalitionsvertrages, der nicht an das Licht der Öffentlichkeit gelangt ist.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 14.06.2014, 11:43
4. Soso

Also wenn ich an die DDR-Bürgerrechtsbewegung denke, deren vorderster Kämpfer Gauck ja angeblich war, fällt mir nur ein: "Schwerter zu Pflugscharen".
Oder muss man etwa zwsichen kommunistischen/sozialistischen und Kapitalistischen Schwertern unterscheiden?
Dann müsste man auch im Nachhinein die Bedeutung des Vietnamkrieges als Akt westlich-demokratischen Verwantwortungsbewusstseins reinterpretieren. Bei der Ausrüstung und Ausbildung islamistischer Fanatiker gegen die gottlose Sowjetunion, wird dann aber schon schwierig. Sind die jetzt nicht die bösen?

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Kessl 14.06.2014, 11:44
5. Recht so

Weil bisher hat das Konzept "Bomben für den Frieden" so einwandfrei funktioniert. In ganz Jugoslawien feiern die Menschen 24 Stunden am Tag, die Bombardierung hat auf keinen Fall zu weiteren Konflikten geführt.
Afghanistan gilt heute als Musterbeispiel für Stabilität und Menschenrechte.
Irak ist ein Traum-reiseziel. An keinem anderen Ort der Welt kann man stolzer auf westliche Bomberpiloten sein, Irak ist ein Land in dem praktisch in allen Belangen westliche Standards erreicht wurden.
Und vergessen wir nicht Somalia, ein erstklassiger Militäreinsatz der Hunger und Not für alle Zeiten abgeschafft hat.
Auch die Syrer leben heute besser als je zuvor, praktisch alle Syrer sehen in ihrem Land eine rosige Zukunft, keiner käme auf die Idee zu fliehen.
Fakt: Mit Hussein wären die Islamisten nicht auf dem Vormarsch. Wir sollten uns überleben ob wir überall die Demokratie hinbomben, oder ob es nicht Flecken auf der Erde gibt die Diktatoren brauchen. Und Bundespräsidenten die diese Politik des Irrsinns weiterführen obwohl es in den letzten 20 Jahren absolut nur zu Chaos geführt hat sollten sich schämen und ihr Amt zurückgeben.

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bssh 14.06.2014, 11:45
6. Jein

Sicher kommt es auf den Einzelfall an, aber ganz sicher werde ich wohl lange darauf warten, bis die Menschenrechte in Nordkorea verteidigt werden. Ebenso wird niemand sich militärisch in China darum bemühen oder in Russland. Komischerweise geht es immer nur da, wo noch andere Interessen im Spiel sind, etwa Erdöl. Den Sudan hat man jahrzehntelang sich selbst zerstören lassen, dort waren die Menschen wohl nicht wichtig genug. Und in Syrien sind auch alle hilflos. Man sollte also vorsichtig sein, wenn es angeblich um Menschenrechte geht.

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spon-facebook-10000684033 14.06.2014, 11:45
7.

Wie gut, dass es immer eindeutig beobachtbar ist, wer gegen Menschenrechte verstößt und auf welche Seite man sich schlagen sollte um solche Verstöße in Zukunft unterbinden zu können.

Wie viele Beispiele gibt es, in denen durch Intervention von außen ein Despot,eine Glaubensgruppe, oder Volksgruppe entmachtet wurde und anschließend die Achtung der Menschenrechte Einzug hielt und wie viele Beispiele gibt es dagegen, wo es im Anschluss nicht besser oder sogar schlimmer wurde?

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extremmitte 14.06.2014, 11:45
8.

hoffe das kommt auch mal bei den entsprechenden Abgeordneten an. Es kann nicht sein das die USA mit ihrem Schuldenberg alles richten müssen, und sich die EU fein raus halten will.

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henningr 14.06.2014, 11:46
9.

Zitat von sysop
Joachim Gauck bekräftigt seine Forderung, Deutschland solle international mehr Verantwortung übernehmen. Im Kampf für Menschenrechte sei es manchmal erforderlich "auch zu den Waffen zu greifen", sagte der Bundespräsident in Norwegen.
Und wer entscheidet wo wir "für Menschenrechte" kämpfen sollen?

In Russland? Im Iran? In Nordkorea?

Oder auch in Saudi-Arabien? In Katar? In Bahrein? Oder in Guantanamo bzw. in den anderen Black Sites unser US-Freunde?

Herr Gauck? Ich habe Sie Freiheitsapostel und Stasi-Mahner auch noch nicht wirklich zur NSA-Affäre vernommen?

Etwas weniger Doppelmoral und Heuchelei wäre sicher auch gut für die Truppe, von der Würde des Amtes mal ganz abgesehen...

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