Forum: Politik
Austritte bei Labour: Die Schlussmacher
AP

Aus Frust über den Labour-Kurs verlassen sieben britische Abgeordnete die Partei. Für deren Anführer Jeremy Corbyn ist das ein herber Schlag - doch können ihm die Abtrünnigen wirklich gefährlich werden?

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tucson58 19.02.2019, 10:17
30.

Zitat von karlo1952
sicher gut, wenn es nicht nur 2 Parteien hätte. Es gibt nun mal nicht nur schwarz oder weiss, sondern unsere Welt ist bunt. Und das sollte auch die Parteienlandschaft sein, egal wie schwierig es dann ist zu koalieren oder zu regieren.
Ja ja, und wenn es dann so läuft wie in Deutschland das vor lauter bunter Parteienvielfalt am Ende immer eine große Koalition entsteht ist es auch nicht recht ...oder liege ich hier falsch ?

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karlo1952 19.02.2019, 11:15
31. @ 30. tucson58 - Der Versuch ist und war es wert.

Am Ende entscheiden aber immer die Wähler.

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Trevor Philips 19.02.2019, 11:56
32.

Zitat von mostly_harmless
Aber der Vorgang an sich ist ja ebenfalls interessant. Nachdem die "dirty tricks" der Funktionärskaste vom rechten Parteiflügel gegen Corbyn nicht geholfen haben, setzen sich Teile des rechten Flügels von Labour nun ab. Gut so!
Ja der Jeremy,
eine wahre Lichtgestalt der aufrechten Linken.
Wenn wir uns anstregen schaffen wir es sicher einige Fakten zu ignorieren. Wie zum Beispiel das der gute Jeremy für immerhin 20000 Pfund vier Auftritte beim von den Mullahs kontrollierten iranischen Press-TV hingelegt hat, oder seine "Sympathien" ja seine enge Freundschaft zu Leuten die so eng mit der IRA verbandelt sind das da kein Blatt Papier mehr dazwischen passt, der sogar so weit geht zwei verurteilte IRA Helfershelfer kurz nach Anschlägen die fünf Menschen töteten nach Westminster einzuladen. Da ist es fast nur eine Fußnote das Corbyn Hisbollah und Hamas als Freunde bezeichnet und sich auch nicht zu schade ist sich am al-Quds Tag neben der Hisbollah-Flagge fotografieren zu lassen.
Was natürlich keine Fußnote ist, ist die Tatsache das Corbyn schon selbst in der Vergangenheit durch antisemitische Äußerungen aufgefallen ist, die man auch einem Streicher oder Goebbels hätte zuschreiben können.

Aber es müssen natürlich die "schmutzigen" Tricks des rechten Parteiflügels sein. Luciana Berger ist selbst jüdischen Glaubens und sah sich bei Labour in den letzten Jahren immer tollwütigeren antisemitischen Äußerungen ausgesetzt. Sie musste sogar Polizeischutz beim Besuch von Veranstaltungen von Labour anfordern, aber es sind natürlich die sogenannten "Rechten". Nicht ein antisemitischer Freund von Judenhassern, Terroristen, judenhassenden und judenmordenden Terroristen und judenhassenden Mullah-Regimen.

Es ist die Lichtgestalt Corbyn welche das UK nach venezolanischem Vorbild umbauen möchte und dabei auch nicht bekennende Stalinisten als Berater scheut.

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skeptikerjörg 19.02.2019, 14:10
33.

Zitat von horstenporst
Die klassisch sozialdemokratischen Positionen, die Labour unter Corbyn wieder vertritt werden also durch "altlinke Hardliner und radikale Aktivisten" bestimmt. Danke für die ausgewogene Berichterstattung SPON. Was war dann eigentlich die Politik von Blair? Die Politik "neoliberaler Hardliner und marktradikaler Aktivisten"? Kann mich nicht an solche Bezeichnungen von SPON erinnern. Drei der Abgeordneten haben übrigens für Blairs völkerrechtswidrigen Krieg im Irak gestimmt.
Immerhin war Tony Blair der letzte, der für Labour eine Wahl gewonnen hat (denn Gordon Brown wurde nie gewählt und hat vor der Wahl 2010 wegen Aussichtslosigkeit gekniffen). Die letzte Wahl für die SPD gewann ein gewisser Gerhard Schröder, für die PDS/WASG/LINKE gewann nie jemand. Wenn also die Politik "neoliberaler Hardliner und marktradikaler Aktivisten" mehrheitsfähig ist, die Politik sozialistischer Träumer jedoch nicht, sollte das doch zu denken geben.

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so_nicht 19.02.2019, 19:35
34. "des Gedanken Blässe"

@wiseman21

Von des Gedanken Blässe wird spätestens seit dem 19. Jahrhundert gepsprochen, wenn man die intellektuellen Fakultäten einer Person vorsichtig vergleichend einordnen möchte. Selbst hier im Forum entdeckt man hier und da eine gewisse Robustheit gegenüber pathologischem Kopfzerbrechen. Diese Resistenz übergreift alle Rassen. Wer die Dame bei ihren Interviews mit den aufgerissenen Augen und dem aufgerissenem Mund und den politischen Maximalforderungen erlebt. weiß unmittelbar, was ich meine.

Poltiker haben sich normalerweise auf niedrigerer Ebene zu bewähren, bevor sie ins nationale Parlament gewählt werden. Die Dame hat sich nur am Tresen bewährt. Daher die Anführungszeichen.

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Aberlour A ' Bunadh 19.02.2019, 21:52
35. ein gewisser Gerhard Schröder

Zitat von skeptikerjörg
Immerhin war Tony Blair der letzte, der für Labour eine Wahl gewonnen hat (denn Gordon Brown wurde nie gewählt und hat vor der Wahl 2010 wegen Aussichtslosigkeit gekniffen). Die letzte Wahl für die SPD gewann ein gewisser Gerhard Schröder, für die PDS/WASG/LINKE gewann nie jemand. Wenn also die Politik "neoliberaler Hardliner und marktradikaler Aktivisten" mehrheitsfähig ist, die Politik sozialistischer Träumer jedoch nicht, sollte das doch zu denken geben.
Und Ihnen sollte Ihre Geschichtsvergessenheit zu denken geben. Die Bundestagswahl 1998 sah die SPD zum letzten mal als prozentual stärkste Partei (40,9%). Neben der Kohl-Müdigkeit der Wähler war vor allen Dingen eins wahlentscheidend: Die sogenannte "Doppelkopfstrategie": Innovation UND soziale Gerechtigkeit, verkörpert durch Schröder UND Lafontaine. 2002 waren es dann schon verdammt knapp und ohne Bush's Irak-Krieg (Schröders' Nein seine einzige vernünftige Entscheidung) hieße der Kanzler Edmund Stoiber. Dann kam die Agenda 2010, die Union konnte die Hände in Unschuld wiegen und Schröder verlor gegen eine damals noch vollkommen unbedarfte Angela Merkel - trotz Kanzlerbonus. Das Projekt 20% für die SPD war geboren. Ähnliches gelang Blair auch.

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