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Austrittsrechnung für Großbritannien: Die vier Probleme mit Johnsons Brexit-Drohung
REUTERS

Boris Johnson droht Schulden bei der EU platzen zu lassen, um einen besseren Brexit-Deal zu erzwingen. In Brüssel riskiert der womöglich künftige britische Premier, den letzten Rest Vertrauen zu verspielen.

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Augustusrex 11.06.2019, 17:49
20. Wenn Sie

Zitat von huebif
Johnson will, dass GB solange nicht zahlt , bis es ein vernünftiges Abkommen gibt. Das hat Theresa May mit der Eu genau so ausgehandelt, allerdings geht die EU fälschlicherweise davon aus, dass der jetzige Vertragsentwurf vernünftig sei. Ist er nicht denn er hat die Möglichkeit einer Trennung von Gb zum Inhalt. .. Damit ist er für jede Regierung in Uk unannehmbar @
mal erklären könnten, was Sie mit Ihrem Beitrag sagen wollen, wäre das sicher von Vorteil.

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Bastian__ 11.06.2019, 17:49
21. vielleicht sieht Boris Johnson die Schulden an die EU in Pfund

dann wäre es ein "Genialer" Schachzug, denn mit dem Nicht-Zahlen von staatlichen Schulden würde GB auf Ramsch herab gestuft und das Pfund würde extrem absacken. Dann kann er die Schulden mit dem wertlosen Pfund zurückzahlen und könnte sagen, er hätte die EU beschissen. - OK - dafür müsste GB dann hin nehmen, ein wertlosen Pfund auch gegenüber allen andern Wirtschaftspartner zu haben und das ein anschließendes Abkommen mit der EU in weite Ferne rückt. - aber Boris Johnson hätte Wort gehalten, das er die EU bescheißen kann. - auch wenn er damit GB mehr geschädigt hätte, als alle Kriege der letzten 500 Jahre >zusammen genommen< GB hätten schädigen können. die spinnen, die Britten

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jk1! 11.06.2019, 17:51
22. So schürt man Emotionen

und sorgt für eine Wagenburgmentalität bei allen Brexiteers.

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brux 11.06.2019, 17:51
23. Hinweis

Die 39 Mrd. sind eine reine Phantasiezahl der britischen Presse. Geeinigt hat man sich nur auf das Berechnungsverfahren. Die Summe selbst ist vor allem abhängig von 3 wichtigen Faktoren:

1. Der Wechselkurs des Pfunds zum Euro, denn alle Summen sind in Euro fällig und wenn das Pfund abschmiert, wird es richtig teuer für die Briten.
2. Die Inflationsrate. Kann man wohl derzeit eher vergessen.
3. Der reale Mittelabfluss. Die EU plant Programme über 7 Jahre, aber was an Projekten am Ende wirklich realisiert wird, ist faktisch weniger, weil viele Mitgliedsstaaten die Planungen oder die Ko-finanzierung nicht hinkriegen. Die EU könnte aber durchaus etwas weniger gründlich die Projekte managen und somit mehr Mittel abfliessen lassen. Das mag dann teilweise an Verschwendung grenzen, aber wenn juckt das schon, wenn es das Geld der Briten ist?

Aber Details haben Johnson ja noch nie interessiert.

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dunnhaupt 11.06.2019, 17:52
24. Nichts anderes war zu erwarten

Sowohl Johnson als auch Rees-Mogg hatten von Anfang darauf bestanden, dass die Briten "nie einen Cent an die EU zahlen." Wenn die EU bis heute nicht hierrauf vorbereitet war, tut sie mir leid. Jeder denkende Mensch sah das doch kommen. Doch die EU ist keineswegs machtlos. Es gibt eine Menge mögliche Gegenmaßnahmen.

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iasi 11.06.2019, 17:52
25. Das Problem ist die Selbstüberschätzung und Arroganz der EU

Das zeigt sich doch schon an diesen Brücken-nur-halb-gebaut und Bauern-ohne-Hilfen Beispielen: GB ist Nettozahler. Wenn London also kein Geld mehr an Brüssel überweist, dann bleibt sogar noch Geld übrig, auch wenn GB die ausbleibenden Zahlungen der EU für Brücken und Bauern dann selbst leistet. Deutschland exportiert mehr nach GB, als dass wir von dort importieren. Wer wird also die größeren Einbußen haben? Zudem ist die britische Wirtschaft derart stark mit der EU verzahnt, dass ein harter Brexit nicht nur die Briten schmerzen würde. Trump hat zudem schon ein Handelsabkommen mit GB angeboten, während die EU noch auf seiner Liste der Handelspartner steht, die die USA übervorteilen. Gerade Trump wäre dann jemand, der einen harten Brexit zum Vorteil der USA nutzen würde.

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ramuz 11.06.2019, 17:56
26. @3. Was für eine einseitige Polemik!

Zitat von huebif
Johnson will, dass GB solange nicht zahlt , bis es ein vernünftiges Abkommen gibt. Das hat Theresa May mit der Eu genau so ausgehandelt, allerdings geht die EU fälschlicherweise davon aus, dass der jetzige Vertragsentwurf vernünftig sei. Ist er nicht denn er hat die Möglichkeit einer Trennung von Gb zum Inhalt. .. Damit ist er für jede Regierung in Uk unannehmbar @
Sie haben recht - erstaunlich dümmliche und einseitige Polemik, die Sie hier abliefern.
DIe EU geht richtigerweise ( ich weiss, da ist Ihnen bei "fälschlicher..." nur die Maus von der Tastatur abgerutscht, gelle? ) davon aus, dass Vernünftiges vernünftig ist.
Es macht übrigens der EU nichts, wenn das Ausgehandelte für die britische "Regierung" ( b.t.w. war das Unannehmbare für die "Regierung" doch schon lange annehmbar, sogar sehr .. oder warum hat sich Frau May so bemüht im Parlament?? Nur fürs Parlament nicht...Gewaltenteilung und so..kennen Sie ? ) unannehmbar ist (..warum aber hat die "Regierung" ihn dann ausgehandelt, den Vertragsentwurf?) , kommt halt dann genau das Nichterwünschte aufs UK zu: Mauern, Grenzen, Beschränkungen...blood sweat and tears , da kann die EU noch so oft die helfend Hand reichen wollen. Das All und die menschliche Dummheit sind unendlich.. obwohl, vom Weltall weiss man's nicht so genau.... ( bisken frei nach Einstein zitiert ).

Über die Bedeutung von "Trennung von.." vs. "Teilung" vs. "Auflösung" müssen wir dann nicht auch noch diskutieren, oder?

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brux 11.06.2019, 17:56
27. ??

Zitat von huebif
Johnson will, dass GB solange nicht zahlt , bis es ein vernünftiges Abkommen gibt. Das hat Theresa May mit der Eu genau so ausgehandelt, allerdings geht die EU fälschlicherweise davon aus, dass der jetzige Vertragsentwurf vernünftig sei. Ist er nicht denn er hat die Möglichkeit einer Trennung von Gb zum Inhalt. .. Damit ist er für jede Regierung in Uk unannehmbar @
Ich vermute, dass Deutsch nicht Ihre Muttersprache ist. Deshalb verstehe ich Ihre Einlassung nicht ganz.

Die EU wollte, dass Irland als Insel ein Wirtschaftsraum bleibt, weil das so im Belfast-Abkommen vereinbart ist. May hat sich von der DUP dann erpressen lassen und der Kompromiss war eben, dass erst einmal ganz GB eng an die EU angekoppelt bleibt. Das hat sie dann im Parlament nicht durchgekriegt.

Aber die DUP macht hier einen Popanz. Nord-Irland hat durchaus abweichendes Recht in wichtigen Fragen (z.B. Abtreibung). Kleine Unterschied bei der Mehrwertsteuer wären sicherlich nicht das Ende von GB. Und dafür werden ohnehin die Schotten sorgen, denn die wollen in der EU bleiben und werden derzeit einfach von der britischen Regierung überfahren.

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TheBear 11.06.2019, 17:58
28. twitterte Jean-Claude Piris,

Wenn die EU nach Trump-Art reagiert (twittern), wird sie sich wohl auch von Boris über den Tisch ziehen lassen.

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melnibone 11.06.2019, 17:58
29. Das ist doch völlig egal.

Die EU verschenkt jährlich mehr als diese 44Milliarden ... gerne und nahezu bereitwillig ... an nicht ´erbetenen´ Steuereinnahmen von diversen Großkonzernen.
Wichtig ist nur noch ´raus oder drin´.
Schenke man den Briten, die paar ´Penunzen´ ... die kommen bald wieder durch die Handelstüre zurück geflogen.

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