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Austrittsrechnung für Großbritannien: Die vier Probleme mit Johnsons Brexit-Drohung
REUTERS

Boris Johnson droht Schulden bei der EU platzen zu lassen, um einen besseren Brexit-Deal zu erzwingen. In Brüssel riskiert der womöglich künftige britische Premier, den letzten Rest Vertrauen zu verspielen.

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ddcoe 11.06.2019, 18:15
50. Das Problem aller Populisten

holt nun auch Superstar Boris ein - ein großer Spruch wird hart mit der traurigen Realität kollidieren und am Ende wird aus einem Superstar ein ahnungsfreier Clown.

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rainer60 11.06.2019, 18:15
51. glaube

Zitat von iasi
Das zeigt sich doch schon an diesen Brücken-nur-halb-gebaut und Bauern-ohne-Hilfen Beispielen: GB ist Nettozahler. Wenn London also kein Geld mehr an Brüssel überweist, dann bleibt sogar noch Geld übrig, auch wenn GB die ausbleibenden Zahlungen der EU für Brücken und Bauern dann selbst leistet. Deutschland exportiert mehr nach GB, als dass wir von dort importieren. Wer wird also die größeren Einbußen haben? Zudem ist die britische Wirtschaft derart stark mit der EU verzahnt, dass ein harter Brexit nicht nur die Briten schmerzen würde. Trump hat zudem schon ein Handelsabkommen mit GB angeboten, während die EU noch auf seiner Liste der Handelspartner steht, die die USA übervorteilen. Gerade Trump wäre dann jemand, der einen harten Brexit zum Vorteil der USA nutzen würde.
ich glaube sie verwechseln da etwas. die arroganz liegt wohl eher auf seiten von menschen wie bojo, farage und reese-mogg, die auf basis einer ehemaligen weltmacht ansprüche stellen die die eu nicht leisten will und nicht leisten kann.
bzgl. der britischen wirtschaft sollten sie sich auf den neuesten stand bringen.nennen sie mir bitte 10 britische großindustriebetriebe die in britischer hand sind, wird wahrscheinlich sehr schwierig. auch sollten sie sich einmal den £-kurs seit dem referendum anschauen. meinen sie nicht das 15% wertverlust die briten bereits jetzt trifft. die briten werden auch in zukunft, um die versorgung der bevölkerung aufrecht zu erhalten, produkte aus der eu importieren müssen. die werden dann wegen dem £ teuer und zudem mit zoll belegt. da wird bei der britischen bevölkerung richtig freude aufkommen.

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herjemine 11.06.2019, 18:17
52. Micht richtig mitgelesen:

Zitat von marinero7
Wo ist das Problem? Für 44 Mrd. kann GB die Pensionsverpflichtungen für britische EU-Beamte und -Abgeordnete übernehmen und "halbfertige" Brücken zu Ende bauen. Damit lässt sich Johnson nicht beeindrucken
GB müsste eigentlich 100 Milliarden zahlen. Da sie von diesen aber wieder 56 zurückbekämen blieben netto 44 zu zahlen. Das heisst, moment, Taschenrechner, nun also, 100 minus 44 gibt, ah ja: 56 Milliarden.
Also fehlten faktisch, Achtung, wieder Taschenrechner, öhm, 56 minus 44... aaaah: 12 Milliarden.
Nun sind 12 Milliarden für einen Staat wie England keine Unsumme. Addiert man dann aber noch den Sympathie- sowie Vertrauensverlust hinzu, käme das schon recht teuer.
Obendrein sind diese 56 Milliarden ja schon fest verplant, die wären ja nicht zusätzlich da.
Also bitte, so schwer war das ja nun nicht. Beunruhigend ist, das ein grosser Teil der Menschen in England einen Menschen zum Premierminister machen wollen, welcher so eklatante Rechen- und Logikschwächen wie Sie hat. Bin mal gespannt wann nach dem Johnson-Brexit die ersten Flüchtlingsboote mit Briten über den Ärmelkanal Richtung Eiropa kommen.
Aber vielleicht kann man da ja auch ein Abschiebeabkommen mit den dann unabhängigen Schotten schliessen...

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darthschiller 11.06.2019, 18:19
53. Alexander Boris de Pfeffel Johnson

(und ja, das ist sein voller Name) war und ist ein grosse Gefahr für sein Heimatland. Anfangs hat er als Brüssel Berichterstatter für die Daily Telegraph amüsante Lügen über die EU verbreitet und, hier ein Zitat von ihm, "...Steine über den Zaum geworfen und sich über das Geschepper gefreut, wenn diese Steine zuhause im Glashaus einschlagen.." Später hat er sich aus purer Berechnung auf die Seite der Brexit Befürworter gestellt, um Cameroon als Premier zu beerben. Auf eine Lüge mehr oder weniger kam und kommt es ihn dabei nicht an. In dem Trauerspiel der letzten 3 Jahre hat er alles dafür getan, seinen eigenen Vorteil herauszuschlagen. Als Außenminister hat er versagt, aber gleich nach seiner Resignation hat er die Schuld Anderen zugeschoben. Für den Schlüssel zu 10 Downing Street würde er alles tun - sogar sein Land in den Ruin treiben. Ich hoffe inständig, das er nicht Premierminister wird, denn dann ist sein Land verloren.

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rainer60 11.06.2019, 18:20
54. dämlich

Zitat von f-rust
lustig ... die EU hat doch mit ihrem dämlichen Beharren auf dem "back stop" (keine souveräne Außengrenze GB/Eire) das EU-Vertrauen längst verspielt.
erklären sie doch einmal wieso " dämliches beharren auf dem backstopp" das vertrauen der eu verspielt?
entweder wissen sie nicht was der backstopp beinhaltet oder sie wollen es nicht wissen..
also, dann erklären sie mal !!!!

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wühlmaus_reloaded 11.06.2019, 18:21
55. Lustig ? Nein, eher lächerlich.

Zitat von f-rust
lustig ... die EU hat doch mit ihrem dämlichen Beharren auf dem "back stop" (keine souveräne Außengrenze GB/Eire) das EU-Vertrauen längst verspielt.
Das Belfaster Karfreitagsabkommen zur Befriedung des Bürgerkriegs, welches die Öffnung der Grenze festschreibt, haben Irland und die beteiligten Kriegsparteien nochmal mit genau wem geschlossen ? Mit der Ihrer Meinung nach so dämlichen EU ? Und ich dachte immer, das war Großbritannien und solche Knalltüten wie Farrage und Johnson hat bei ihrer schmierigen Brexit-Kampagne nur vergessen, dieses "winzige" Detail zu erwähnen.

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Jota.Nu 11.06.2019, 18:21
56. Boris Trump...

mehr ist dazu nicht zu sagen, nur, dass GB nicht die USA sind und Boris seine Chancen bei weitem überschätzt.

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BurgRitter 11.06.2019, 18:22
57. Wenn die EU,

nicht im Sinne von Herrn Johnson spurt, bringt er seinen großen Bruder und den Schäferhund mit. Zumindest in Teilbereichen, scheint der Herr sich noch auf Kindergarten-Niveau (für schwer erziehbare Kids) zu lümmeln. Was aber nicht gegen einen Wahlerfolg spricht.

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Watschn 11.06.2019, 18:22
58. Diese sehr dogmatische EU muss sich auch bewegen....

Die EU führt sich auf wie hegemonialer Koloss, meint damit Gesamt-Europa (wirts.) ohne Peitsche (eig. Armee) klein halten zu können..;). 'Europa' hat Grossbritannien viel zu verdanken. Wenn GB in dunklen Jahren des 2. WK nicht derart entschlossen dagegengehalten hätte, gäbe es die EU samt ihren 2 alternierenden Parlamenten und ihrer beschäftigenden Bürokratie gar nicht. Man würde in Paris u. Brüssel heute stechendes Deutsch sprechen.

Der Ansatz der neuen brit. Regierung..... - möglichst geordneten Brexit u. Verständigung mit der EU /....aber notfalls wenn nicht anders möglich.., einen harten Brexit u. eine harte Auseinandersetzung aus UK-Sicht mit einer (dann neu....befremdlich eingestufen) EU..... - ist richtig.
Es ist auch von Boris Johnson richtig, den anderen Wind....der blasen könnte - die EU im Voraus spüren zu lassen, damit man weiss wie es dann laufen könnte...

Es sollte doch gott nochmal möglich sein, sich (noch...unter Freunden) über Krimskrams wie....terminierter Backstop oder andere techn. Lösungen an der nordir./ir.-Grenze, terminierte Übergangszollunionslösung, Rahmenabklärung über ein anschliessendes EU-UK-Freihandelsabkommen (GB pickt keine Rosinen, die Dienstleistungsfreiheit fällt für UK ja weg..) und Status anderweitiger Beziehungen (Militärzusammenarbeit, Raumfahrt, zu Irland, zur EFTA/USA) sich zusammenzusetzen u. beidseitig vernünftige Lösungen zu finden.
Ansonst, muss man einfach langsam die Schlüsse ziehen, dass solch eine EU keine Daseinsberechtigung hat..

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Nonvaio01 11.06.2019, 18:22
59. naja

Zitat von bürgerl
Wer einmal lügt den glaubt man nicht ,selbst wen er mal die wahrheit spricht .
etwas pauschal, denn unsere Politiker luegen zwar nicht, versprechen aber den himmel wenn es um wahlen geht, nach den wahlen will sich dann keiner mehr erinnern.

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