Forum: Politik
Austrittsrechnung für Großbritannien: Die vier Probleme mit Johnsons Brexit-Drohung
REUTERS

Boris Johnson droht Schulden bei der EU platzen zu lassen, um einen besseren Brexit-Deal zu erzwingen. In Brüssel riskiert der womöglich künftige britische Premier, den letzten Rest Vertrauen zu verspielen.

Seite 7 von 34
koch-51 11.06.2019, 18:23
60. Boris wird scheitern

Wir sollten uns überhaupt keine Gedanken machen. Das britische Parlament besteht aus 70% Remainern. Die werden es nie zulassen, dass GB die EU verlässt. Nicht nur in Brüssel, zuvor schon in Westminster würde Boris auflaufen, wenn er denn überhaupt Premier wird. Schon 2016 hat die Parlamentsfraktion BJ verhindert und die Remainerin Theresa May zur Premierministerin gemacht.

Beitrag melden
missourians 11.06.2019, 18:23
61.

Bleibt in der Wirtschaft eine Rechnung länger unbezahlt, wird erst weiter geliefert, wenn die alte Rechnung beglichen ist. Dann geht es meistens schnell mit der Begleichung von offenen Rechnungen, wenn alles steht.

Beitrag melden
legeips62 11.06.2019, 18:26
62. Ich trete noch dieses

Jahr aus einen Verein aus. Ich schreibe die Kündigung und beachte die Kündigungsfrist. Zahle noch die ausstehenden Beiträge und fertig. Ob mich der Verein jemals wieder aufnimmt, glaube ich nicht. Und jetzt bei der EU. Ich bin Mitglied in der EU und halte mich nicht an die Regeln und will raus... ?!?! Die "Engländer" wollen nicht, sonst hätte sie andere gewählt, also raus mit den "Rechtslenkern".

Beitrag melden
Joe Amberg 11.06.2019, 18:26
63. Exakt!

Zitat von huebif
Johnson will, dass GB solange nicht zahlt , bis es ein vernünftiges Abkommen gibt. Das hat Theresa May mit der Eu genau so ausgehandelt, allerdings geht die EU fälschlicherweise davon aus, dass der jetzige Vertragsentwurf vernünftig sei. Ist er nicht denn er hat die Möglichkeit einer Trennung von Gb zum Inhalt. .. Damit ist er für jede Regierung in Uk unannehmbar @
...aber eine absolute Minderheitsmeinung in DE...

Beitrag melden
ramuz 11.06.2019, 18:26
64. @43. UK ist Nettozahler, der immer am längeren Hebel sitzt

Zitat von gutmichl
Wieviel UK genau zahlt und wie groß die Schlusssumme sein wird ist zweitrangig. Unter dem Strich will die EU Geld von UK. Dieses Geld ist Cash und nicht eine Target2-Forderung, die man jetzt eigentlich bereits abschreiben müsste. Wenn UK nicht zahlt, hat die EU keine echten Hebel mehr. Boris J. weiß dass und wird es uns vielleicht spüren lassen. Das fehlende Geld wird der größte Nettozahler ausgleichen dürfen, vielleicht per CO2-Steuer ?
Ja mei.. wieder ein Kenner der britischen Finanzströme des Nettozahlens ....

"Wenn UK nicht zahlt, hat die EU keine echten Hebel mehr." Könnten Sie bitte wenigstens ansatzweise Ihren Gedankengang und die Schlüsse der Logik hinter diesem kryptischen Satz erklären? Wenigstens ansatzweise? bitte bitte...

Beitrag melden
kuac 11.06.2019, 18:27
65.

Zitat von f-rust
lustig ... die EU hat doch mit ihrem dämlichen Beharren auf dem "back stop" (keine souveräne Außengrenze GB/Eire) das EU-Vertrauen längst verspielt.
Die Nordiren wollen keine harte Grenze.
Aus dem Karfreitagsabkommen, dem bis heute geltenden Friedensabkommen, lassen sich folgende Prinzipien ableiten: Dass die Menschen in Irland und Nordirland selbst über ihr Schicksal bestimmen können und dass Staatsbürgerschaften egal sind – also die britische, nordirische oder irische, alles sollte möglich sein. Und es wurde zum Prinzip erhoben, dass die Nordiren darüber abstimmen können, das Vereinigte Königreich auch zu verlassen, wenn sie denn möchten. Nun haben die Menschen in England gegen den Willen der Menschen in Nordirland für einen Austritt aus der EU und damit für eine Grenze zu Irland gestimmt.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-01/nordirland-brexit-irische-grenze-ira-backstop

Beitrag melden
moonstruckannalist 11.06.2019, 18:28
66. So langsam offenbart sich den Festlandeuropäern

Dass eben doch nicht alles so rosig für den Rest der EU ablaufen wird, und die Realitäten sich immer weiter annähern.

Die Briten an der EU Wahl teilnehmen zu lassen war ein Fehler, die Haltung beider Parteien wird immer absurder und denkbar unmöglicher und schlussendlich wird viel Porzellan zerbrechen.
Die Frage ist dann wohl nur welcher Laden grösser ist und dabei tippe ich nicht aufs UK.

Beitrag melden
shardan 11.06.2019, 18:28
67. Nur zu

Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht. BJ hat letztlich zwei Optionen: Harter Brexit mit allen Folgen, oder ein weicher Brexit mit der Folge, dass er in GB massiv an Glaubwürdigkeit verliert. Ich hoffe, dass BJ den Laden mit einem harten Brexit krachend an die Wand fährt. Die Folgen für die EU sind überschaubar, selbst die 44 Mrd. EUR sind nur halb so wild, denn dafür fallen eine ganze Reihe vertraglich vereinbarter (Weiter-) Zahlungen ebenfalls weg. Hoffentlich fallen darunter auch die Zahlungen und Pensionen an Niggel Farage und seine Mafia im EU-Parlament. Das einzige, was wirklich zu befürchten ist: "Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind nicht erpressbar" - na hoffen wir das mal ganz stark. Ich höre zwar der Worte Klang, allein mir fehlt der Glaube. Ich befürchte, dass das auch im Jahr 2371 noch verschoben wird.

Beitrag melden
Glaubsnicht 11.06.2019, 18:29
68. Mit Populisten verhandeln, ist wie...

... Schachspielen mit einer Taube: Sie kennt die Regeln nicht, schmeisst alle Figuren um und k..kt aufs Spielbrett. Am Ende stolziert sie rein und behauptet, sie hätte gewonnen.

Beitrag melden
ramuz 11.06.2019, 18:31
69. Das einzig Vernünftige an Ihrem Beitrag...

Zitat von Watschn
Es sollte doch gott nochmal möglich sein, sich (noch...unter Freunden) über Krimskrams wie....terminierter Backstop oder andere techn. Lösungen an der nordir./ir.-Grenze, terminierte Übergangszollunionslösung, Rahmenabklärung über ein anschliessendes EU-UK-Freihandelsabkommen (GB pickt keine Rosinen, die Dienstleistungsfreiheit fällt für UK ja weg..) und Status anderweitiger Beziehungen (Militärzusammenarbeit, Raumfahrt, zu Irland, zur EFTA/USA) sich zusammenzusetzen u. beidseitig vernünftige Lösungen zu finden.
..ist das zitierte im vorletzten Absatz. Der Rest ist, wie so oft bei Ihnen, Quatsch.
Und: Warum sagen sie das wenige Sinnvolle nicht denen, die sich dem strikt Verweigern: den Briten??? Why? Why?? Why???

Beitrag melden
Seite 7 von 34
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!