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Austrittsrechnung für Großbritannien: Die vier Probleme mit Johnsons Brexit-Drohung
REUTERS

Boris Johnson droht Schulden bei der EU platzen zu lassen, um einen besseren Brexit-Deal zu erzwingen. In Brüssel riskiert der womöglich künftige britische Premier, den letzten Rest Vertrauen zu verspielen.

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cautious_analyst 11.06.2019, 18:38
80. Nettobeitrag GBP 170 Mill./Woche, nicht 250 Mill.

Nach Abzug des Thatcherrabatts ist der britische Bruttobeitrag 13 Milliarden GBP im Jahr, oder ca. 250 Mill./Woche. Nach Abzug der Rückflüsse ist der Nettobeitrag noch 8.9 Mrd., oder 170 Mill./Woche. Das ist weniger als die Hälfte dessen, was GB wöchentlich schon in den vergangenen drei Jahren an Wirtschaftsleistung verloren at ( https://voxeu.org/article/300-million-week-output-cost-brexit-vote ). Und diese Summe wird natürlich noch gewaltig steigen.

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gammoncrack 11.06.2019, 18:38
81. Ich sehe das eigentlich locker mit der Nichtzahlung.

Sobald das Thema wird, wird es eine EU-Importsteuer geben, aus der die geschuldeten Milliarden gezahlt werden.

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123rumpel123 11.06.2019, 18:38
82. xxxx

Zitat von ramuz
Ja mei.. wieder ein Kenner der britischen Finanzströme des Nettozahlens .... "Wenn UK nicht zahlt, hat die EU keine echten Hebel mehr." Könnten Sie bitte wenigstens ansatzweise Ihren Gedankengang und die Schlüsse der Logik hinter diesem kryptischen Satz erklären? Wenigstens ansatzweise? bitte bitte...
Ganz einfach, weil in den EU-Verträgen nichts dementsprechend geregelt ist.

Vertragsschwierigkeiten werden vor dem EuGH entschieden.
Das kann aber dauern. Bis dahin will Johnson & Co raus sein.

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pietschko 11.06.2019, 18:39
83.

Zitat von iasi
Das zeigt sich doch schon an diesen Brücken-nur-halb-gebaut und Bauern-ohne-Hilfen Beispielen: GB ist Nettozahler. Wenn London also kein Geld mehr an Brüssel überweist, dann bleibt sogar noch Geld übrig, auch wenn GB die ausbleibenden Zahlungen der EU für Brücken und Bauern dann selbst leistet. Deutschland exportiert mehr nach GB, als dass wir von dort importieren. Wer wird also die größeren Einbußen haben? Zudem ist die britische Wirtschaft derart stark mit der EU verzahnt, dass ein harter Brexit nicht nur die Briten schmerzen würde. Trump hat zudem schon ein Handelsabkommen mit GB angeboten, während die EU noch auf seiner Liste der Handelspartner steht, die die USA übervorteilen. Gerade Trump wäre dann jemand, der einen harten Brexit zum Vorteil der USA nutzen würde.
natürlich die böse eu.
ich hoffe boris wird gewählt, und dann sprechen wir uns wieder.
eben weil uk alles importieren muss, wird es für die briten verdammt teuer. die lebensmittelpreise sind jetzt schon gestiegen und bei entsprechendem unfug durch bj, wird das pfund an wert verlieren und alles wird noch teurer. auch die wirtschaft zieht sich bereits aus uk zurück. und die bankenmetropole london wird extrem leiden.
wollen wir mal ihre alten beiträge zum thema brexit diskutieren, und wie viel von ihren behuptungen eingetreten ist?

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enni3 11.06.2019, 18:40
84. Überlegen Sie mal

Zitat von Joe Amberg
...aber eine absolute Minderheitsmeinung in DE...
Wenn Sie mit einer Minderheitsmeinung dastehen, und es nicht gerade darum geht, ob grün oder rot die bessere Farbe für die Fassade wäre... Wenn 90% der Leute Ihnen sagen, dass ihre Schlussfolgerung falsch ist, dann sollten Sie immer erst Mal überlegen, wo Ihre Denkfehler liegen.

Und 90% der Foristen hier erklären Ihnen und den restlichen "Die EU ist an allem schuld" Apologeten, wo ihre Denkfehler sind. Die sind mit klaren volkswirtschaftlichen Gründen und Grundlagen unseres globalen Wirtschaftssystems unterfüttert, die sich nun mal nicht so einfach außer Kraft setzen lassen.

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raju61 11.06.2019, 18:40
85. Nun ja, ...

Zitat von iasi
...„Trump hat zudem schon ein Handelsabkommen mit GB angeboten”...
... was haben Sie denn erwartet...:-)
Natürlich wird DT dem BJ ein Handelsabkommen anbieten...:
„Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.“

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pietschko 11.06.2019, 18:43
86.

Zitat von f-rust
lustig ... die EU hat doch mit ihrem dämlichen Beharren auf dem "back stop" (keine souveräne Außengrenze GB/Eire) das EU-Vertrauen längst verspielt.
die eu hat vll in ihrer welt das vertrauen verspielt. alle anderen sehen es anders. die eu hat genau das gemacht, was sie die ganze zeit bereits benannt hat. mehr verlässlichkeit geht nicht.
dämliches beharren? fragen sie mal die nirl und irl, ob die das genau so dämlich sehen. es gibt ein karfreitag-abkommen, nur dumm, dass kein brexiteer es verstanden hat, dass dies nur dank der eu überhaupt funktionieren kann.

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bammy 11.06.2019, 18:43
87.

Kommt mir vor, wie Donald Trump light.

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baerenfreund-tim 11.06.2019, 18:44
88.

BJ nimmt doch keiner ernst und schon länger nimmt keiner mehr England ernst.
sick man of europe träumt von einstiger Weltmacht (die auf übelste Ausbeutung basierte und nicht auf fleiss oder Rechtschaffenheit) und übersieht jegliche Realitäten.
der klägliche Rest des sogenannten Empire wird bald auseinanderfallen und die Kolonien die noch an GB hängen werden sich loslösen.
am Ende werden die Insulaner merken dass sie nichts anderes als eine kleine Insel sind.

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123rumpel123 11.06.2019, 18:44
89. xxx

Zitat von kuac
Johnson hat sowohl gelogen als auch Sachen versprochen, die er auf gar keinem fall liefern kann. Was wird er denn machen, falls er PM wird? Er verlangt einen harten Brexit, aber das Parlament hat bereits einen solchen Brexit kategorisch abgelehnt. Und nun? Boris gegen das ganze Parlament?
Das Gericht sah das hinsichtlich der angeblichen Lügen von Boris J. aber definitiv nicht so.

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