Forum: Politik
Auswertung der Sitzungsprotokolle: Bundestagsabgeordnete fehlen am liebsten Freitags
DPA

Je näher das Wochenende rückt, desto mehr Bundestagsabgeordnete melden sich ab. Das ergab eine Auswertung der "Bild am Sonntag". Ein Politiker blieb sogar mehr als jeder dritten Plenarsitzung fern.

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jazz.ambient 16.06.2019, 17:36
70. Übliches Politiker-Bashing

Nachdem ich hier mal so einige Statements überflogen habe, kann ich nur feststellen: Es ist das übliche Blabla derer, die sich gerne mal zu Wort melden, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben.
Wenn ein Abgeordneter am Wochenende zum 50. Jubiläum des Kleintierzüchtervereins eingeladen ist oder am Samstag eine Sitzung eines Facharbeitskreises stattfindet, dem er aus seiner fachlichen Arbeit im Bundestag berichten soll, wenn er am Freitag auf einer Tagung eines Verbandes sprechen soll, etc., etc., dann ist das nach Auffassung all' der Neidhammel hier ja offensichtlich reines Freizeitvergnügen.
Und was den Verdienst betrifft: Warum werden hier nicht die Bezüge des Sparkassen- oder eines Stadtwerkedirektors diskutiert, die um ein vielfaches höher liegen? Jeder Hauptabteilungsleiter eines Automobilkonzerns verdient mehr (und arbeitet weniger!) als ein Bundestagsabgeordneter.

Warum nicht einfach die Diäten verdreifachen (und keine anderen Nebenverdienste zulassen), dann ist der Abgeordnetenjob auch für diejenigen eine Alternative, die Karriere in der Industrie machen. Für die (und das sind Zehntausende!) wäre das derzeit ein sozialer Abstieg.
Fazit: Weniger Neid, sich mehr informieren und weniger Posten!

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ingenieur-aus-überzeugung 16.06.2019, 17:59
71. Was soll das?

Politiker arbeiten nicht. Sie machen Politik, und das 7Tage 24Stunden. Wie Sie das machen, muss man Ihnen überlassen.
Dafür bekommen Sie ein absurd niedrige Entschädigung. Das ist erst gemeint. Wenn wir hier Sparen, bekommen wir ungeeignete Personen ins Parlament. Meiner Meinung nach sollten die das 10-fache bekommen.
Ich würde das für die 10k nie machen. Viel zu wenig. So ein Beitrag sorgt nur für Neid und das die AFD mehr Zulauf bekommt.

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oberallgaeuer 16.06.2019, 19:04
72. Geringverdiener?

@jazz.ambient
Nun, Geringverdiener sind die Abgeordneten sicher nicht. Neben der Abegeordnetenentschädigung von EUR 9.541 erhält der Abgeordneten noch eine steuerfreie Aufwandsentschädigung von EUR 4.318 sowie rund EUR 12.000 extra für Büromaterial, etc. Meines Wissens sind auch Bahnfahrkarten kostenfrei. Also, um leben zu können braucht der Abgeordnete keinen Nebenjob. Ich frage mich sowieso wie ein CDU Abgeordneter, der im Landwirtschaftsausschuss sitzt, 15 Nebenjobs haben kann, die alle mit der Landwirtschaft zu tun haben. Da hat er noch Zeit für seine Abgeordnetentätigkeit? .Abgesehen davon taucht da doch eigentlich die Frage des Interessenkonflikts auf.

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gerhard38 16.06.2019, 19:06
73. Wozu das grosse Lamento?

Es ist doch bekannt, dass sich die Mehrzahl der Abgeordneten wie die "Schweine am Trog" benehmen. Erst wird das Blaue vom Himmel versprochen und nach erfolgreicher Wahl wird abgesahnt.

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hansriedl 17.06.2019, 01:10
74. Gleitende Arbeitszeit.

Wem wundert es das der Ansturm auf einen Sessel im Parlament so
groß ist.
Ein variables Arbeitszeitmodell. Erscheinen im Plenarsaal nach Lust und Laune. An Wochenenden gleitet man zum verlängerten Wochenende.
Eine Stempeluhr, ein u. aus stempeln, fehlende Stunden fehlen auch
im Lohnsackerl.
In Brüssel soll es noch schlimmer sein. Nur das abholen vom Tagegeld klappt noch gut.

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schmetterling76 17.06.2019, 05:44
75. Gebrachte Leistung sollte bezahlt werden

Gerade von der Politik wurde unsere "Leistungsgesellschaft" geprägt ala "Nur wer Leistung bringt..." . Die Einstellung sollten sich aber auch Politiker stellen und das machen sie nicht. Viele Politiker scheinen aber keinerlei Leistungen zu erbringen und die Befürchtung, dass man bei Kürzungen der Gehälter "ungeeignetes Personal" bekäme sollte man auch die Frage stellen : "Für WEN ungeeignet". Außerdem machen die Politiker aufgrund von Fehlzeiten etc pp nicht gerade den Eindruck "Interesse am Beruf" zu haben. Deswegen finde ich sollte hier eine Änderung vorgenommen werden - denn wie überall im Berufsleben sogar bei Managern und Co müssen Fehlzeiten begründet werden.
Wer in der gesamten Wirtschaft stellt Arbeiter ( und auch Politiker sind Arbeitnehmer ) ein, die unbegründet über längeren Zeitraum fehlen dürfen ohne Erklärung? Hier gehört sich wie üblich: "Sind Fehlzeiten auffällig häufig vorhanden, hat der Arbeitgeber das Recht ab dem 1. Krankheitstag ein ärztliches Attest vorlegen zu lassen!" und diese Recht des Arbeitgebers hat auch seinen Grund! Das sollte man auch in der Politik so machen - nicht das sich dort dann ungeeignete Leute einnisten! Und diesen Eindruck hat man, sieht man die Leistungsergebnisse an. Würde man einen Manager für die Firma "Bundestagsabgeordnete" einstellen - da die Politiker ja gerne mit der "freien Wirtschaft" liebäugeln, würde er als erste sich Kosten - Leistung bzw. Nutzen ansehen und schnell einen Rotstift ansetzen! Denn was machen die Politiker oder welche Leistungen erbringen sie? Und sieht man sich die letzten Jahre an, kommt einem schön etwas ernüchternes Ergebnis und die Aufgabe der Politiker ist Leistungen für das Volk zu erbringen und nicht für sich selber oder gewisse "Beziehungskontakte". Jeder Bürgermeister auf dem Land scheint mehr Leistungen für seine Bürger zu erbringen als manch einer im Bundestag. Das scheint ständig "Personal-debattte" zu sein über irgendwelche Posten... nur kurz vor den Wahlen "muss" man ein Ergebnis von Leistung präsentieren, was auch sehr klein sein kann. Aber man hätte was bewirkt. Dann geht es wieder um "Personal-Debatten" . Und die Angst vor "ungeeigneten Personal" ist unbegründet, da sind doch schon einige dabei. Zum Beispiel beim ESM wurden welche befragt und auf mich wirkte es damals so, dass viele Bürger die Hauptberuflich etwas anderes machen sich besser auskannten als diese Abgeordneten!
Deswegen fand ich Renzo´s Video nicht schlecht, weil hier direkt mal die Politiker klar mit ihren Leistungen konfrontiert worden sind! Natürlich passt ihnen das nicht, welcher Arbeitnehmer läßt sich vom Chef aufzeigen : "Hier das hast Du die ganze Zeit gemacht und das hättest Du bringen können"? Nur im Gegensatz zu den Politikern können wir das unseren Chefs gesetzlich nicht verbieten. Wäre aber nicht schlecht, dann würden Arbeitszeugnisse entfallen... und die sind so wichtig. Wie wäre es mit Arbeitszeugnisse über die Amtszeit von Politikern? Wäre eine Möglichkeit um ungeeignetes Personal zu verhindern. ( Inhalt : erbrachte Leistungen, Fehlzeiten etc pp)

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schmetterling76 17.06.2019, 06:11
76. Gehalt sollte der Leistung entsprechen auch in der Politik !

Die Reaktion von AKK bezogen auf Renzo´s Video sagt auch sehr vieles aus. Hier listet ein Bürger von Deutschland auf, welche Leistungen Politiker in den letzten Jahren erbracht haben - in einem gewissen Zeitraum. Und er versucht die Leistungen der Politiker bezogen auf ihre Arbeit bzw. Arbeitsauftrag zu bewerten! Und wie war die Reaktion der Politik? AKK ist Sprecherin für eine große Partei. Sie gibt das Ansinnen dieser Partei, ihre Einstellung etc pp bekannt. Und die Eintellung dieser großen Partei war mitgeteilt von ihrer Fürsprecherin ungefähr so: " So was darf nicht sein! Wenn vor den Wahlen sämtliche Zeitungen auflisten und gegenüberstellen, was wir an Leistungen erbracht haben oder nicht..." und die Reaktionen aus ihrer Partei oder anderen Poltiikern war so ungefähr:" naja im überschang der gefühle...." oder " Das meinte sie doch nicht ...." alle mit einem scheinbar nicht genannten . "...aber Recht hat sie".
Wo kämen wir hin, wenn wir unseren Arbeitgeber sagen: "Arbeitszeugnis? Wo kämen wir hin, wenn vor der Einstellung dieses von mir verlangt wird! Also das muss unterbunden werden. Vor der Einstellung kein Arbeitszeugnis, das meine Leistungen sowie Arbeitsweise auflistet" - denn Wahlen sind eine Art der "Arbeitseinstellung" von Politikern vom Volke! Wie Politiker das sehen, bekamen wir mit.

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