Forum: Politik
Auto-Zoff bei den Grünen: Hofreiter widerspricht Kretschmann
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Die Grünen fordern ein Verbot von Benzin- und Dieselautos ab 2030. "Schwachsinn", empörte sich Realo Winfried Kretschmann. Der Partei-Linke Anton Hofreiter hält dagegen.

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daheim 24.06.2017, 12:41
20.

Zitat von womo88
Ebenso frage ich, wo der all der Strom herkommen soll um die Welt elektromobil zu machen.
Das ist doch ein doofes Argument. Gleiches haben die Kutscher vor 130 Jahren auch über das Benzin gesagt, als die allerersten Autos auf die Straßen kamen. Wo soll denn das ganze Bezin herkommen? So viel Apotheken gibt es doch gar nicht, und so viel Ethanol haben die auch nicht auf Lager, zu dem haben die am Wochenden und Nachts geschlossen. Völlig unmöglich, dieses Benzin flächendeckend für all diese Autos die da kommen sollen zur Verfügung zu stellen. Mach dIr keine Sorgen mein Kutscherkollege, an Pferdekutschen kommt keiner vorbei.

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rene.macon 24.06.2017, 12:42
21. Die Grünen wollen mit "Verboten Planungssicherheit" schaffen !

Sorry Leute, woher wollt ihr wissen welche Richtung die Technologien der Zukunft einschlagen? Es gibt heute schon klimaneutrale Alternativen zum tonnenschweren PKW-Akku. Solarsprit nimmt CO2 und Wasserstoff aus der Luft und lässt sich in jedem Verbrennungsmotor fahren. Solarsprit könnte wie der Kunstdünger der Haber-Bosch-Verfahrens damals Anfang des 20sten Jahrhunderts die "Düngerkrise" gelöst hat, unser CO2 Problem lösen. Dann wäre die deutsche Automobilindustrie bestens aufgestellt - und Tesla würde sich als gigantische Spekulationsblase entpuppen !

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macinfo 24.06.2017, 12:42
22. Blick in die Wartezimmer der Lungenarztpraxen

Der gute Herr Kretschamen sollte mal einen Blick in die Wartezimmer der Lungenarztpraxen (vor allem auch im Zentrum des 'Ländle') wagen, vielleicht würde ihm ja auffallen das es da ein Problem gibt. Umweltpolitik war doch mal 'Markenkern' der Grünen, wenn mich nicht alles täuscht?

Aber Kretschamen hat wohl nur ein dünnes grünes Jäckchen umgeworfen, sonst könnte man in auch gut und gerne in CDU- oder FDP-Kreisen vermuten.

Und ja, die Elektromobilität wird nicht alle Probleme lösen, aber stellt einen essenziell wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar. Das kann eigentlich gar nicht schnell genug geschehen, wenn man bedenkt wieviele Menschen allein an Atemwegserkrankungen und Herz-/Kreislaufproblemen – mindestens mitverursacht durch Luftschadstoffe aller möglichen Partikelgrößen – leiden.

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freddylloikj 24.06.2017, 12:43
23. Private Ladestationen

Herr Hofreiter sollte dann auch darauf drängen, dass E-Autofahrer auch billigeren Strom bekommen. Kohlepfennig weg, Sondertarife wäre ein geeigneter Weg den Weg zu E- Mobilität attraktiv zu gestalten.

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larsmach 24.06.2017, 12:44
24. Hauptkritikpunkt sind Verbote anstelle von Motivation

Menschen vollbringen Glanzleistungen - wenn die Motivation dafür vorhanden ist.
Unter Zwang funktioniert der Trick nicht ganz so gut.

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123Valentino 24.06.2017, 12:45
25. Es werden....,

andere Verkehrssysteme nötig werden. Für mich bedeutet das auch, der Abschied vom Individualverkehr wird kommen. Das Problem , Länder wie Indien , China und Indonesien , fangen gerade damit an , Autos zu kaufen . Dann können wir unsere Kaleschen stehen lassen, es wird keinen Einfluss haben. Unser Einfluss was wie wann auf dieser Welt passiert schwindet zu nehmend.

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heinrich-wilhelm 24.06.2017, 12:46
26. Wind und Sonne ist gut

Beide sind geeignet E-Mobile zum Fahren zu bringen,aber Kretschmann hat Recht mit seinen Bedenken,zumal diese durch fehlende geeignete Technik zum Aufladen und Speichern der Energie gestützt werden.Und dieseProblematik kann nicht durch politische Wunschtermine( 2030) gelöst werden. Hinzu kommt das riesige Problem der Umstrukturierung unseres Arbeitsmarktes,der in erheblichem Masse von der Technik um die Verbrennungsmotoren abhängig ist. Politischer Druck auf die Autoindustrie zur Entwicklung alternativer Antriebe ist sicher notwendig aber bitte frei von Aktionismus und Ideologie.

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Lobinj 24.06.2017, 12:47
27.

Was wir brauchen ist die gesetzliche Pflicht: jeder Parkplatz eine Steckdose. Warum: Autos stehen die meiste Zeit herum, dafür braucht es auch keine Schnelllader. Die sündhaft teuren Schnelllader braucht es dann hauptsächlich für die Langstrecke. Da Strom so gut wie überall verfügbar ist, sollte das auch nicht so schwierig zu realisieren sein. Damit brauchen wir nicht bis 2030.
Und den Ewig-Gestrigen hier im Forum sei gesagt: Wenn nur schon die Kurzstreckenfahrzeuge elektrisch wären, wäre für das Klima und die Gesundheit viel gewonnen. Tesla zeigt ausserdem jeden Tag dass es auch auf der Langstrecke funktioniert - trotz der Anti-Tesla Verordnung die die Regierung zum Schutze der Dieselindustrie erlassen hat. (Ladesäulenverordnung).
Die Chinesen werden es demonstrieren dass es geht. In Deutschland gibt es dann leider nur noch Arbeitslose. Das sieht man jetzt schon daran, dass die Zellenfertigung überall, nur nicht in Deutschland stattfindet. Hierzulande kann man nur umweltpolitische Fortschritte verhindern.

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l.f.red 24.06.2017, 12:48
28. Schwachsinnsdisskussion

Schwachsinnig finde ich vor allem, dass solche Gespräche mitgeschnitten und veröffentlicht werden. Das ist schon etwas fragwürdig, denn ein Parteitag ist ja auch ein Meinungsaustausch, und keine Abnick Veranstaltung.
Und dazu: In 13 Jahren (2030!) gibt es ja ohnehin neue Entwicklungen, wer weiß wie die genau aussehen. In 13 Jahren ist herr K. uralt. Ja ja, die Menschen haben wahnsinnige Angst vor Veränderung. Deshalb ist es ja so miefig konservativ bei uns. Mag sein, dass in 13 Jahren nur noch selbstfahrende LKWs und PKWs da sind, dass Diesel Autos in den Städten nicht mehr fahren dürfen, in 13 Jahren kann sich so viel verändern und die Grünen werden auch in 13 Jahren keinen Bundeskanzler stellen können, aber eine Zielrichtung vorzgeben, das halte ich für Super.
Dass der alte Herr Kretschmann Angst hat, dass ihm die Wahlkampf Finanziiers Daimler Porsche Bosch davonlaufen könnten, na ja, für einen grünen Landespolitiker finde ich das schon schwachsinnig genug. . Überhaupt dieses emotional Kritisieren (macht euren Wahlkampf alleine) wow, dazu gehört schon was. Die Grünen sind doch eine grüne Partei, oder?
Ohne die Grünen und die Sozies hätten wir nicht mal die hälfte von produzierenden regenerativen Energiequellen, wie Wind und Sonne, weil damals die Konservativen gemeckert haben, Wind gebe es eh zuwenig und Sonne auch um damit Strom zu produzieren. Überall würden Plastikflaschen rumliegen, weil es eben keine Pfandsammler gäbe.
Aber die Ängste schüren: "Deutsche die Grünen wollen euch eure brüllenden Sechszylinder wegnehmen", die werden immer noch fleissig geschürt. Als ob Auto fahren wichtiger wäre als die Luft zum Atmen. Als ob wit keine verdreckte Luft auf der Welt hätten. Als ob wir kein Feinstaubproblem hätten.

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j.ogniewski 24.06.2017, 12:48
29. Wenn wir bis 2050 klimatneutralen Verkehr haben wollen...

Dürfen wir ab 2020 auch keine Flugzeuge mit Verbrennungsmotor mehr (ver)kaufen. Flugverkehr ist inzwischen ein grösseres Umweltproblem als alle PKWs in Deutschland, und der Abstand wird grösser. Und es gibt keinen rationalen Grund warum wir für einen Transportsektor Ausnahmen machen sollten. Warum sehe ich dann diese Forderung bei den Grünen nicht? Weil sie sich da nicht rantrauen. Dann doch lieber weiterhin populistische Publik machen und Autos als Sündenböcke missbrauchen.

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