Forum: Politik
Autogipfel in Berlin: Der Diesel ist sicher
DPA

Keiner will den Diesel fallenlassen: Das ist das Signal des Autogipfels. Im Wahlkampf gibt sich die Politik vorerst mit einer Minimallösung gegen giftige Abgase zufrieden - doch die Ungewissheit bleibt.

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gerd.lt 02.08.2017, 19:51
1. Große Frage

Die Politik kniet vor den Autobauern und deren Lobby. Ob die Politik den Autobauern sowie der deutschen Industrie insgesamt, damit einen Gefallen getan hat, bleibt die große Frage. Das "Made in Germany" ist beschädigt, durch die Hilflosigkeit der Poltik, die die kommende Bundestagswahl mehr im Blick hatte als die Zukunft.

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allessuper 02.08.2017, 19:56
2. Vor der Wahl ist nach dem Tank. Ach du schöne Sommerzeit.

Neben aller Zerknirschtheit - Hendricks kritisierte die Autoindustrie für "zu wenig Einsicht und Demut" - mussten am Ende alle Beteiligten irgendwie geschlossen auftreten. Vorsorglich steht im Abschlusspapier, die Beschlüsse seien nur "ein erster wichtiger Schritt", dem weitere Schritte folgen müssen.
Geschlossenes Auftreten kennen die ja gut.

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latelounge123 02.08.2017, 19:57
3. Danke, Auto-Industrie

Wenn ich im nächsten Management-Kurs mal wieder gefragt werde wie man richtig Scheisse baut, ist die Geschichte hier ja geradezu ein Paradebeispiel.
Aber dabei bleibts nicht - neben den Mitarbeitern in der Branche versauen diese kreativen Autobauer weltweit den gesamten Ruf deutscher Ingenieurskunst.
Vielen Dank nochmals.

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dirk1962 02.08.2017, 19:58
4. Fahrverbote mehr wie wahrscheinlich

Hat Mal jemand auf den Kalender gesehen? Das Fahrverbot droht ab dem 01.01.2018. Selbst wenn, was fraglich ist das Update etwas bringt dann sicher nicht mehr in diesem Jahr. Die Software muß erst entwickelt, dann erprobt, dann genehmigt und dann installiert werden. Und das alles in 5 Monaten? Wer daran glaubt ist dumm und naiv. Wenn das erste Fahrverbot Realität ist, dann hat sich alles Erledigt. Dann kollabiert der Diesel Markt und die Autos sind Alteisen.

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womo88 02.08.2017, 20:00
5. Wirtschaft gegen Gesundheit

Wer gewinnt? Die Wirtschaft! Wir werden sowieso alle viel zu alt. Das war früher besser. Da ist man ordnungsgemäß zwischen 65 und 67 gestorben und hat die Rentenkasse nicht weiter belastet. Bissi mehr NOx ... vielleicht schaffen wir das ja wieder. Hauptsache, die Wirtschaft brummt!
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (Weissagung der Cree)

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mghi 02.08.2017, 20:02
6. Diesel-bashing ist idiotisch

Das Problem ist nicht der Dieselmotor und seine Technologie, denn dies brauchen wir um CO2-Reduzierung und weniger Mineralölverbrauch hinzubekommen, sondern der millionenfache ungehemmte Betrug, der nicht geahndet wird. Ich denke eine Strafe für nachgewiesenen Betrug je Auto von 2000-5000 Euro ist angemessen. Dies ergibt eine Summe von 10-25 Mrd Euro bei 5 Millionen Fahrzeugen. Nur solche Strafen wirken und helfen zukünftigen Betrug an anderer Stelle zu vermeiden. Auf Antrag der Betroffenen kann daraus der Einbau der neuen Filtertechnologie finanziert werden. Das müssen ja nicht unbedingt die Hersteller selber machen.

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ulrich_loose 02.08.2017, 20:02
7. Sinnvoll wäre es

diese lächerlich kleinen Grenzwerte die keinerlei Überprüfung ihrer Sinnhaftigkeit standhalten, zu überdenken... Offenbar hat ja nur die Bundesrepublik ein Problem - alle anderen europäischen Großstädte scheinen ja entweder sauberer zu sein, oder die stellen die Messstationen in Nebenstraßen. Hier treffen irgendwie zwei Welten aufeinander. Einmal europaweit inkompetente Politiker die Grenzwerte ohne Ahnung festklopfen - nach dem Motto je weniger desto besser - und zum anderen die selbe Art von Politiker die sich einmal masochistisch an diese Grenzwerte halten und eben die Pragmatiker in anderen Staaten die um die Unsinnigkeit wissen und eben "drauf pfeifen" und sich mit meinetwegen 70 Microgramm zufrieden geben.

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hurling.frootmig 02.08.2017, 20:05
8. Dann aber bitte auf 3 Liter Hubraum/ 2500-3000 Kilogramm schweren

Boliden ordentlich Steuern rauf. Dicke Autos, dicke Steuern.
Man denke an das arme Mädchen (Bild) mit ihrem 150.000 Porsche ...
Steuern auf einen Hubraum/Leergewicht Index, büdde schön.
Aber schönes Konjunkturprogramm für die AutomobilKonzerne, wie einst bei den Banken. Und die heiligen Gewinne, die es ja reichlich gibt, bleiben unantastbar. Und wen interessiert schon Fortschritt, ist es doch ein fort schreiten (fortschritt) der Gewinne.

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sissibu 02.08.2017, 20:05
9. Was man nicht alles macht, um eine Wahl zu gewinnen!

Sogar sich selbst verschachern!

Kann man ohne Rückgrat aufrecht stehen??

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