Forum: Politik
Autoindustrie: Kranker Kapitalismus
DPA

Die deutsche Autoindustrie kann machen, was sie will. Es ist wie bei den Banken: Ist man erst mal "Too big to fail", dann sind die Gesetze egal, und die Politik hat ganz viel Verständnis - sogar die Grünen.

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Peer Pfeffer 31.07.2017, 18:37
120. Niemals hatte ich für Möglichkeit gehalten...

Als der Abgasbetrug aufflig, hatte ich niemals für möglich gehalten, dass auch von Staats- und Regierungsseite nicht geahndet, verharmlost, vertuscht wird und Dinge nachträglich für Rechtens erklärt wurden und werden. Ich dachte immer, zumindest Leben wie in einem Rechtsstaat. Aber was hier gezeigt wurde und wird, ist, ganz ehrlich, Bananenrepublik. Da haben wir jeglichen moralischen Anspruch verspielt (und die Gesundheit der Bürger für unwichtig gegenüber "wichtigeren" Intetessen). Bitter.

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angelobonn 31.07.2017, 18:37
121. Aufsteigen eben

Die Weltsicht eines Linksradikalen. Fakten schaden, Hauptsache Polemik gegen den Kapitalismus, der in Deutschland eine sehr soziale Marktwirtschaft ist.

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netiothi 31.07.2017, 18:38
122. Und es wird sich doch nichts ändern

Super Artikel der mir aus der Seele spricht.
Und es wird sich nichts ändern.
Autoprobleme
Deutsche Börse CEO wegen Insiderhandel gefährdet
Banken...
Es kann noch mehr passieren, wir werden nichts ändern.
Die Demokratie und der Kapitalismus ist kaputt. Sie dienen nicht der Mehrheit sondern den wenigen Eliten. Und wir finden das auch noch geil.
Wachstum Wachstum Wachstum
Oh, Arbeitsplätze sind gefährdet, ja dann ....
Wir zerstören den Planeten.
Wir beuten Arme aus.
Wir gehen wieder in Richtung 19. Jahrhundert. Und freuen uns darüber...
Die Dummheit der Menschen ist undendlich

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baddy1 31.07.2017, 18:40
123.

Zitat von kleinbürger
dann ist es ja bald geschafft. deutschland wird es endlich, endlich schlechter gehen, die deutschen werden endlich, endlich nicht mehr überwiegend zufrieden sein sondern sich tatsächlich endlich, endlich mehr sorgen um arbeitslosigkeit und armut machen müssen. dann haben es die linken endlich, endlich geschafft das man ihren armseeligen ewig-gestrigen haufen vielleicht mal wählen würden - aber dazu muss erstmal deutschland wirtschaftliches standbein nummer 1, die autoindustrie zerstört werden. aber, noch ist es nicht so weit.
Solche 'logischen' Figuren - entweder betrügerischer Kapitalismus oder Die Linken sind doch lächerlich.
Ich hoffe, es gibt auch Kapitalismus, der nicht betrügerisch ist...

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herm16 31.07.2017, 18:40
124. ach

der Wahlkampf ist eröffnet. Ich find den Artikel zum Teil treffend, aber gehört Augstein nicht zu den Besserverdienenden? Passt irgendwie nicht zusammen

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andrehe 31.07.2017, 18:41
125. kreative Rechtsauslegung, um die Klientel zu schützen

Zitat von alste
Das bundesverfassungsgericht: "Zur Gleichheitswidrigkeit führt nicht ohne weiteres die empirische Ineffizienz von Rechtsnormen, wohl aber das normative Defizit des widersprüchlich auf Ineffektivität angelegten Rechts" Heißt im Abgas-Kontext: Ein Gesetz das Grenzwerte erläßt ohne effektive Kontrollen zwingend vorzuschreiben ist verfassungswidrig da gleichheitswidrig. Die Politik hat unwirksame Gesetze erlassen, die Hersteller haben dagegen verstoßen. Fazit: Die Politik hat nachzubessern und den Herstellen und Autobesitzern ausreichend Zeit zum Nachbessern einzuräumen.
Die Hersteller haben billigend in Kauf genommen, dass zehntausende Menschen sterben. Das ist so, als ob jemand mit einem Maschinengewehr so lange auf die Bevölkerung schießt, bis die o.g. Zahl von Opfern erreicht ist. Das GG schützt wohl kaum solch schreckliche Taten. Die verantwortlichen Politiker in den Ministerien sollten aber genauso bestraft werden, da sie mit den Automobil-Managern eine kriminelle Vereinigung gebildet haben. Das ist zu vergleichen mit der Mafia. Wenn die Vorstände und verantwortlichen Politiker für das Ignorieren von Warnhinweisen im Gefängnis sitzen, dann lassen wir unsere Industrie weitermachen. Ich glaube, die Unternehmen würden in Zukunft ihrer Verantwortung gerecht werden. In einem Rechtsstaat ließen sich solche Probleme nachhaltig lösen. Bislang ist allerdings bei uns noch nicht viel passiert.

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kluch 31.07.2017, 18:41
126. Und selbst?

Ohne Frage haben die Autokonzerne Mist gebaut. Die Regeln wurden überdeht. Aber dem Verbraucher war und ist es egal. Abgesehen von den Pöbel-Kommentaren fahren alle hier glücklich weiter Diesel-SUVs zum Kinderyoga in der Innenstadt.

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raubritter2.0 31.07.2017, 18:42
127. Spiegelabo ist Pflicht

Lieber Spiegel, und das kommt jetzt von Herzen. Gut gemacht und auf den Punkt gebracht. Die Verbrecherbande hat, unter dem Deckmantel von Demokratie und Marktwirtschaft, das politische System längst unterlaufen und zu Marionetten gemacht. Von Kladden und Co lassen grüssen.
Diese verbrecherische Organisation, wohlfeil organisiert in einem Kartell, gehört - wie schon andere Komplexe auch- zerschlagen, die Herren Manager ins Zuchthaus.
Aber was wird passieren......exakt......nichts.

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Stefan_G 31.07.2017, 18:43
128. zu #80

Zitat von pilz3.wahl
Warum wird eigentlich jetzt schon mit Schmutz auf die Konzerne geschmissen?? Mich würde mal interessieren ob der Spiegel für den Schaden der aufkommen würde, wenn sich die Anschuldigungen als falsch erweisen würden... Z.b. Für meine Aktien, die wegen der Gerüchte bis jetzt 15% verloren haben
Deswegen
http://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/stickoxid-belastung-durch-diesel-pkw-noch-hoeher

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crewmitglied27 31.07.2017, 18:44
129. Solange in Deutschland Lobbyarbeit

intransparent bleibt und die Regierung sich die Gesetze von (den Ausdruck gibt es wirklich) "Leihbeamten" aus der Industrie und den Wirtschaftsunternehmen verfassen lässt und dabei gleichzeitig von Roland Berger und Co "beraten" wird, ändert sich nichts.
Externe Firmen raus aus dem Regierungsapparat und "Unternehmensberater" raus aus der Verwaltung.

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