Forum: Politik
Autoindustrie: Kranker Kapitalismus
DPA

Die deutsche Autoindustrie kann machen, was sie will. Es ist wie bei den Banken: Ist man erst mal "Too big to fail", dann sind die Gesetze egal, und die Politik hat ganz viel Verständnis - sogar die Grünen.

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brysonmedia 31.07.2017, 18:47
130.

Vorsprung durch Verführung

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hajomei 31.07.2017, 18:47
131. Das Kartell der Deutschlandabschaffer

Ich sehe bislang keine Absprachen, die in irgendeiner Weise justiziabel sein könnten. Bis jetzt sind alles nur unbewiesene Behauptungen! Aber die Unschuldsvermutung gilt natürlich nicht für die pöhsen Kapitalisten der Autoindustrie!

Was ich aber sehe ist ein Kartell der Deutschlandabschaffer, angeführt von SPIEGEL, SZ, Zeit, ARD, den Grünen, der Linken und weiten Teilen der SPD!

Mit Leidenschaft sägen sie an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Unsere Kernkompetenz soll geschleift werden, die es uns ermöglicht, in Wohlstand und Freiheit zu leben! So gut wie nie zuvor!

Wer weiß, dass beispielweise der Feinstaubanteil in der Luft vor 300 Jahren (!) um ein Vielfaches höher war als heute, der kann erkennen, dass willkürlich festgelegte Grenzwerte rein gar nichts aussagen. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, jemals so saubere Luft wie heute geatmet zu haben!

Wenn man dann noch weiß, dass Frankreich und die USA ein erhöhtes Interesse an einer Schwächung der deutschen Industrie haben, dies zumindest in Frankreich sogar zur Staatsräson gehört, dann fragt man sich schon, vor welchen Karren sich der SPIEGEL hier spannen lässt.

Alles in allem fahre ich gerne Auto, auch Diesel, und will dies auch weiterhin tun. Wer zurück zu Ackerbau und Viehzucht möchte, kann dies am 24.9 gerne zum Ausdruck bringen.

Wer aber weiter in relativem Wohlstand und individueller Freiheit leben möchte, der sollte bei der kommenden Bundestagswahl ganz genau hinschauen!

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Tolotos 31.07.2017, 18:47
132. Ich stimme im Wesentlichen zu und möchte nur einen Punkt ergänzen!

Es ist zwar anscheinend politisch inkorrekt, aber nicht nur große Teile der Autoindustrie, sondern auch Teile der Politik sind wohl der organisierten Kriminalität zuzurechnen. All das hätte nicht funktioniert, wenn nicht amtierende Politiker beide Augen zugedrückt hatten, und nach dem Amt fleißig mitgemacht hätten.

Dass die meiste Unterstützung aus der Union kommt ist für mich übrigens nichts anderes als eine Folge der Tatsache, dass für viele Unionspolitiker die Käuflichkeit von Politik ein etablierter Teil marktkonformer politischer Willenbildung ist!

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busytraveller 31.07.2017, 18:49
133. Donald Trump?

Der ist gut: "wenn es um Donald Trump geht, können sich die Deutschen ihren Hochmut sparen". Wollten Sie nicht schreiben "könnte sich der Spiegel seinen Hochmut sparen" oder "könnte sich der Augstein seinen Hochmut sparen"?

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elektromotor 31.07.2017, 18:49
134. Ja! So isses!

Zitat von scorpionx
...Sind sie alt und müssen ins Heim, weil die Kinder es ablehnen für sie zu sorgen, Es müssen Heime her, die wiederum von Kapitalisten finanziert und von CDU Ministern mit Abzockprämien belohnt werden...
Aber in Wolfsburg, Sindelfingen, München ist diese Abzocke bald vorbei!
Die jungen Leute, die eben noch ausschließlich zur kapitalistischen Gewinnmaximierung an unmenschlichen Fließbändern schuften mussten, sind jetzt erlöst und können ihre ganze Hingabe den Alten, Kranken und Schwachen widmen.


Herr Schulz, übernehmen Sie! Gehen Sie hin! Erklären Sie Ihren Wählern die Zukunft! Mein Opa hat mir die SPD so erklärt:
Die Schlote müssen rauchen (im übertragenen Sinne, damals wörtlich) und wir müssen unseren Teil abbekommen.

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klaus meucht 31.07.2017, 18:49
135.

Zitat von ThinkTwice2011
Beim Kapitalismus geht es halt um Profite. Dieser Antrieb schaftt unseren Wohlstand, alles andere sorgt für den Niedergang! So sieht es doch tatsächlich aus.
Sieht man wunderbar an Bangladesch. Der Wunsch nach Profit allein reicht nicht aus. Die Wirtschafsform die wir in den 60er hatte, hatte funktioniert. Das war weder reiner Kapitalismus, noch reiner Sozialimus. Wenn die Gewinne sich nur auf wenige konzentrieren, wird es problematisch. Wenn die Finanzwirtschaft die Realwirtschaft ausplündert sogar gefährlich.

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kleinbürger 31.07.2017, 18:52
136. wirklich ?

Zitat von andrehe
Die Hersteller haben billigend in Kauf genommen, dass zehntausende Menschen sterben.
ich behaupte mal, das ist alles erfunden und durch nichts bewiesen, noch ist es überhaupt beweisbar.

die ca. 20 000 toten die greenpeace hochrechnet sind reine erfindung, vielleicht sind es mehr, vielleicht sind es weniger, vielleicht gibt es sie überhaupt nicht, aber die genannte zahl ist einfach nur ausgedacht um das publikum zu erschrecken und wahlkampf zu machen.

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specialsymbol 31.07.2017, 18:52
137. Es gibt nur zwei mögliche Konsequenzen:

Entweder den ganzen Laden zumachen und die Wirtschaft vor die Hunde gehen lassen. Deutschland ist vernichtet, wenn die Automobilindustrie scheitert. Nicht als Gesamtheit, aber der reiche Teil der Deutschen - und die haben die Macht und die Medien.

Oder konsequenterweise sämtliche gängelnden Gesetze löschen. Damit meine ich nicht nur die für die Industrie, damit meine ich ALLE. Tempolimits, Umbauten an Fahrzeugen, Umweltverschmutzung, illegale Müllentsorgung, alles weg.

Alles andere ist Betrug am Volk.

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oalos 31.07.2017, 18:53
138. Der Fetisch

Die deutschen ( aber wohl auch weltweit andere 'stolze' KFZ-Besitzer) Autofahrer nehmen eher gesundheitliche Schäden - eigene als auch die ihrer Familie - in Kauf, als dass sie auf ihre Dreckschleudern verzichten würden. Auto steht für Mobilität (ja,ja, die Pendler -- als ob es nicht denkbare, aber derzeit natürlich nicht praktikable Alternativen gäbe), Prestige, Liebe, Schwanzverlängerung und Spontanität. Der Autokunde hat die Werbung gefressen wie bei einer Gehirnwäsche. Und dann steht ja die noch gar nicht offen formulierte Konsequenz im Raum, dass hunderttausende Arbeitsplätze wegfallen werden, wenn es den Betrügern rechtlich so richtig an den Kragen gehen würde hins. Entschädigung oder Rücknahme von zig-hunderttausenden Fahrzeugen, oder bei einem (noch gar nicht angefangenen, weil den Auto-Junkies kaum vermittelbaren) Umdenken, wie eine Mobilität anders zu erreichen wäre als mit Individualverkehr. Für sonderlich visionär halte ich ein KFZ mit E-Motor da auch nicht -- allein bei Produktion u. Entsorgung der Batterien gibt es mehr fragen als Antworten.

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dirk1962 31.07.2017, 18:54
139. @24 Die lachen jetzt noch mmehr

Stellen Sie sich bitte vor, Sie würden in unseren Medien ein ähnliches Desaster in Japan lesen. Korruption bis in die Regierungsspitze, der naive Glaube der Bürger, mit veralteter Technik die Wirtschaft zu retten. Die Technik im eigenen Land teilweise durch Gerichte verboten. Mal ehrlich, würden Sie dann noch ein Auto aus Japan kaufen?

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