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Baden-Württemberg: Schwätzen über Grün-Schwarz
DPA

Was macht Winfried Kretschmann aus seinem Wahlsieg in Baden-Württemberg? Eine grün-schwarze Koalition könnte sein nächster Coup werden.

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andreu66 14.03.2016, 08:53
1. CDU-FDP-SPD, Koalition für Deutschland ohne Merkelradikale

(außer der Splitterpartei SPD) wäre eine gute Lösung für Ba-Wü.

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Sonia 14.03.2016, 08:59
2. Er ist kein grüner

Politiker, er ist der klassische Bürgerlicher, er Präsidentant der gehobenen Mittelschicht. Ansonsten ist von Erfolgen der Grünen in anderen Bundesländern wohl kaum die Rede. Die Grünen haben sich im Einheitsparteiensystem etabliert und sind ihren einstigen Zielen und Gründungsideen so weit entfernt wie keine andere Partei in unserem Land. Und sein Gegenkandidat der CDU, das war doch wohl eher als Scherz gedacht, oder?

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Eppelein von Gailingen 14.03.2016, 09:02
3. Hoffentlich schießt die SPD dem Sieger Kretschmann nicht

Von Hinten durch die Brust ins Auge, sprich geht auf das unsinnigste Drängen von z.B. Oettinger ein, und steht den abgestraften Schwarzen mit Wolf als Mehrheitsbeschaffer mit der CSU zur Verfügung. Dann hätte die SPD vollends a) den Wählerwillen in Baden-Württemberg hintergangen, und b) vollends ihre windigen Wahlergebnisse auf das Niveau der FDP gesenkt. Dann hätten sich die Sozis abgeschafft, selbst Gabriel würde dann nicht mehr lächeln.

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dietmar_götze 14.03.2016, 09:02
4. Spannend!

Die FDP hatte ja im Vorfeld deutlich gemacht, dass eine Koalition mit den Grünen nicht in Frage kommt. Das würde auch seltsam aussehen, eine Grün-Rot-Gelbe - Koalition. Eine Grün-Schwarze Regierung? Dann wäre die CDU auf einem historischen Tiefpunkt angekommen. Der Vorteil wäre, dass wahrscheinlich dem Gender- und Windkraftwahnsinn Einhalt geboten würde. Als jemand, der niemals Grün wählen würde (auch nicht den Kretschmann), fände ich die Schwarz-Rot-Gelbe Variante doch sehr reizvoll. Allen, die den "Grünkern" Kretschmann gewählt haben, empfehle ich einen Blick ins Wahlprogramm der Grünen. Ich hoffe Ihr kriegt nicht das Heulen, wenn islamischer Religionsunterricht an Baden-Württembergischen Schulen eingeführt wird. Man wählt keine Gesichter, sondern Parteien und ihre Programme.

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bettyblue 14.03.2016, 09:03
5. schwarz-gelb-rot?????

Giovanni di Lorenzo hat es gestern Abend bei Maybritt Illner glasklar auf den Punkt gebracht: "Rein rechnerisch wäre diese Option umsetzbar. Aber es wäre einfach unanständig es zu tun. Und eine grosse Einladung zur Politikverdrossenheit". - Die Botschaft der Wähler in BW heisst: Kretschmann als MP. Dem Wählerwillen werden sich gewisse Leute wohl beugen müssen. Und ein bisschen Demut stünde ihnen in dieser Situation ganz gut.

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Eppelein von Gailingen 14.03.2016, 09:06
6. Das wäre so

Zitat von andreu66
(außer der Splitterpartei SPD) wäre eine gute Lösung für Ba-Wü.
Als würde sich die SPD selbst den Gnadenschuss verpassen. Ein Mehrheitsbeschaffer für die CDU und die FDP, nur um des Regierens Willen.
DIE SCHLECHTESTE LÖSUNG, für die schwarzen Träumer.

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wonder-wu 14.03.2016, 09:06
7. CDU sollte nach vorne denken

Im ersten Reflex lehnt man eine schwarz-rot-gelbe "Koalition der Verlierer" ab. Der Wählerauftrag lautet ja klar "Kretschmann"

Die Union muss aber nach vorne denken. Ohne Kretschmann sind die Grünen schwach wie lange nicht. Und Winfried ist nicht mehr der Jüngste.

Wolf mag kein Wahlkämpfer sein. Fähig ist er aber und Ministerpräsident könnte der gelernte Landrat besser als Oppositionschef.

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oceang 14.03.2016, 09:12
8. Keine Sensation

Schwarz - Grün steht dich auch schon lange auf der Merkelliste, seien wir doch mal ehrlich.
Dies würde ihr dann bei der nächsten Bundrstagswahl nochmals 4 Jahre Kanzlerschaft sichern. Inhalte sind Merkel eh wurscht. Somit wäre sie dann alle durch.
BTW...due Medien schiessen sich darauf auch schon langsam ein, wie man an der seeeehr moderaten Berichterstattung zum Fall Beck sieht. Wäre das einer azs der AfD gewesen.....na da wären die Artikel wohl deutlich schärfer ausgefallen.

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bs2509 14.03.2016, 09:14
9. Was sorgt sich eine BW- CDU . . . .

. . . um eine Koalition mit den Kretschmann-Grünen.
Wer die letzten Jahre die Lauscher aufgestellt und sich für Landespolitik interessiert hat, der muß auf CDU-Seite erkennen, dass Kretschmann ein Konservativer in der Falschen Partei ist.
Ähnlich wie Schröder nie Sozialdemokrat war sondern ein absolut "Rechter Kanalarbeiter" einer, der die "CDU-Parteiweihen"
auch ohne Zweiten Bildungsweg bekommen hätte.
Kretschmann ist kein "Wolf im Schafspelz" aber auch keiner der üblichen Vertreter der "Astgabel-Fraktion" alter Prägung.
Wobei bei den meisten Grünen auch nicht mehr das sind, was sie mal vorgaben zu sein.
Und mittlerweile nehmen sie den Platz ein, den die FDP jahrzehntelang inne hatte.

Die Regierungsbildung wir schwierig werden, aber nach eine Schamfrist, werden sich diejenigen zusammen finden, die sonst Angst haben bei Neuwahlen nicht mehr ihre sauerverdienten "Diäten" einstreichen zu können.

Der "Politzirkus" lebt, die Medien sind's zufrieden und nach uns die nächste Landtagswahl . . . .business as usual . . .

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