Forum: Politik
Baden-Württemberg: Union gespalten, Grüne optimistisch
Getty Images

Die Regierungsbildung in Baden-Württemberg ist kompliziert. Doch wahrscheinlich wird Wahlsieger Kretschmann am Ende mit der Union koalieren. Dafür gibt es immer mehr Anzeichen.

Seite 1 von 10
Palmstroem 19.03.2016, 08:47
1. Warum sollte die CDU sich opfern?

Es wäre dumm von der CDU den Juniorpartner zu machen. Ein solcher Schritt würde die Partei weiter schwächen. Außerdem sollte man die Opposition nicht der AfD überlassen.
Es ist nicht logisch von der FDP in Rheinland-Pfalz mit RotGrün eine Regierung zu bilden, dies in Baden-Württemberg aber mit Grünrot abzulehnen, wo doch Winfried Kretschmann der größte grüne Realo ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neinsoetwas 19.03.2016, 08:52
2. nur noch 'deals' und geschacher...

und der Wähler will das NICHT mehr sehen! Politik ist inzwischen die Kunst des Machtbewahrens.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedel_3 19.03.2016, 09:00
3. Abmelden

Ich denke dass die Grünen sich mittelfristig von der politischen Bühne abmelden können.
Kretschmann war das letzte Strohfeuer.

Keine eigenen Themen mehr...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MartinBeck 19.03.2016, 09:09
4. Demokratische Pflicht

Wenn jetzt demokratische Parteien ihre Mitwirkung an Regierungsbildungen mit anderen demokratischen Parteien verweigern, dann machen sie sich unglaubwürdig. Es geht nicht darum, was man vor der Wahl (dummerweise) gesagt hat, sondern um die Sicherung der Stabilität eines Bundeslandes. Unter Demokraten darf es keine Koalitionsverweigerung geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lofeu 19.03.2016, 09:16
5. SPD-Blockade

gibt es auch. Es ist nicht nur die FDP, die eine Ampel-Variante blockiert. Im Artikel wird aber nur die FDP dafür gebrandmarkt und Schmid als roter Blockierer in einem Nebensatz erwähnt.
Würde sich die FDP einer Ampel öffnen, hätte SPON sicher von den liberalen Umfallern geschrieben, die ihr Fähnchen der Macht willen mal wieder in den Wind hängen. Nix Neues also. Nur einseitig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
appendnix 19.03.2016, 09:39
6. Im Westen nichts Neues

Ob die Koalition Grün-Schwarz zustande kommt ist noch nicht sicher, aber eins ist sicher, diejenigen die CDU gewählt haben wollten ganz sicher keine grüne Fortsetzung, d.h. es gibt dort sehr viele Enttäuschte / Gefrustete. D.h. für die AfD kann es zur anstehenden Bundestagswahl kaum besser laufen.

Ich prophezeie daher in BW sachsen-anhaltische Verhältnisse zur Bundestagswahl, sprich: AfD deutlich über 20 %.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hermann_huber 19.03.2016, 09:41
7. grün ist das neue schwarz

Kretschmann könnte sowieso direkt zur CDU wechseln. Grüne Politik sehe ich bei dem nicht mehr. Er war der Grund das ich bei den Grünen ausgetreten bin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dexter_douglas 19.03.2016, 09:42
8. Wenn ein Grossteil der CDU sich nicht hinter

Zitat von MartinBeck
Wenn jetzt demokratische Parteien ihre Mitwirkung an Regierungsbildungen mit anderen demokratischen Parteien verweigern, dann machen sie sich unglaubwürdig. Es geht nicht darum, was man vor der Wahl (dummerweise) gesagt hat, sondern um die Sicherung der Stabilität eines Bundeslandes. Unter Demokraten darf es keine Koalitionsverweigerung geben.
der Politik der Gruenen wiederfindet ist ein Koalitionszwang genauso undemokratisch.

Dann halt Neuwahlen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KlausMeucht 19.03.2016, 09:44
9. Blockade

Zitat von Palmstroem
Es wäre dumm von der CDU den Juniorpartner zu machen. Ein solcher Schritt würde die Partei weiter schwächen. Außerdem sollte man die Opposition nicht der AfD überlassen.
Gibt es Neuwahlen und wird die CDU als Blockierer wahrgenommen, wird das Ergebnis schlechter ausfallen.

Fairerweise muss man sagen dass auch SPD und FDP blockieren. Nur sind 3 Konstellationen unsicherer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10