Forum: Politik
Baerbock über Nahles-Rückzug: "Besondere Härten, wenn man weiblich ist"
OMER MESSINGER/EPA-EFE/REX

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock hat Andrea Nahles für ihren Rückzug von der SPD-Spitze Respekt gezollt. Politik sei ein "wahnsinnig hartes Geschäft" - besonders für Frauen.

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Cratter14 03.06.2019, 15:32
1.

Soso. Pro Kopf. Also wird es unterm Strich doch teurer für Singles, egal ob diese gut verdienen oder nicht. Grün muss man sich eben leisten können.

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josef2018 03.06.2019, 15:34
2. Es

geht doch nicht um Mann oder Frau, es geht darum, wie man seine Arbeit macht und da war Frau Nahles eben nicht unbedingt optimal aufgestellt.

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urbanism 03.06.2019, 15:35
3.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das Nachtreten der anderen Parteien ist schon Irre. Erst Frau Merkel, dann der Rest. Wenn ich das schon höre, Respekt zollen?! Was heißt das, dass die Politik keine Spielwiese für Kinder und Amateure ist oder das Waschmaschinen auch versuchen die Wäsche sauber zu kriegen?
Unterirdisch diese Statements!

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lugj 03.06.2019, 15:36
4. Nein

Frauen haben es leichter in der Politik.
Spitzenämter werden jetzt (noch) weniger nach Leistung/Können besetzt sondern nach Geschlecht.
Ortsverbände reißen sich um weibliche Mitglieder. Jede Bewerberin wird mit Kusshand genommen und weit oben auf die Listen gesetzt.
Auch Frau Baerbock ist nicht trotz, sondern *weil* sie weiblich ist in dieser Position.

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wizzard74 03.06.2019, 15:38
5. Wie üblich.

Irgendwelche Behauptungen. Weshalb ist es denn konkret für Frauen (und nicht für Menschen mit bestimmten Verhaltensmerkmalen), also für Träger von zwei X-Chromosomen, wieso ist es für die "schwerer" in der Politik? Was genau geschieht mit Trägern zweier X-Chromosomen?

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wolfgang63 03.06.2019, 15:41
6. Keine Härten für Baerbock

Fr. Baerbock hat öffentlich behauptet, dass der Strom in den Netzen gespeichert werden könnte. Das ist absoluter Unfug. Wenn eine Spitzenpolitikerin, die sich für die Energiewende zuständig fühlt, so etwas sagt, müsste sie sofort aus der Führungsebene entfernt werden. Wer weiß, was sie noch alles für Unfug erzählt. Aber Fr. Baerbock darf als Grünen-Vorsitzende weiter plaudern.

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wjr69 03.06.2019, 15:42
7. Ich kann...

das spielen der Frauenopferkarte bei Nahles echt nicht nachvollziehen. Bitte mal ein konkretes Beispiel einer Kritik an Nahles nennen, die man an einem Mann nicht geübt hätte. Ihr "jetzt gibt's in die Fresse" fand ich grenzwertig und hätte es auch bei einem Mann gefunden. Ihre diversen Gesangseinlagen - gerade der Pippi-Langstrumpf-Aufritt im Bundestag - fand ich ziemlich schräg und hätte ich bei einem Mann genauso schräg empfunden. "Ätschi" dito. Und Schröder ist für sein "Basta" heftig kritisiert worden genau von jenen, die ein "Basta" einer weiblichen Politikerin als ein Musterbeispiel für Durchsetzungsfähigkeit gepriesen hätten.
Darf heutzutage nur noch an hetero-cis-Männern ab dem Alter von Rezo + 5 Jahre öffentlich Kritik geübt werden?

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tropfstein 03.06.2019, 15:42
8. Diese Ausrede nutzt sich langsam ab

Ich kann es nicht mehr hören! Wenn eine Frau scheitert, sind die bösen Männer schuld (zumindest wenn sie hellhäutig und nicht mehr ganz jung sind). Wenn ein Mann scheitert, sind nicht die Frauen schuld. Im Gegenteil: womöglich kommt noch jemand und sagt “siehste, eine Frau hätte es besser gemacht”. Liebe Leute, wir leben im Jahr 2019 - Frauen wie Nahles, Merkel, Petry, Wagenknecht, May, AKK kommen an die Spitze, manche machen einen guten Job oder einen schlechten - genau wie Männer. Oder hat man bei Martin Schulz’ Abgang gesagt, er sei des Geschlechts wegen benachteiligt worden?

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blackcathh 03.06.2019, 15:44
9. Ja, Politik ist hart...

... so wie Frau Nahles mit Herrn Massen umgesprungen ist; jetzt hat sie ein adäquates Echo bekommen und alle regen sich auf. Ich kann es nicht mehr hören, dass Frauen in der Politik benachteiligt seien. Das Gegenteil ist der Fall, überall gibt es Bevorzugungen. Quoten müssen erfüllt werden.

Und CO2-Steuer rückverteilen? Wie bitte? Diejenigen, die unter der CO2-Steuer zu leiden haben werden, sind die Menschen, die sich eine Grundsanierung des Hauses nicht leisten können. Diejenigen, die es sich nicht leisten können in eine besser gedämmte Wohnung zu ziehen werden unter der CO2-Steuer leiden. Die grüne Wählerklientel ist gut situiert und hat das Geld um sich weniger CO2-intensive Fahrzeuge und Gebäudesanierungen zu leisten. Diejenigen, die es sich nicht leisten können im grünen Speckgürtel zu wohnen und pendeln müssen, weil die Mieten zu teuer sind...diese Menschen werden darunter leiden.

Und wer bekommt die Rückverteilung? Natürlich die Menschen, die es sich leisten konnten ihre CO2-Emmision zu senken. Nicht der Pendler und nicht die Familie, die vergeblich nach einer günstigen Miete sucht. Wer grün wählt muss tatsächlich genug Geld haben, dass ihn die Auswirkungen nicht stören werden.

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