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Bahn-Streik: Ein Dank an die Lokführer
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Wenn Manager "Personal abbauen", nehmen wir es hin. Wenn die Abhängigen für ihre Interessen kämpfen, herrscht Empörung. Der Bahnstreik ist kein Skandal - sondern ein Geschenk. Er erinnert uns an die Macht der Arbeitnehmer.

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wealthofnations 06.11.2014, 12:16
1. Ausnahmsweise ...

... schreibt Augstein mal viel Richtiges. Nur sein reflexartiges Liberalismus bashing ist fehl am Platze. Im Gegenteil: Das Streikrecht und das in diesem Falle besonders wichtige und von der großen Koalition in Frage gestellte Recht auf Vereinigungsfreiheit (Art 9. Abs 2 GG) ist ein Ausfluss des Liberalismus.

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trude2004 06.11.2014, 12:16
2.

Ich finde es gut so. In Zeiten von Leiharbeit, altersarmut, hohen Energiepreisen und umlage auf die kleinen Bürger, korrupten Politikern mit exorbitant hohen Nebeneinkünften gönne ich der GDL diesen Arbeitskampf. Es wird Zeit nach jahrelanger lohnzurückhaltung das die Arbeitnehmer auch mehr bekommen. Es muss viel mehr gestreikt werden. Die Nahles als kettenhündchen wird schnell vorgeschickt um unsere Rechte zu beschneiden mit einem Gesetzversuch.

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lawlord 06.11.2014, 12:17
3. genau so ist es

hätte nicht gedacht, dass ich Herrn Augstein mal zustimme ...

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buerger2013 06.11.2014, 12:18
4. Ich

bin kein Lokführer, kenne keinen und habe auch keinen in der Verwandschaft.
Aber diese Gewerkschaft gibt mir das Gefühl, dass diese wirklich etwas für seine Mitglieder tut.
Und zwar etwas, was ihnen aufgrund der Leistung zusteht.
Da können sich andere, weichgespülte und Unternehmerhörige Gewerkschaften mal ne Scheibe abschneiden.
Die starten bei jeder neuen Tarifrunde als Löwe und landen dann als Papiertiger.
Nur nicht kleinkriegen lassen, GDL !

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chmb 06.11.2014, 12:18
5.

Wie selten. Ein Artikel, der die Seele beruhigt.

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wendora 06.11.2014, 12:18
6. Danke

Herr Augstein für diesen Artikel. Endlich wird mal wieder daran erinnert, das streiken ein Grundrechtist. Es tut gut nach dem allgemeinen Einprügeln der Medien auf die GDL mal wieder einen Artikel darüber zu lesen das streiken auch etwas mit Solidarität zu tun hat

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kein_gut_mensch 06.11.2014, 12:19
7. Naja

Leider übersehen sie bei diesem Machtkampf das es hier auch nur um privilegierte Arbeitnehmer geht die am längeren Hebel sitzen, nichts mit Solidarität und so. Ähnlich wie bei Cockpit oder dem Marburger Bund.

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mat_yes 06.11.2014, 12:20
8. Meinungsfreiheit...

...ist genauso ein Grundrecht!

Aber andere Meinungen werden in diesem "dürftigen" Artikel, nicht differenziert betrachtet, sondern übergebügelt!

Den wenigsten, wenn überhaupt jemand der Kritiker, geht es nicht um die Infragestellung des Streikrechtes!

Es geht um die Art und die Gruppe. Details habe ich in anderen Beiträgen zu diesem Thema bereits geschrieben und erspare sie mir hier.

Aber dann den Kritikern gleich vor anzutragen "nach China auszuwandern" ist eine Unverschämtheit.

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hzj 06.11.2014, 12:20
9. Endlich!

Endlich schreibt im Spiegel auch mal jemand über die Bahn Arbeitnehmer und ihre Interessen. Und über die neue, staatstragende und arbeitnehmerfeindliche Rolle der Medien in diesem Drama.
Diesen oder einen ähnlichen Artikel hätte ich eigentlich als Leitartikel im Spiegel erwartet. Aber die Zeiten sind wohl vorbei.

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