Forum: Politik
Bahnstreiker als Vorbild: Danke, Herr Weselsky!
DPA

Die Lokführer streiken für uns alle. Deutschland sollte Claus Weselsky dankbar sein. Aber Politik und Öffentlichkeit sind gegen ihn. Was wir vergessen: Seine Niederlage wäre unsere Niederlage.

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stefano.fereri 07.05.2015, 21:21
370. Augstein und Weselsky am Limit

Das nimmt tragische Züge an mit Augstein. Er scheint nur noch Beiträge mit möglichst absurden Überschriften und noch absurderem Inhalt zu bringen, wohl damit die Leute denken "Huch, was ist denn das!" und anschließend reinklicken. Wieso nimmt denn hier jemand sein "Recht auf Streik" wahr, wenn es doch angesichts der überbezahlten Die-Füße-sich-im-Führerhaus-Wärmer gar nichts zu streiken gibt? Wenn das doch offensichtlich die unerträgliche Macht- und Darstellungsgeilheit eines zukurzgekommenen Ossis ist, ein Land still zu legen? Warum soll es nicht - zumindest - ebenso ein "Recht" des Staates oder der Bevölkerung sein, diese vorsätzliche Schädigung eines volkswirtschaftlich wichtigen Großunternehmens und seiner Mitarbeiter mit geeigneten und wirksamen Mitteln zu beenden? Wo ist die Begründung?

Weder ist das sozial, was Weselsky betreibt, noch ist es förderlich für die Wirtschaft, er zerstört lediglich. Und der Skandal ist, dass das noch nicht beendet wurde.

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93160 07.05.2015, 21:24
371. Wer jemanden das Streikrecht entziehen will

...ist ein Diktator.
Deutschland in Europa macht immer mehr Angst.

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turbomix 07.05.2015, 21:24
372.

Zitat von mackeldei
Natürlich , Herr Augstein! Wer mit einem fetten Dienstwagen oder mit dem Taxi fahren kann , der kann sich bei Herrn Weselski bedanken. Viele Pendler können das nicht.
Sehen Sie, damit Sie demnächst auch mit dem Taxi zur Arbeit fahren können (Neid) macht Herr Weselsky das alles für euch "Pendler" (nicht Penner);-)

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catweezle 07.05.2015, 21:24
373. Wenn ...

Zitat von pittiplatsch1971
..ich bin krankenpfleger, genausowenig wie ich dürfen elektrizitätsunternehmen, polizei und andere lebenswichtige institutionen streiken. verkehr, strom, sicherheit und verkehr sind solche institutionen. der streik ist einerseits zutiefst egoistisch, da er viele schädigt und wenigen nützt, ausserdem ist die bahn immernoch ein 100% staatsunternehmen, deren gewinne im haushalt verplant sind und steuergelder sparen... also unser aller geld. das wird gern vergessen. wie wäre es, wenn ich demnächst auf der intensivstation mit meinen kollegen die arbeit für eine woche niederlegen würde um meine interessen zu vertreten. würde der spiegel das auch befürworten. ich bin schliesslich unterbezahlt und habe nie frei. es ist das selbe, wie bei den lokführer. was soll aus diesem land werden? sehr traurig, dass die linken medien die propaganda der gewerkschaften übernehmen. denken sie weiter und vor allem an die folgen.
... sich ein GDL Mitglied auf Ihrer Station befindet - sagen sie genau das von Ihnen geschriebene zu ihm.

Und - mein Respekt für ihre Arbeit.

Sollte der Patient Herr Weselsky sein - fahren sie mit der Bahn zur Arbeit. Für "die Grundrechte" wird der Herr auch mal ein oder zwei Stunden auf seine Infusion verzichten können.

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spon-4dn-dcs0 07.05.2015, 21:25
374. Zweierlei Maß

Ach Herr Augstein, wo waren denn Ihre Solidaritätsadressen für die Nachbarn der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Hamburg Harvestehude. Auch die haben nur ihr Recht vor Gericht bekommen....?

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Carll 07.05.2015, 21:25
375. Knapp daneben

Zitat von m.brunner
Nicht jeder kann wie Sie Porsche fahren.
Soweit ich im Bilde bin, fährt Jakob Augstein immer noch seinen Ferrari.

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so what? 07.05.2015, 21:26
376. Wer in aller Welt,

außer den Funktionären natürlich, benötigt eine erpresserische Minigewerkschaft, deren Vorsitzender sich als "Working class hero" gebärdet? Der Lokführer als letzte Bastion der Arbeitsrechte... Was für ein egoistisches Schmierentheater!

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tjards 07.05.2015, 21:27
377. Wen, Herr Augstein...

....meinen Sie denn mit "uns" und "wir"? Sind das Sie und die anderen Hartz IV-Empfänger? Ein Streikrecht beinhaltet auch eine Verantwortung. Und diese Partialgewerkschaften sind nicht "schlagkräftig", sondern profitieren von dem Glück, qua ihres Jobs ein höheres Erpressungspotential zu besitzen. Und genau hier zeigt sich, ob man nicht nur mit Macht protzen kann, sondern auch Bewusstsein an den Tag legt. Die Damen und Herren streiken unter anderem auf meine Kosten. Und nicht zu meinem Vorteil. Meine Dankbarkeit hält sich deshalb in Grenzen.

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Unterschied 07.05.2015, 21:30
378. Hallo

Verliert Weselsky, verliert auch die ganze Arbeitnehmerschaft in Deutschland!

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turbomix 07.05.2015, 21:32
379.

Zitat von 101rkb
Verfolgt man die Auftritte von Hr. Weselsky kann man nur feststellen, daß hier ein arroganter, von sich überzogener Egomane am Werk ist, dem sein Aufstieg zu Kopf gestiegen ist und dem der Rest der Gesellschaft egal ist. Das ist nicht erst jetzt neu, sondern es zeigt sich seit Jahren. Es wäre deshalb vielleicht auch für Sie von Vorteil, sich im Detail zu informieren z.B. Zeit 7.03.2011 Weselsky’s wichtigster Kampf. Es geht Ihm ausschließlich um Macht. Wie sagte er im Handelsblatt Interview am 17.08.2013: „Wir wollen die Interessenvertretung für das gesamte Zugpersonal werden“ und „Wir werden die Tarifverhandlungen dann für sämtliche Berufsgruppen des Zugpersonals führen.“ Das ist Ihm allerdings nicht gelungen und jetzt will er das Problem in den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn lösen lassen. Also reden Sie nicht so einen Quatsch in Ihrem Artikel. Denn es geht auch nicht, um das Recht zu streiken, es geht hier einzig und allein um die „feindliche“ Übernahme einer anderen Gewerkschaft. Und um das zu erreichen, hat Herr Weselsky mit seiner Streikwut es ganz einfach überzogen. Ich hoffe deshalb, daß die Bahn nicht einknickt, sondern daß das Tarifeinheitsgesetz zum Tragen kommt und damit eine Lösung zum Tragen kommt. Dann besteht zumindest die Möglichkeit, daß wir in Deutschland englische Verhältnisse pre Thatcher Zeit vermeiden könnten! Und deshalb geht es auch nicht um eine Entmachtung der GDL, sondern um eine Korrektur eines überzogenen Arbeitskampfes getrieben von einem einzelnen machtbesessenen Gewerkschaftsführer. In allen Verhandlungen geht es am Ende darum, miteinander zu reden und auch Kompromisse einzugehen. Dazu ist allerdings Hr. Weselsky nicht in der Lage: für Ihn geht es um alles oder nichts! Und dieser Weg dient weder den Interessen der GDL Mitglieder, den der Bahn, den der Kunden und vom Rest der Gesellschaft ganz zu schweigen!
Was regen Sie sich eigentlich so künstlich auf? Es ist Weselskys gutes Recht für sich zu werben, um eine schlagkräftige Gewerkschaft aufbauen zu können. Gut, die Arbeitgeber können sich Politiker kaufen und ihre übliche Diffamierungsmaschinerie in Gang setzen. Sie scheinen ja auch so einer zu sein, der für ein paar Eure mehr seine Seele und Kollegen verkauft und sich an den Diffamierungen beteiligt.

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