Forum: Politik
Bahnstreiker als Vorbild: Danke, Herr Weselsky!
DPA

Die Lokführer streiken für uns alle. Deutschland sollte Claus Weselsky dankbar sein. Aber Politik und Öffentlichkeit sind gegen ihn. Was wir vergessen: Seine Niederlage wäre unsere Niederlage.

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Achmuth_I 07.05.2015, 22:20
440. Klar...

Zitat von Robert_Rostock
"Streiken muss wehtun" ist ja nun das mit Abstand dümmste Argument. Denn es kommt doch bitteschön darauf an, WEM es wehtut.
...allen nur Ihnen nicht!

Ansonsten ist logisch, dass der Schmerz beim Bestreikten liegen muss. Da liegt er nur wenn der Bestreikte einbussen hat. Die dat er nur, wenn er seine Kunden nicht bedienen kann.

Ales andere wäre kein Streik, sondern Vandalismus!

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Korf 07.05.2015, 22:21
441.

Nein, Herr Augstein, die Lokführer streiken nicht für uns alle. Sie streiken ausschließlich für die privilegierten Kreise, die die Öffentlich als wirksames Druckmittel nutzen können und deren Jobs nicht konjunkturabhängig sind. Deshalb wird der notorisch unterbezahlte Beschäftigte aus der freien Wirtschaft, der unter den Auswirkungen der Streiks zu leiden hat, kein Verständnis aufbringen. Denn er wird nicht steiken, weil er weiß, dass es niemanden interessiert. Das ist die ganze Krux. Hier streiken Leute, die es sich leisten können, und die, die es sich nicht leisten können, zahlen die Zeche.

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genierer 07.05.2015, 22:22
442. Lohndrücker

Wahrscheinlich bezahlt der Spiegel seinen Mitarbeitern Mordsvergütungen und den "Freien" richtig ordentliche Honorare.
Ist doch so, Herr Augstein?

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dochlinux 07.05.2015, 22:23
443. Was sollen

die anderen Berufsgruppen die diese möglichkeit des Streiks nicht haben ? ihnen nutzt das nicht. Denke es werden einige Menschen ihren Arbeitzplatz verlieren, was sagt man denen die nun auf der Straße stehen ?

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schreckgespenst 07.05.2015, 22:23
444. Blubb

Zitat von dachristoph
Dann werden viele Schichtarbeiter ihre Zulagen verlieren, natürlich nur um Arbeitsplätze zu sichern!
Wie kommen Sie eigentlich auf dieses schmale Brett? Die größten Schichtzulagen gibt es im Maschinenbau (IG Metall) und in der chemischen Industrie (IG BCE). Beides keine "Spartengewerkschaften".

Letztendlich sind die Spartengewerkschaften doch gerade antisozial. Sie setzten für ihre Mitglieder hohe Gehälter durch, weil sie im Konzern an den Machthebeln sitzten. Der Rest der Belegschaft schaut in die Röhre.

Seltsam, dass Augstein das nicht erkennt. Würde wohl nicht zu seiner Anti-Haltung passen.

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sanibonani 07.05.2015, 22:23
445. Meist kann ich

mit Augsteins "Rügen", welche mir meist zu abgehoben von der Realität und oft zu verklärt und idealisierend erscheinen, wenig bis nichts anfangen.

Aber in einer Zeit, in der sich schon vor langem die soziale und dem Bürger zugewandte Politik verabschiedet hat, den Menschen immer mehr Knebel seitens der Politik verpasst werden, indem deren Freiheiten ständig weiter beschnitten werden, um sie (für den Machterhalt) kontrollierbarer zu machen und diese sogenannte Demokratie zunehmend diktatorische und absolutistische Züge bekommt, kann ich nur sagen:"Chapeau, Herr Augstein!"

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pecaracas 07.05.2015, 22:25
446.

Das ihre Artikel einseitig links sind, ist allen klar, aber dass sie manchmal spinnen, wie in diesem Artikel, ist schlimm. Da sie wohl noch nie in ihrem Leben wirklich gearbeitet, sondern nur Unsinn geschrieben haben, koennen sie nicht wissen, dass jeder Arbeitgeber gluecklich ueber gute Angestellte ist. Nur die Komunisten und Linken ziehen unzufriedene Arbeitskraefte vor, da sie dadurch leichter zu beeinflussen sind.

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rorufu 07.05.2015, 22:26
447. Herr Weselsky

NICHT AUFGEBEN oder dem Druck der Politik nachgeben.
Wir haben schon zu viele Arschkriecher.

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bellfleurisse 07.05.2015, 22:28
448. Es ist unfassbar

Kritiker des Kommentars beleidigen zum großen Teil den Schreiber. Genauso wie Weselsky aufs übelste beleidgt wird, den Lokführern quasi die Arbeitslosigkeit gewünscht. Das nur, weil ein paar Tage der Trott geändert werden muss

Da wir abgezielt auf Status, für den er nichts kann.
Da wird abgezielt auf Herkunft, für die man nichts kann usw.

Manchmal nervt mich die einseitige Schreibe bei SPON. Manchmal nervt mich der hundertsiebenundreisigste Artikel zu irgendeinem Boulevard Thema

Eins aber hat meinen vollen Respekt: Sie, die Moderatoren, lassen zu, dass die Menschen, die hinter den Nutzernamen stehen, ihre Meinung schreiben und es wird zugelassen, dass jeder zeigen darf, wie er in Wirklichkeit mit Menschen umgeht.

Da wundere ich mich nicht mehr über ausufernde Grenzüberschreitungen in der Welt.

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sanibonani 07.05.2015, 22:30
449.

Zitat von robertolemoine
Sorry, aber das ist ein Irrtum. Arbeiterkampf... OK. In Ordnung. Aber wenn eine Gewerkschaft dafür sorgt, dass nicht nur die Mehrheit der anderen Arbeiter, die z.B. pendeln müssen leiden, und noch schlimmer, dass die Produktion anderer Firmen, die mit den Konflikten nichts zu tun haben, millionen Euro Verluste haben, die, apropos, irgendwan Steuer darstellen, die für z.B. Sozialpolitik gebraucht wird, naja... das ist nicht mehr in Ordnung. Und das, u.a., wegen Machtkampf zwischen Gewerkschaften! Am Ende können wir nicht mehr gut finden, dass eine einzelne Person die Macht hat, das Land lahm zu legen. Eine praktische Lösung muss gefunden werden.
1. Ist es nicht eine einzige Person, die bzgl. des Streiks entscheidet, sondern es wird diesbezüglich vorher abgestimmt!

2. Ihre Argumente, nämlich Kohle, Geld, schnöder Mammon, sind doch genau die Ursache allen Übels, welches hier von Augstein angemahnt wird - die Menschen scheinen nicht zu registrieren, welche diesen Argumenten übergeordneten Werte, sie zunehmend bereit sind zu opfern, wenn nur die Kasse stimmt!...armes Deutschland, arme Menschen!

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