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Bamf-Skandal: Bundespolizei steigt in Bremer Ermittlungen ein
DPA

Die Aufklärung des Skandals in der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge kommt nur schleppend voran - nun steigt auch die Bundespolizei in die Ermittlungen ein.

konsum ist keine lösung 25.05.2018, 22:29
1. nur die Spitze eine gigantischen Eisbergs

Unfassbar an diesem Skandal ist für mich eigentlich nur das empörte Erstaunen der Medien .

Dass positive Asylbescheide verkauft werden, mag der bisher schwerwiegenste aufgedeckte Verstoß gegen unsere Rechtsordnung sein, aber es ist nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs.

Zum Abgreifen der Milliarden, die vom Bund und von den Ländern für Integration, Eingliederung etc bereitgestellt werden haben sich Strukturen gebildet, die man mit Recht als organisierte Kriminalität bezeichnen darf.

Dies hat mit den Hartz-Reformen - dem Fordern und Fördern - und dem daraus resultirenden explosionsartigen Entstehen von "Fortbildungsinstituten" und der unsäglichen "Lehrgangsindustrie" begonnen. Und natürlich hat diese "Industrie" mit ihren bestehenden Strukturen und Seilschafften die Milliarden, die mit den Flüchtlingen zu verdienen sind, freudig als neue Einkommensquelle ins Portfolio aufgenommen.

Dass diese Strukturen sich nicht mehr mit den regulär anerkannten "Kunden" zufrieden geben, sondern dazu übergegangen sind sich diese auch noch selbst zu schaffen, zeigt nur, wie wie sicher sich die Akteure inzwischen fühlen.

Dass die "investigativen" Medien sich lieber an einzelnen Fussballer abarbeiten, die Steuern hinterzogen haben und hier Schlagzeile um Leitartikel, um Schlagzeile produzieren , statt die breitflächige Korruption und Vetternwirtschaft in der der deutschen Verwaltung aufzudecken, mag dazu beigetragen haben, dass so viele Menschen diesen Medien den Titel "Lügenpresse" zuordnen.

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Sanatorium 26.05.2018, 00:14
2. Was soll dieser Sturm im Wasserglas?

Hunderttausende "Flüchtlinge" tummeln sich in diesem Land, ob ausreisepflichtig oder nicht, sie bleiben eh hier. Dafür werden nichr zuletzt die Kohorten der daran gut verdienenden "Rechtsanwälte" sorgen. Dobrindt hat das wohl endlich auch erkannt. Also, da fallen doch die paar Tausend unrechtmäßig ausgeteilter Bescheide weiß Gott nicht ins Gewicht. Nur die Stärkung der Kompetenzen des BAMF und die Abschaffung des Klagerechts gegen deren Bescheide sind die einzige Lösung.

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