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Barack Obama: Der letzte Präsident des Westens
DPA

Barack Obama war die Hoffnung der Deutschen auf ein besseres Amerika. Doch die Welt wurde kein besserer Ort. Er hat uns enttäuscht.

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kleinbürger 25.04.2016, 19:40
80. demokratie

das können auch nur linke und rechte glauben, dass ein man genügt um die welt zu verändern, dass geht nur in faschistischen, kommunistischen und anderen autoritären system wo ein mann befiehlt und der rest folgt, das können putin, kim, das konnten hitler und stalin.

in einer demokratie ist die macht des ersten mannes begrenzt, er kann zeichen setzen, dinge anschieben ob das dann gelingt hängt von den parlamenten ab.

in bezug auf obama war der kongress und der senat meist nicht mit ihm, er wurde ausgebremst.

herr augstein mag das bedauern, aber soll man die demokratischen spielregeln beseitigen um die machtbefugnisse des ersten mannes zu erweitern ?

das geht immer schief.

immerhin, die steht noch.

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itajuba 25.04.2016, 19:40
81. salbungsvoll

Ja, Obama kann wirklich schön reden, das ist aber alles und vieles verlogen. Und Frau Merkel schaut andachtsvoll zu ihm hin, und freut sich wie ein kleines Kind über jede Lobhudelei. Denkt sie nicht daran, dass die Lage im Nahen Osten grösstenteils durch die USA enstand, die EU und besonders Deutschland jedoch die Flüchtlinge aufnehmen muss?

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Joachim Petrick 25.04.2016, 19:43
82. Worin haben Merkel, Sarkozy, Cameron, Hollande Obama alleingelassen?

Lieber Herr Augstein, bevor Sie die gesamte Amtszeit Barack Obamas als US- Präsident mit einiger Berechtigung ganz in die Tonne drücken, in dem Sie zuerst das Hohe Lied auf einen vermeintlich zuvor intakten Westen mit seinen Werten singen, damit die Fallhöhe für Obama um so beschämender scheint, sollten Sie kurz einmal innehalten und bedenken, worin Deutschland, die EU, Europa ein schlechter partner für die hoch ambitionierten Vorhaben Obamas waren, voran der Aufbruch in eine atomwaffenfreie Welt, wie Obama diese 2009 in seiner legendären Kairoer Rede verkündete.

Das einzige was dazu dem damaligen schwarzgelben Außenminister Guido Westerwelle bei seinem Amtsantritt 2009 einfiel, war die Forderung., die Atomwaffen auf deutschem Boden müssen weg. Na prima!. Aber danach gab es keine mir bekannte Initiativen aus Berlin Richtung Weisses Haus, noch London, Paris, Moskau, Peking, die das Thema auf die Agenda internationaler Politik gegen die Atomwaffen Lobby in den USA, Moskau, Peking, Paris, London, Israel, gegen die Obama allein da stand, gesetzt hätten.

Dann war da die Sache mit Guantanamo bei der Obama von seinen Bündnispartnern alleingelassen wurde, als er um europäische Zustimmung für die Aufnahme von Guantanamo Inhaftierten in Europa warb. Da verstieg sich der Bundesminister Wolfgang Schäuble, ich erinnere nicht mehr, aus welchem Ressoure er damals sinngemäß sprach, wenn solche Personen, die jahrelang in Guantanamo in Isolierhaft saßen, jetzt freikommen, auf die Menschheit losgelassen werden, sind die doch erst recht spätestens dann Gefährder. Bei mir wäre das jedenfalls so.Wenn wir die jetzt aufnehmen, müssten wir ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein. Die Verantwortung liegt allein bei den USA

Und warum die USA nicht mehr Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen, kann womöglich im Kalkül Berlins, Brüssels, abegstimmt mit Washington, liegen, mit dem Flüchtlingsproblem wenn nicht über die USA, über die Türkei Druck auf EU- Länder aufzubauen, damit die endlich ihren Verpflichtungen, gemäß EU- Massenzustromrichtlinie2000 aus den Lehren des Jungoslaienkrieges 1992- 1997 nachkommen

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nichtdoch 25.04.2016, 19:43
83. Man kann es einfach nicht lassen

ueber andere Nationen Urteile abzugeben,vieleicht sollten die Amerikaner ihr Gestz aendern dass auch eine auserhalb der USA geborene Person President der Vereinigten Staaten werden darf, Es wird sich doch sicherlich eine Person in Deutschland finden lassen der es gelingt Amerika auf den Europaeischen Standart zu bringen man sollte die hoffnung nicht aufgeben!

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pschroers 25.04.2016, 19:44
84. Was haben wir von diesem Land noch zu erwarten ?

Schauen wir zurück, dann wird klar was zu erwarten ist.
Kriege, Völkermord mit der Überschrift, für eine bessere
Welt. Ein hemmungsloser Kapitalismus der vor nichts mehr halt macht. Eine Idiologie für die Welt, die sich das zum Vorbild gemacht hat. Koruption die uns
Präsidenten vorsetzt, die Büttel sind von hemmungslosen Geldgeiern, die sich einen Dreck scheren
darum, wie unsere Zukunft wird. (TTIP) Der Nächste seht in den Startlöchern und tönt, dass einem Angst und bange werden kann.

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pethof 25.04.2016, 19:45
85. Helmut Schmidt hatte Recht

Deutschland hatte ihm damals zugejubelt, hatte gehofft, dass er der aggressiven Kriegstreiberpolitik der USA ein Ende setzen würde. Vom Nobelpreiskomitee wurde er auf Grund dieser weltweiten Hoffnung mit Vorschusslorbeeren bedacht. Alles vergebens. Auch er war und ist nur ein Erfüllungsgehilfe des mächtigen US-amerikanischen Industriell-Militärischen Komplexes, der ohne Kriege nicht leben kann.
Damals auf dem Höhepunkt der deutschen Euphorie war es Altkanzler Helmut Schmidt, der skeptisch die dämpfenden Worte sagte: “Warten wir’s ab!“ Und er hatte – wie so oft in seiner Nachkanzlerzeit - Recht.

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hausierer 25.04.2016, 19:46
86. Da haben Sie mal Recht

Herr Augstein...um so schlimmer empfinde ich es , daß unsere Kanzlerin ihren Chef so anhimmelt, aber wer weiß was wirklich dahinter steckt....er war auf jeden Fall abgesehen davon, dass er der erste farbige Päsident war, ein Totalausfall....

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sekundo 25.04.2016, 19:47
87. Ich bin ganz Ihrer Meinung.

Zitat von edovonborhardt
Zitat:" Er hat uns enttäuscht." Sprechen sie für sich, Herr Augstein.
Herr Augstein darf sich nicht anmassen,
seine persönliche Sicht der Dinge zur
Allgemeingültigkeit zu erklären.

Mich hat Obama nicht enttäuscht denn
mit dem Bush-Erbe war ein Start extrem
schwierig. Ausserdem habe ich mir die
Welt in den letzten acht Jahren immer
mit einem weit weniger klugen
amerikanischen Präsidenten vorgestellt.

Mit einem Republikaner im Weissen Haus
sähe die Welt sicher noch düsterer aus!

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ludwig49 25.04.2016, 19:48
88. Nicht vergessen...

...auch die USA werden vom Kapital regiert, und der Versuch einer Kursänderung durch den Präsidenten
gleicht einem Hindernislauf. Nach Bush war Obama
immerhin eine Qualitätssteigerung.

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Frokuss 25.04.2016, 19:49
89. Kritische Worte...

ich bin erstaunt... Sowas habe ich nicht erwartet! In der Tat stimmt davon eine ganze Menge, leider. Unsere Werte sind doch verschiedener als man manchmal glaubt. Danke.

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