Forum: Politik
Barack Obama in Deutschland: Trotz alledem!
Sean Gallup/Getty Images

Barack Obama missioniert im Ruhestand: Vor jungen Europäern in Berlin feiert der ehemalige US-Präsident den Pragmatismus als Mittel des Wandels. Und dann gibt es noch einen Tipp an den Nachfolger - sowie die Ghettofaust.

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damianschnelle 07.04.2019, 10:51
130. @kajoter

Dann sollten Sie aber auch der Vollständigkeit halber zumindest erwähnen, wie die UN-Resolution dazu genau aussah - Errichtung einer Flugverbotszone. Und genau das wurde dann nicht eingehalten. Obama hat nicht umsonst von seinem größten Fehler gesprochen.

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kajoter 07.04.2019, 11:04
131. @ #130

Zitat von bloub
Eigentlich ist es ihre Seite, die mit Fakten absolut nichts Hut hat. Euch Natotrollen ist keine Fakenews zu dumm, um sie nicht zu verbreiten.
Meinen Sie damit, dass (ein paar Beispiele):
Windräder durch ihre Geräusche Krebs erzeugen? Dass Trumps Vater in Deutschland geboren wurde? Dass alle NATO-Mitglieder in eine gemeinsame Kasse zahlen? Dass sich die Krim in freien Wahlen für einen Anschluss an Russland entschieden hat? Dass Fau Merkel Deutschlands Grenze geöffnet hat, um die Flüchtlinge in´s Land zu lassen? Dass die EU ein durch und durch undemokratisches Gebilde wäre, weil sie eben nicht demokratische legitimiert wäre? Dass Trumps Zustimmungsraten höher lägen als die von Abraham Lincoln? Dass Mexiko bewusst Karavanen zusammenstellt und darunter ganz bewusst Kriminelle und Drogenhändler mischt, um sie in die USA zu schleusen?
Soll ich fortfahren?

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Aberlour A ' Bunadh 07.04.2019, 11:09
132. warum nur blieb das solange im Nebel??????

Zitat von bedireel
Bei Obamas Amtsantritt 2009 betrug die US-Staatsschuld noch 10,6 Billionen Dollar. Die mehr als neun Billionen neuen Schulden in einer einzigen Präsidentschaft sind ein historisches Fanal. Obama hat damit so viele Schulden angehäuft wie alle amerikanischen Regierungen von George Washington bis Bill Clinton zusammen genommen. Und Trump hat sie geerbt. Im Übrigen möchte ich darauf hinweisen das Obama eine Millionen Flüchtlinge im Jahre 2016 aus Amerika ausgewiesen hat. Daran kann es also nicht liegen das Merkel und dieser Obama ein Herz u. eine Seele sind. Vielleicht liegt es an seinem Vornamen Hassein, warum nur blieb das solange im Nebel. M.f.G. .
Bei Obamas Amtsantritt gab es was? Die große Finanzmarktkrise 2008/2009. Dass es NICHT ZU EINER GROSSEN WELTWEITEN DEPRESSION kam, wie in den 30er Jahren - die in einen Weltkrieg mündete - war auch ein Verdienst von Barack Hussein Obama und seinen Beratern. Die die historische Lektion gelernt haben. Nicht auszudenken, Trump wäre in dieser Zeit Präsident gewesen. In der Folge hat er einige mutige Regulierungen eben dieser Finanzmärkte durchgesetzt, die Ausgangspunkt dieser fundamentalen weltwirtschaftlichen Krise waren. Dann hat er innenpolitisch eine Gesundheitsreform trotz widrigster Umstände auf den Weg gebracht, die die USA in diesem Punkt anschlussfähig an europäische und kanadische Modelle der Krankenversicherung gemacht haben. Außenpolitisch musste er das Erbe von Bush, Cheney und Rumsfeld antreten. Jeder, der auch nur ansatzweise Ahnung von der Materie hat, weiß, dass die Probleme im Nahen Osten heute das Ergebnis des zweiten Irak-Krieges von Bush jr. und den Genannten waren und sind. Obamas Grundeinstellung war auch hier vollkommen richtig: Regionalkonflikte können nur regional gelöst werden. Und Präsidenten müssen manchmal Entscheidungen treffen - Tragic Choices - die mit hohen Alternativkosten verbunden sind und die sich im Nachhinein als unglücklich herausstellen können. In Obamas außenpolitisch Leistungsbilanz fällt mir diesbezüglich bei genauer Betrachtung nur ein Punkt ein: Libyen. Im Nachhinein war es ein Fehler, sich an der Beseitigung von Gaddafi zu beteiligen UND ANSCHLIESSEND DEN EUROPÄERN DAS FELD IN DER NACHSORGE ZU ÜBERLASSEN. Die dann kläglich versagt haben.

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kajoter 07.04.2019, 11:18
133. @ #132

Ja, aber derartig einseitig, wie Sie es dargestellt haben, war es eben nicht. Es war außerdem die Zeit, als man dachte, dass die nordafrikanischen Völker ihre Diktatoren stürzen und Demokratien aufbauen wollten. Denen wollte man zu Hilfe eilen, allen voran Frankreich, das zu Libyen natlürlich besondere Beziehungen besaß.
Es war damals nicht vorstellbar, dass sich daraus erneute Diktaturen oder gar ein nicht endender Bürgerkrieg entwickeln würde.
Obama hat sich quasi anstecken lassen. Das macht den Fehler nicht ungeschehen, aber es relativiert ihn zumindest.
Auf der anderen Seite wurde ihm pauschal vorgeworfen, in Syrien nicht eingegriffen zu haben, nachdem Assad nachweislich erneut Giftgas eingesetzt hatte. Selbst in den USA wird ihm das von einigen Kreisen vorgeworfen. Ebenfalls wird ihm vorgeworfen, dass er die amerikanischen Truppen zu früh aus dem Irak abgezogen hätte, da dadurch ein Machtvakum entstand.
Und dann lesen Sie bitte die Kommentare, nach denen er quasi kriegslüstern diverse Länder mit Krieg überzogen hat. Obama war in dieser Beziehung ein Cunctator und den Kampf gegen den Terror und die Lage im Nahen Osten hatte er von Bush geerbt.

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bloub 07.04.2019, 11:49
134.

Zitat von kajoter
Meinen Sie damit, dass (ein paar Beispiele): Windräder durch ihre Geräusche Krebs erzeugen? Dass Trumps Vater in Deutschland geboren wurde? Dass alle NATO-Mitglieder in eine gemeinsame Kasse zahlen? Dass sich die Krim in freien Wahlen für einen Anschluss an Russland entschieden hat? Dass Fau Merkel Deutschlands Grenze geöffnet hat, um die Flüchtlinge in´s Land zu lassen? Dass die EU ein durch und durch undemokratisches Gebilde wäre, weil sie eben nicht demokratische legitimiert wäre? Dass Trumps Zustimmungsraten höher lägen als die von Abraham Lincoln? Dass Mexiko bewusst Karavanen zusammenstellt und darunter ganz bewusst Kriminelle und Drogenhändler mischt, um sie in die USA zu schleusen? Soll ich fortfahren?
Tun Sie das. Nur zu ihren Leidwesen habe ich davon nie etwas behauptet. Ihr Diffamierungsversuch läuft damit gnadenlos ins Leere.

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Kampfkarpfen 07.04.2019, 11:56
135. Ums "fein" sein geht es nicht.

Zitat von taglöhner
Deutlicher als im fast schon hysterischen Eifer, diesen feinen Menschen niederzumachen, kann man sich sozial selten erniedrigen meine ich.
Ums "fein" sein geht es nicht. Es geht und das, was dabei raus kommt und da steht bei Obama eine fette Null. Obama ist ein freundlicher charismatischer Schwätzer. Und besonders bezeichnet ist, dass er nicht mal eben so nach Deutschland kommt, um uns zu beglücken, sondern dick dafür bezahlt wird. Klar muss der Mann auch von was leben aber wenn interessiert das dann außer ihn selbst?

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From7000islands 07.04.2019, 12:42
136.

Zitat von Gila5
Zur Erinnerung: Obama war im Wahlkampf dafür angetreten, Alleingänge der USA wie unter seinem Amtsvorgänger zu beenden und neues Vertrauen der Staatengemeinschaft zu gewinnen. Er wolle „durch ihre Tat und als Vorbild“ die diplomatische und moralische Führungsrolle der USA in der Welt erneuern. Er wies Isolationismus und Imperialismus zurück: „Wir können uns weder aus der Welt zurückziehen noch versuchen, sie in die Unterwerfung zu schikanieren.“ Das erste Interview nach seinem Amtsantritt gab Obama dem arabischen Sender al-Arabiya. Er warb darin für einen Neuanfang im Verhältnis zum Islam und mehr Demokratie im arabischen Raum. Er forderte von Israel, den Siedlungsbau im Westjordanland zu beenden, und von den Palästinensern, Israels Dasein anzuerkennen. Die einzige Zukunft für beide liege in der Zweistaatenlösung. Am 24. Juli 2008 in Berlin betonte Obama das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen. Am 17. Februar 2009 unterschrieb Obama den American Recovery and Reinvestment Act, ein 787 Milliarden US-Dollar großes Konjunkturprogramm, das die Effekte der Finanzkrise ab 2007 und Wirtschaftskrise abdämpfen und vor allem durch Zuschüsse zu staatlichen und kommunalen Projekten 3,5 Millionen Arbeitsplätze erhalten oder neu schaffen sollte, vor allem bei Dienstleistungen, Infrastruktur und umweltfreundlicher Energie..... Ich rate allen, die sich hier so unglaublich negativ geäußert haben, mal nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama#Erste_Maßnahmen
Gutes und Schlechtes kam von Obama. Fakt ist, dass Obama die 2 Kriege vom Vorgänger Bush auf 8 Kriege ausgeweitet hat ..und man fragt sich, ob der Friedensnobelpreis für Obama etwas mit diesen Kriegen zu tun hat?

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altais 07.04.2019, 12:52
137.

Zitat von Kampfkarpfen
Ums "fein" sein geht es nicht. Es geht und das, was dabei raus kommt und da steht bei Obama eine fette Null. Obama ist ein freundlicher charismatischer Schwätzer. Und besonders bezeichnet ist, dass er nicht mal eben so nach Deutschland kommt, um uns zu beglücken, sondern dick dafür bezahlt wird. Klar muss der Mann auch von was leben aber wenn interessiert das dann außer ihn selbst?
"...was dabei raus kommt und da steht bei Obama eine fette Null. " Das ist nicht wahr. Da ich es müde bin, dem versammelt Unwissen hier aufwendig entgegen zu treten, verweise ich auf Forist Aberlour A ' Bunadh im Beitrag Nr. 133. Der hat sich ja schon noch die Mühe gemacht die hier vorhandenen Wissenslücken zu stopfen. Bleibt mir nur das Rätsel, wie man so frei von Fakten über jemand herfallen kann.

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Teddi 07.04.2019, 12:55
138. Vom guten Obama

Was an Obama gut ist? Das ist leicht beantwortbar. Er verfügt über eine Intelligenz, von der seine Neider nur träumen können. Aber sie träumen nicht einmal davon, weil sie es gar nicht merken. Gut ist, dass er ein ehrlicher Mensch ist, der sein Bestes tut, in seinem Leben Nützliches für die Mitwelt zu erreichen. Wer daran zweifelt, recherchiere mal sein Leben vor der Präsidentschaft. Und was ist schlecht an der Gabe, so gut reden zu können, dass einem gern viel Geld für seine Rede bezahlt wird? Dabei ist gut an Obama, dass er Anteile seines Einkommens guten Zwecken zuwendet. So etwas ist mir von Trump noch nicht zu Ohren gekommen. Ich besitze zwei Bücher von Obama und kann nur anerkennend über die geschliffene, aber auch warme Ausdrucksweise in Wort und Schrift staunen, die Zeugnis von einem klugen und bedachten Verfasser geben. Gut ist auch an Obama, dass er offensichtlich ein treuer und devoter Ehemann ist, der Frauen nicht in den Schritt greift, sondern ihnen mit Achtung und Brüderlichkeit begegnet. Gut ist an Obama alles das, was er in seiner Präsidentschaft an Gutem erreicht hat, trotz aller Querstellung der Republikaner, ohne dass ich seine Errungenschaften noch einmal einzeln aufzählen muss. Das bringt mich jedoch auf einen weiteren Gedanken: Ein Mensch muss in der Tat hochmotiviert und selbstlos sein, oder aber ein Vollidiot, der sich für den undankbarsten Job in der Welt bewirbt, amerikanischer Präsident zu werden. Er kann es doch den Ami-Hassern und den politischen Gegnern im eigenen Land nie recht machen und wird für den Rest seines Lebens von gewisser Seite angehämt. Und diese gewisse Gruppe Hasser ist so groß wie keine andere vergleichbare Lobby in der Welt. Das muss man erst einmal aushalten können! Außer es ist einer, der die Anfeindungen vor lauter Spaß an der Macht und der Glorie im eigenen Nirwana nicht wahrnimmt, wie der Trump zum Beispiel, welcher genau das krasse Gegenteil von Obama darstellt. Und das ist schon wieder, was gut ist an Obama.

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altais 07.04.2019, 13:08
139.

Zitat von bloub
Die leute sehen die Fakten und urteilen dann entsprechend. Wenn sie zu der sehr kleinen Minderheit gehören, die Obama positiv sehen, sind Sie eben der Geisterfahrer und damit das problem, nicht die anderen.
Der "Geisterfahrer" sind Sie.
https://www.pewglobal.org/2018/10/01/trumps-international-ratings-remain-low-especially-among-key-allies/
Wenn Sie etwas nach unten scrollen, sehen Sie die Zustimmungswerte von Obama in größeren europäischen Ländern. Unter uns, sie sind viiiel besser, als die von Trump.

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