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Barack Obama: "Ich wäre nochmals gewählt worden"
AP

Hätte, hätte: Der scheidende US-Präsident Barack Obama zeigt sich in einem Fernsehinterview selbstbewusst - hätte er für eine dritte Amtszeit kandidieren dürfen, hätten die Amerikaner ihn noch einmal gewählt, sagt er.

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RieserMan 27.12.2016, 01:17
50. Fortschritt vor dem Rückschritt

Barak Obama mußte mit den Mehrheiten der Republikaner zurechtkommen. Innenpolitisch hat er die Krankenversicherung vorangetrieben. Die Wirtschaft hat sich zumindest zuletzt erholt und stabilisiert.
Außenpolitisch hätte er einen anderen Rußland-Kurs fahren können.
Mit Sanktionen kann er die Krim nicht mehr der Ukraine zurückgeben.
Hätte er die Grenzen Rußlands respektiert, hätte dies Putin mit Sicherheit honoriert, sein Miltitärstützpunkt auf der Krim wäre weiter im alten Status beibehalten worden.
Obama war kein Rassist wie Trump. Eine mexikanische Zusatzmauer hätte es mit ihm niemals gegeben.
Seine Weigerung, den Syrienkonflikt weiter anzuheizen, darf als positiv angesehen werden angesichts des Wahnsinns, der sich in Alleppo abspielt.

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pauerkraut 27.12.2016, 01:39
51. Gewaltiger Irrtum:

Welch Hybris: Obama -ebenso wie Hillary- haben immer noch nicht kapiert das die Dems abgewirtschaftet haben und das US Wahl Volk denen ein ganz klare rote Karte gezeigt hat...

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humptata 27.12.2016, 02:10
52. Nee nee, die US-Demokratie hat schon ein paar mehr Probleme.

Zitat von arrache-coeur
"Aber das ist alles irrelevant, weil es in den USA schon aufgrund des Wahlsystems keine waschechte Demokratie gibt" - Diese Aussage halte ich für falsch. Es gibt keine "waschechte" Demokratie. Nur weil es unserer bzw. Ihrer Vorstellung von Demokratie nicht entspricht, ist die US-amerikanische Demokratie aus US-amerikanischer Sicht dennoch in Ordnung, nur eben etwas anders als bei uns. Es soll sogar Länder (vor Allem in Asien) geben, für die die Demokratie europäischen Zuschnitts eher ungeeignet sei. Wollen Sie diesen Ländern Ihre Vorstellung von Demokratie aufzwingen? Unsere Demokratie funktioniert so halbweg bei uns, sonst nirgends.
Allein die Tatsache, dass sich die Wahlmänner einiger (24?) US-Staaten nicht an das Wählervotum halten müssen, sondern ihrem eigenen "Gewissen" folgen dürfen, ist für mich nicht nachzuvollziehen.
Zur Verdeutlichung: In einem Bundesstaat erreicht Kandidat T die Mehrheit, damit gehen eigentlich alle Wahlmännerstimmen an Kandidat T.
Nun ist aber ein Wahlmann der Meinung, Kandidat H wäre besser, und in diesen 24 (?) Bundesstaaten darf der dann auch für Kandidat H stimmen.
Warum ist der Wähler in diesen Staaten dann überhaupt wählen gegangen, wenn sein Votum durch einen "Wahlmann" überstimmt werden kann?

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upalatus 27.12.2016, 02:52
53.

Ein Präsident wie Obama hatte begonnen, die Bremse zu betätigen, gegen starke Widerstände im eigenen Land (denke man nur an die allg. Krankenversicherung). Was konnte jemand in ein paar Jahren dann ausrichten, und nun bereits der nächste wieder am fleissig Gasgeben ist.

Darüber hinaus hat Obama ein kultiviertes Amerika demonstriert (und nicht einen reinen Business-Polterladen, der nun im Anrollen ist). Eine Wiederwahl Obamas würde ich trotzdem bezweifeln; Kultiviertheit, Besonnenheit und dergleichen Eigenschaften scheinen sich allgemein auf dem absteigenden Ast zu befinden, ohne Bedeutung und Wert.

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glasperlenspieler 27.12.2016, 03:25
54. Zum Glück nicht

Zum Glück haben die USA nicht das deutsche Wahlsystem, wo eine Bundeskanzlerin mehr als 10 Jahre aussitzt und das Wahlvolk dank Taktik, Propaganda und florierender Wirtschaft nicht merkt, wie das Land langsam aber sicher von Inkompetenz und Gesetzesbrüchen in den Abgrund geritten wird.

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jojack 27.12.2016, 04:00
55. Spannendes Rennen

Obama mit Amtsbonus gegen den Clown Trump - das wäre ein spannendes Rennen gewesen. Denn anders als Clinton war Obama beliebt, hätte die Afroamerikaner sicherlich stärker mobilisieren können, als das Hillary geschafft hat. Ob das alles ausgereicht hätte, gegen Trump zu gewinnen? Was zählen eine vorzeigbare Bilanz, wenn die Realität nicht in den Köpfen der Wähler ankommt, dafür aber Trumps clowneske Showeinlagen für Begeisterung sorgen? Und Trump hätte natürlich auch bei Obama Angriffspunkte gefunden. Da wären die (falschen) Gerüchte wieder hochgekocht, dass Obama Moslem sei. Vielleicht hätte es gar erneute "Birther" Theorien gegeben. Aber Obamas eher schwache Außenpolitik wäre wohl die größte offene Flanke gewesen.

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philosophus 27.12.2016, 07:36
56. @Hutl

Sie meinen: "Leider hat der Herr Bush diesem "Mann" die Welt in einem besseren Zustand übergeben als diese heute ist. "-------Dass die Welt so ist, wie Sie sie beschreiben, ist das Ergebnis eiiner Politik welche (Ihrem) Bush, zuzuschreiben ist. Er, sein Freund Blaire und die "Koalition der Willigen, haben gesäht (Schrecken und Ehrfurcht). Jetzt wird geerntet....

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gehirngebrauch 27.12.2016, 09:29
57. hätte, hätte,

hat er aber nicht. obama hatte lange 8 jahre zeit was auf die reihe zu bekommen. ich wünschte mir auch für deutschland so eine amtszeitbegrenzung, dann wären wir nämlich ein ganzes stück weiter. es bedeutet ja nicht zwangsläufig ein aus für die CDU oder SPD, aber wir würden an der spitze der regierung mal alternativen erleben und nicht jahrzehntelang "alternativlos" dahindümpeln. ja, und trump war natürlich nur für die "alternativlosen" antitrumphetzer eine überraschung. h. clinton hat nur bekommen, was auch a. merkel immer mehr zu spüren bekommt, sie ist unerwünscht an der spitze des staates, wenn das auch immer noch von den medien schöngeredet wird.

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Demokrator2007 27.12.2016, 09:33
58. Lügengeschichten sollen demnächst strafbar werden ;-)

Zitat von Hutl
Leider hat der Herr Bush diesem "Mann" die Welt in einem besseren Zustand übergeben als diese heute ist. Rund um Europa herrscht Krieg und Terror. Rund um Europa versuchen Menschen zu fliehen. Beziehungen zu Russland sind so schlecht wie nie. Beziehungen zu Türkei sind so schlecht wie nie. Beziehungen zu Philippinen sind schlecht wie nie. Die Ukraine ist nahezu zerstört. Und er denkt wirklich er hätte gute Arbeit geleistet, schon witzig...
Obama hat die Macht von einem Kriegsverbrecher (G.W.Bush jun.) übernommen, der wirklich ins Gefängniss gehört und nicht wie bei Hillary wo das Ganze nur Wahlkampfgetöse war.
Der Pesthauch des Islamismus verbreitet sich also dank der "BushBande". Allerdings hat das gewandelte Amerika und diesmal Republikaner wie Demokraten auf Rußland eingedroschen und sich damit in deren innere Angelegenheiten eingemischt und die rächen sich durch einen gigantischen Propagandafeldzug. Trotzdem und vor allem weil das meiste was wir heute erfahren Lügen oder Halbwahrheiten sind wäre Obama mit ziemlicher Sicherheit wiedergewählt worden.
Weil die USA aber im Grunde immer noch Rituale aus der "Wild West Zeit" pflegen hat jetzt erst mal wieder ein Sheriff den Colt in die Hand genommen und wir alle sollten hoffen das der etwas aus der Goldgräberzeit gelernt hat.

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mundusvultdecipi 27.12.2016, 09:45
59. Nein...

Zitat von Crom
Er kann ja in vier Jahren noch einmal antreten. Das wäre wohl erlaubt.
..aber seine Gattin darfs ja versuchen.Ist ja mittlerweile usus in den USA

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