Forum: Politik
Barcelona: Tausende fordern Freilassung katalanischer Ex-Minister
AFP

Die Mehrheit der ehemaligen katalanischen Minister sitzt in Untersuchungshaft. "Ein schwerer Fehler", sagt Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont. Kritik kommt auch vom FC Barcelona und von Tausenden Befürwortern der Unabhängigkeit.

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Marc Barge 03.11.2017, 04:37
1. Katalonien ist bereit!

Spanien hat in den letzten 10 Jahren versucht Katalonien auszubluten aber diesmal Katalonien wird mit Spanien zusammen untergehen. Katalonien wird Spanien dort treffen wo sie am empindlichsten sind. Die Wirtschaft. Diesmal wird Katalonien die spaniche Wirtschaft zum Stillstand bringen durch eine Welle von Generalstreiks für die nächsten Monate bis alle politischen Häftlinge wieder zu Hause sind. Nur weil Europa nur wegschaut und hofft dass Herr Rajoy Gürtel das Problem für sie löst. Je länger dieser Fall mit Spanien andauert desto schlechter wird es für EU ausgehen, leider.

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nenntmichishmael 03.11.2017, 04:54
2. Nicht Opfer, sondern Täter

Und ewig jammert das Murmeltier. Dieses Opfergehabe von Puigdemont ist wirklich nicht mehr zu ertragen. "Putsch" und "Anschlag auf die Demokratie" - das ist schon starker Tobak, wenn die spanische Justiz schlichtweg so verfährt, wie sie mit jedem Gesetzesbrecher verfährt. Sein Vize Junqueras hat wenigstens Mumm und steht für seine Sache ein, während Puigdemont in Brüssel im Café sitzt. Vermutlich hatte ein Forist gestern Recht mit der Mutmaßung, Puigdemonts Anwalt werde jetzt das Verfahren noch etwas in die Länge ziehen und Puigdemont werde sich dann unmittelbar vor dem 21.12. mit großem medialem Getöse ausliefern lassen. // In einem Beitrag der ZEIT war gestern zu lesen, wie ein Weggefährte Puigdemonts über dessen schlimme Enttäuschung sprach, dass Europa ihn, den angeblich überzeugten Europäer, nicht unterstützt. Er hätte halt vorher mal nachfragen sollen, statt im Nachhinein zu jammern, nachdem er ohne Rücksicht auf Verluste mit dem Kopf durch die Wand wollte. Kollateralschäden für andere EU-Mitgliedstaaten waren dem angeblich überzeugten Europäer, der sein Land zu einem EU-Mitgliedstaat machen wollte, nämlich schnurzegal. Als da wären: Wirtschaftskrise in Spanien und in der EU, nötige Geldzahlungen zur Eindämmung dieser Wirtschaftskrise durch alle EU-Bürger, und nicht zuletzt innere Spannungen in mehreren EU-Mitgliedstaaten, die ebenfalls mit Separatismus zu kämpfen haben - nicht zuletzt sein aktuelles unfreiwilliges Gastgeberland Belgien. Nein, Herr Puigdemont, Sie sind KEIN OPFER, sondern Sie sind hier durchwegs der TÄTER!

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der_gärtner13 03.11.2017, 05:32
3. Langsam ist auch mal gut!

Was wird denn erwartet?

Dass da hohe Politiker zur illegalen Abstimmung und Separation aufrufen, Behörden unterwandern etc.pp und dann nicht belangt werden?

Scheinbar sind sich die Leute gar nicht darüber im Klaren, was sie da eigentlich angezettelt haben!

Hier liegt ein Art Staatstreich vor, nichts anderes!

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jomiho 03.11.2017, 06:01
4. Der einzige Fehler der spanischen Regierung ist,

dass Puigdemont immer noch frei herumläuft und noch nicht im Gefängnis sitzt. Der Typ begeht Verfassungsbruch, veruntreut staatliche Gelder, indem er sie für ein vom spanischen Verfassungsgericht verbotenes Referendum ausgibt und schwingt noch große Reden.
Und das das mit der von den Separatisten behauptende Unterdrückung der Katalanen nun nicht stimmt, dass sieht man daran, dass Puigdemont sein Gift noch im katalanischen Fernsehsender TV3 versprühen darf. Denn das wäre ja wohl das erste, was ihm abgeschaltet werden würde, wenn es eine Unterdrückung gäbe.

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RalfHenrichs 03.11.2017, 06:12
5. Man kann Menschen einsperren,

aber keine Idee. Die Idee ist in der Welt und es werden andere kommen, die die Idee der Unabhängigkeit weiter verfolgen werden. Madrid sollte sich besser fragen, warum ist die Idee in der Welt und warum stehen so viele Katalanen hinter dieser Idee. Ob es eine Mehrheit ist strittig, das wird die Wahl zeigen. Klar ist aber: eine große Minderheit oder doch die Mehrheit steht hinter der Idee und Madrid kann nicht gegen lange gegen so viele Menschen vorgehen. Daher ist dieses Vorgehen zumindest unzureichend.

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kathar121 03.11.2017, 06:22
6. Kurzsichtig

Ist die spanische Regierung und auch die Justiz so kurzsichtig, dass sie nicht erkennt wie sie gerade vorgeführt wird? Mit ihren überzogenen Reaktionen liefert sie den Abtrünnigen noch die Argumente für ihr Handeln. Gebt ihnen ihre Unabhängigkeit. Aber zuvor sollen sie ihren Verpflichtungen gegenüber dem spanische Staat nachkommen und auf jeden Fall auch keine Aussicht auf eine EU- Mitgliedschaft erhalten. Ich bin sicher der Provinzkasper und sein Gefolge würden Ihre Strafe schon bald nach katalanischen Recht (?) bekommen.

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spiegelfail 03.11.2017, 06:28
7. ???

43% aller Katalanen nehmen an einer unrechtmäßig eingeleiteten ?Wahl? teil. Während dieser Wahl stimmen nur 60% für eine Seperation, was somit ca. 25% aller Katalanen entspricht. Anschließend wird von der Katalanischen Regionalregierung die einseitige Abspaltung bekannt gegeben. Was somit bedeutet das die Meinung von ca. 75% der Katalanen unbeachtet blieb. Dann setzt sich die Regionalregierung Kataloniens nach Brüssel ab und wundert sich nun wegen Rebellion angeklagt zu werden? Wäre es eine rechtmäßige Wahl müsse man sich doch nicht nach Brüssel absetzen?!?! Ich denke die Anklagepunkte der spanischen Zentralregierung sind nicht ganz unbegründet. Zumal Politiker die Interessen aller vertreten sollen...also warum wurde das ?Nein? bzw. die Enthaltung von ca. 75% der Katalanen von deren Regionalregierung (allen voran Puigdemont) nicht beachtet? Das war keine politische Abstimmung, sondern eine Insurrektion...also warum sollte der Anklagepunkt ?Rebellion? (mit den vorangegangenen Straßenschlachten während der ?Wahl?) nicht richtig sein?

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hj.binder@t-online.de 03.11.2017, 06:50
8. Mariano Rajoy

ist zum Sicherheitsrisiko für Demokratie und Menschenrechte in Spanien und ganz Europa geworden. Jetzt wird es allerdings höchste Zeit, dass sich die europäischen Institutionen auf "ihre Werte" besinnen. Selbst Gabriel könnte sich mal für Demokratie in Spanien einsetzen.

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twister13 03.11.2017, 07:04
9. Vorher nachher

Das ist immer das Problem mit fehlgeleiteten Politkern. Ach hätte man ihnen doch nur vorher gesagt was sie hinterher selber erfahren. Dass es keine gute Idee ist gegen die Verfassung und das Verfassungsgericht zu agieren.

Erst mit tränenumflorten Blick in die Ferne und mit Hand auf dem Herzen die Nationalhymne schmettern, um so die „Nation“ angeblich in die langersehnte Freiheit zu führen, um dann quasi nahtlos in jammerige aber ebenfalls tränengetränkte Rechtfertigungslitaneien umzuschwenken „das haben wir doch gar nicht gewollt“.

Wer etwas Einblick in die katalonischen Machtverhältnisse hat, der weiss dass das Ganze von den grossen Familien in Katalonien angezettelt und geschürt wurde um finanzielle Händel mit Madrid auszufechten.

Die beteiligten Politiker an dem Putsch sind entweder alle korrupt oder ahnungslose Trottel die sich bereitwillig vor den Karren haben spannen lassen.

Jetzt ist Schluss mit dem Unfug. Ein paar Monate Knast kühlt auch das hitzigste Temperament ab. Nach den Wahlen spielen diese Volltrottel keine Rolle mehr und das Land kann weiter wachsen und gedeihen.

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