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Barroso-Mahnung an die Schweiz: "Wir verhandeln nicht über Freizügigkeit"
DPA

Ermahnung des EU-Kommissionspräsidenten: José Manuel Barroso hat die Schweiz nach dem Zuwanderungsvotum eindringlich an die bestehenden Verträge erinnert. Das Land habe ein größeres Interesse, freien Zugang zum europäischen Markt zu bekommen als umgekehrt.

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virt77 13.02.2014, 15:03
1. Billig und durchschaubar....

...ein zahnloser "Löwe" bäumt sich ein letztes mal auf.

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Charles Neuer 13.02.2014, 15:06
2. Hört, hört...

"Es gibt internationale Verträge zwischen der Schweiz und der EU, die einzuhalten sind."
Wer hat das gleich nochmal gesagt? Ah, ein EU-Funktionär. Ich frage mich gerade, ob sich der Mann auch selber hört...
Die Schweiz kann genügend Verträge mit der EU oder einzelnen EU-Staaten nennen, die gebrochen oder schlicht ignoriert wurden.
Nur weiter so...

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mactor2 13.02.2014, 15:14
3. Herr Barroso verwechselt was!

Die Schweiz verhandelt auch nicht. Sie hat bereits entschieden. Punkt.

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jonny_68 13.02.2014, 15:22
4. Sie verwechseln was!

Zitat von mactor2
Die Schweiz verhandelt auch nicht. Sie hat bereits entschieden. Punkt.
Die Schweiz hat entschieden das Freizügigkeitsabkommen und damit automatisch folgend andere Verträge zu kündigen.

Aber selbst SVP Vertreter möchten mit der EU verhandeln um sich die Rosinen, also die abkommen, die der Schweiz mehr nutzen bestehen zu lassen.

Und das geht nicht! Daher richtig: Es kann nicht verhandelt werden!

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ScaryJow 13.02.2014, 15:26
5. Unsinn

Der Vertrag über die Freizügigkeit zwischen der EU und der Schweiz sieht explizit ein Kündigungsrecht vor.

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Jan_Wellem 13.02.2014, 15:28
6. Dann lasst es halt!

Wenn angeblich die Schweiz so großes Interesse an der Freizügigkeit haben muss, dann akzeptiert doch Ihre Entscheidung.
Vor ca. 20 Jahren wurde übrigens der Zusammenbruch der Schweizer Wirtschaft für den Fall prognostiziert, dass die Schweiz nicht dem EWR beitreten würde. Die Schweiz ist nicht beigetreten. Ihrer Wirtschaft geht es heute so gut wie nie.
Ob damals auch "Fachleute" wie Barroso für den Beitritt plädiert haben? kann der Mann noch etwas anderes außer peinlich zu sein?

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Lila_Leila 13.02.2014, 15:29
7. EU go home

Die EU als politisch diaktorisches System welches allein an ökonomische Nutzenmaximierung interessiert ist wird auseinanderbrechen. Genau wie die Sowjetunion auch. Danach können endlich die Völker in Frieden nebeneinander leben genau wie dies schon vor der EU der Fall war.

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belcura.de 13.02.2014, 15:30
8. Baroso hat die Europäische Idee verstanden...

....über Grundprinzipien verhandelt man nicht. Das würde die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie auch nicht. Danke Baroso, weiter Rückrad zeigen. Dann müssen sich die Wege eben trennen. Schade

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kreispunkt 13.02.2014, 15:30
9. Menschen-Markt

Es ist bezeichnend, dass die EU im Zusammenhang mit der Einwanderung von Menschen von einem "Markt" spricht. Menschen sind also nach EU-Sicht Marktwaren.
Da versteht man auch den Sinn hinter der "Freizügigkeit". Die Menschenware soll ungehindert zwischen den Staaten fließen können. Das Konzept des Staatsbürgers scheint man abschaffen zu wollen. Es ist schlecht für den Markt.

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